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Zitat von twolf
Wobei die D300 ja schon eine Generation weiter ist, aktuel war da die D200 ;-),
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Das ist nicht richtig. Die D300 wurde
vor der A700 vorgestellt.
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Zitat von stevemark
Aber wohlgemerkt: Ich hab da keine Erfahrung und will das auch nicht vorgaukeln. Mir ist nur aufgefallen, dass die KoMiSoniker den Sony-AF "niedermachen" und die Canonistas den 5DMKII-AF. Aus welchen Gründen auch immer ...
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Gegenüber der 5D ist die Mk. II kein Rückschritt. Man mosert bei Canonisten, weil man aus der 40D/50D schon besseres gewohnt war...
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Wobei ich im Okt die Gelegenheit haben werde, eine D3x mit top-Nikkoren gegen die A900 mit Zeiss/G-Objektiven zu vergleichen. Das dürfte interessant werden.
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Nur dann interessant, wenn du es schaffst, vernünftige Vergleichsbilder (z.B. mit anständigem Fokus) zu produzieren, gell.
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Wer einmal mit dem 24MP-FF-Chip fotografiert hat, wird kaum je wieder auf APS-C zurückkehren.
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Ich weiss nicht. 24 rauschende MP an der A900 haben mich nicht überzeugt. Viel lieber mag ich da 12 extrem saubere MP aus der D700...
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Die A700 ist mit der D300 sehr wohl vergleichbar, und aus meiner persönlichen Sicht ist die A700 die agilere, fortschrittlichere Kamera.
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No way, davon träumst du! 51 frei wählbare Fokuspunkte, 19 davon Kreuzsensoren (und das schon ab Blende 5.6), 9 B/s, 100%-Sucher, 1005 px-RGB-Matrix zur Belichtungsmessung, ein viel ausgereifteres Blitzsystem, eine echte SVA, Live-View mit einblendbarem Horizont, Gitterlinien im Sucher einblendbar, ein vollständiger Metallbody (nicht wie bei der A700 vorne Metall, hinten Plastik) und vieles mehr. Und das ganze Zeugs funktioniert auch noch.
Aber vergleiche mal die D90 mit der A700 - die beiden Kameras ähneln sich sehr. Eine 40D/50D ist dagegen schon ein, zwei Schritte voraus.
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Der zentrale AF-Sensor der A700 scheint bei LowLight besser zu sein.
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Geringfügig. Er findet manchmal sein Ziel noch, wenn die D300/700 schon aufgibt. Man kann aber bei der Nikon einen erweiterten Bereich um den gewählten Sensor einstellen - um jeden der 51 wohlgemerkt. Wählt man das so, dass z.B. 9 Sensoren um den zentralen Mittelsensor ansprechen, findet die Kamera eigentlich immer ein Ziel. Die etwas verbesserte Empfindlichkeit EINES Sensors der A700 ist verglichen damit ein Feature aus der Steinzeit des AFs...
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Und ich habe hochlichtstarke stabilisierte Festbrennweiten - davon kann die Konkurrenz nur träumen.
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Das ist richtig. Aber wann genau benutzt man das? Nur bei Schüssen aus der Hand, schlechtem Licht und bewegten Objekten - andernfalls kann man die Kamera auflegen oder aufs Stativ stellen und unstabilisiert mit langen Belichtungszeiten fotografieren.
Bewegte Objekte aber benötigen meist keine Belichtungszeiten, die durch den Stabi möglich gemacht werden. ISOs hoch für kurze Belichtung ist viel sinnvoller. Eigentlich nur bei langen Brennweiten interessant. Allerdings gibts da von der Konkurrenz wesentlich mehr Objektive mit eingebautem Stabi zu besseren Preisen als bei Sony für den Wackel-Dackel. Und leider sinkt mit zunehmender Brennweite der Nutzen des Sensor-Stabis, weil es immer schwieriger wird, das Tele für eine Fokussierung ruhig zu halten. Ganz besonders, