Zitat:
Zitat von Roland Hank
Die Gründe, warum ein elektronischer Sucher niemals einen optischen Sucher ersetzen kann habe ich weiter oben ja schon mal beschrieben, da hilft auch kein Gottvertrauen in die Zukunft. Das werden immer zwei paar Stiefel bleiben.
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Ganz Genau.
Verhält sich ähnlich wie bei einem echten Konzertflügel und dem digitalen "Flügel aus der Dose". Sicher, das klingt schon ganz gut für so eine Büchse, und es gibt eine ganze Reihe Anwendungen wo die Dosensounds ausreichend und/oder zu bevorzugen sind.
Letztlich aber bleibt es immer nur eine Annäherung und wird niemals ein vollwertiger Ersatz. Stärke der digitalen virtuell analogen Klangerzeugung liegt dort, wo es darum geht neue Klänge zu schaffen die keine Entsprechung in der Realität haben. Sobald es aber darum geht das Reale/Natürliche nachzubilden, bleibt es immer ein Abglanz der Vorlage.
Aus dem gleichen Grund wird auch ein elektronischer Sucher sich nur maximal annähern können, jedoch niemals den optischen Sucher ersetzen. Er hat, wie oben, seine Stärken dort wo es keine Entsprechung beim optischen Sucher gibt. Zusatzinformationen, Darstellung von Belichtungsvariationen etc. Aber bei der Kernkompetenz des optischen Suchers, der schieren Darstellung der Realität, wird er immer nur Kompromiss bleiben. Dennoch ist er gut und nützlich. Verschiedene Anforderungen benötigen nun einmal unterschiedliche Verfahren.
Nur weil Fußballer in ihrem Spiel einen Basketball ablehnen ist er nicht nutzlos, sondern für ein anderes Ballspiel die optimale Lösung.