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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » Sonstige Objektive » Zeiss Otus 1.4/55
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Alt 10.07.2014, 13:15   #1
wus
 
 
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 8.180
Zitat:
Zitat von Dimagier_Horst Beitrag anzeigen
Bisher habe ich nur einen deutlichen Nachteil des Otus erfahren:
Ich habe mich bisher nur einmal mit dem Otus versucht, und zwar an einer Nikon D800. Da hat mir dann ein AF gefehlt, und / oder eine elektronische Sucherlupe - ich habe nicht ein scharfes Bild hinbekommen. War aber auch nur ein kurzer Versuch. Auch wenn ich schon vorher nicht wirklich vorhatte so viel Geld für ein "Normalobjektiv" auszugeben: jetzt habe ich handfeste Gründe (für mich) es definitiv nicht zu tun.

Für die fernere Zukunft liebäugle ich allerdings mit dem Sigma... mein Minolta 50/1.4 taugt mir einfach nicht mehr.
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Alt 10.07.2014, 13:29   #2
laurel
 
 
Registriert seit: 20.10.2008
Beiträge: 649
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Ich habe mich bisher nur einmal mit dem Otus versucht, und zwar an einer Nikon D800. Da hat mir dann ein AF gefehlt, und / oder eine elektronische Sucherlupe - ich habe nicht ein scharfes Bild hinbekommen. War aber auch nur ein kurzer Versuch. Auch wenn ich schon vorher nicht wirklich vorhatte so viel Geld für ein "Normalobjektiv" auszugeben: jetzt habe ich handfeste Gründe (für mich) es definitiv nicht zu tun.

Für die fernere Zukunft liebäugle ich allerdings mit dem Sigma... mein Minolta 50/1.4 taugt mir einfach nicht mehr.
Tja , die Qualitäten des Otus bekommst du nur wenn absolut genau scharf gestellt wird .
Bei bewegten Motiven dürfte dann der Ausschuss schon beträchtlich werden .
Da ist der AF des Sigma und des FE 55 viel praxisgerechter .
Anwender vom STF 135mm kennen das Problem genau.
laurel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2014, 13:43   #3
Anaxaboras
Chefkoch, verstorben
 
 
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
an einer Nikon D800. Da hat mir dann ein AF gefehlt, und / oder eine elektronische Sucherlupe - ich habe nicht ein scharfes Bild hinbekommen.
Ich habe das Otus an meiner A7 ausprobiert und (für mich) überraschend viele scharfe Aufnahmen hinbekommen. Fokuslupe und Peaking im EVF sei es gedankt .

LG
Martin
Anaxaboras ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2014, 14:13   #4
TONI_B
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Die gezeigten Bilder sind absolut genial!

Da durften sich die Optikdesigner offenbar austoben: Schärfe und Kontrast auf höchstem Niveau - vor allem bei Offenblende. Verzeichnung keine Thema und Vignettierung "normal". Da hätte wohl nur eine (noch) größere Frontlinse bessere Werte ermöglicht. Dann wäre es aber noch größer und noch wesentlich teurer geworden...

Ein Punkt würde mich aber noch interessieren: hochlichtstarke Objektive zeigen alle Sphärochromatismus ("Bokeh-Fringing"; "Bokeh-CAs") d.h. grüne bzw. violette Farbsäume im Unschärfebereich. Wie tut sich das Otus da?
__________________
TONI_B ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2014, 14:30   #5
Anaxaboras
Chefkoch, verstorben
 
 
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
Zitat:
Zitat von TONI_B Beitrag anzeigen
Ein Punkt würde mich aber noch interessieren: hochlichtstarke Objektive zeigen alle Sphärochromatismus ("Bokeh-Fringing"; "Bokeh-CAs") d.h. grüne bzw. violette Farbsäume im Unschärfebereich. Wie tut sich das Otus da?
Auch das Otus hat damit etwas zu kämpfen. Die LA-CAs sind recht kräftig, aber von sehr geringem Umfang (so 1 bis 2 Pixel breite bei 24 MB). In Lightroom konnte ich sie problemlos beheben - insofern ist das "Problem" für mich nur von theoretischer Natur.

Was aber vielleicht viel wichtiger ist: Auflösungsmindernde LO-CAs treten nicht auf

LG
Martin
Anaxaboras ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 10.07.2014, 20:49   #6
SCFR
 
 
Registriert seit: 21.06.2014
Beiträge: 116
Die Zeiss Otus Bildqualität ist sicherlich sehr gut, aber die Optik ist riesig, besonders für ein 50mm Objektiv.

Brauchbar fokussieren kann man solch eine Optik nach meinen Erfahrungen nur mit einer guten Fokuslupe wie die der A7 / A7R.
Besonders die Einstellscheiben der aktuellen DSLR`s sind dafür völlig ungeeignet!

Hat eigentlich jemand das Zeiss Otus mit dem Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. verglichen?
Das soll ja das beste Leica 50mm Objektiv sein.
__________________
Gut Licht
Friedhelm
SCFR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2014, 21:51   #7
Schmiddi
abgemeldet
 
 
Registriert seit: 24.11.2004
Beiträge: 2.735
Zitat:
Zitat von SCFR Beitrag anzeigen
Hat eigentlich jemand das Zeiss Otus mit dem Leica APO-Summicron-M 1:2/50 mm ASPH. verglichen?
Das haben die da bei lensrentals gemacht - allerdings nur Messtechnik, nix fotografiert:
http://www.lensrentals.com/blog/2014...0-7#more-18865
Vorsicht: Englisch - das mögen hier ja nicht alle Und: die haben einen MTF-Messplatz benutzt, also keine Kamera. Und damit ohne das Filterschutzglas gemessen. Weitere Tests (einfach mal im Blog rumklicken) zeigten, dass das OTUS mit 4mm Deckglas noch besser abschneidet. Was aber ganz sicher für alle anderen Objektive auch gelten müsste.
In kurz: das APO-M 2/50 ist messtechnisch noch besser, aber es ist auch nur f2, nicht 1,4 - und noch teurer. Und das Sigma Art extrem dicht dran, auch f1,4 und zudem noch AF. Was jeweils für das eine Objektiv gilt, welches für die Messungen benutzt wurde...

Andreas
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Alt 10.07.2014, 22:21   #8
SCFR
 
 
Registriert seit: 21.06.2014
Beiträge: 116
Danke für die Infos Andreas,
Das Summilux hat sogar eine deutlich höhere Auflösung als das Otus, sogar bei 1:1,4.
Aber Auflösung ist ja nicht alles, ein Bildvergleich mit der A7R ist sicherlich Interessant.
Mal sehen.
__________________
Gut Licht
Friedhelm
SCFR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2014, 09:51   #9
cdan
ehemaliger Moderator

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 18.01.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 12.942
Zitat:
Zitat von Dimagier_Horst Beitrag anzeigen
Bisher habe ich nur einen deutlichen Nachteil des Otus erfahren: Die Arbeit mit Polfilter und Sonnenblende ist nicht praxisgerecht.
Diesen Nachteil teilt es dann mit allen anderen Normalobjektiven. Also nichts Otus spezifisches.

Zitat:
Zitat von Joshi_H Beitrag anzeigen
Warum soll ich mir einen Sigma-Klopper vorne dran schrauben, wenn es das FE55F1.8 auch tut und das - laut DxO - nur knapp hinter dem Otus.
Manuelles und automatisches Fokussieren ist eine philosofische Frage. Ich fotografiere sogar Breakdance Veranstaltungen manuell. Jüngere Fotografen werden es nicht mehr wissen, ganz früher gab es noch keinen Autofokus, doch wo kommen all die scharfen Bilder her?

Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Ich habe mich bisher nur einmal mit dem Otus versucht, und zwar an einer Nikon D800. Da hat mir dann ein AF gefehlt, und / oder eine elektronische Sucherlupe - ich habe nicht ein scharfes Bild hinbekommen.
Da heißt es üben, übern, üben oder eine andere Mattscheibe einsetzen.

In der 5D MKII hatte ich eine spezielle Mattscheibe für manuelles fokussieren. Da hatte ich nur selten ein Problem. Ich habe lieber die volle Kontrolle über den Schärfebereich und mag manuelles fokussieren. Es gibt also solche und solche und noch die anderen.

Zitat:
Zitat von Joshi_H Beitrag anzeigen
Wohl wahr - ich dachte, ich bin in einem A7(R) Thread...
Bist du auch.

Zitat:
Zitat von laurel Beitrag anzeigen
Tja , die Qualitäten des Otus bekommst du nur wenn absolut genau scharf gestellt wird .
Bei bewegten Motiven dürfte dann der Ausschuss schon beträchtlich werden .
Da ist der AF des Sigma und des FE 55 viel praxisgerechter .
Anwender vom STF 135mm kennen das Problem genau.
Ja, das kann sein, oder aber auch nicht. Was heißt hier eigentlich "praxisgerechter"? Von welcher, bzw. wessen Praxis sprichst du da?

Zitat:
Zitat von Anaxaboras Beitrag anzeigen
Auch das Otus hat damit etwas zu kämpfen.
Ab welcher Ausgabegröße wird das nach Korrektur in Lightroom sichtbar? ;-)
__________________
dandyk.de
cdan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2014, 10:15   #10
Anaxaboras
Chefkoch, verstorben
 
 
Registriert seit: 11.02.2005
Ort: Starnberg
Beiträge: 13.622
Zitat:
Zitat von cdan Beitrag anzeigen
Ab welcher Ausgabegröße wird das nach Korrektur in Lightroom sichtbar?
Man sieht sie halt in der 100%-Ansicht. Wie ich bereits geschrieben habe: die LaCAs sind sehr schmal, aber intensiv – und lassen sich in Lightroom problemlos entfernen.

Um das noch einmal klar zu sagen: Bokeh-CAs sind beim Pixelpeeping sichtbar, aber so klein, dass sie in der Praxis keine Rolle spielen.

LG
Martin
Anaxaboras ist offline   Mit Zitat antworten
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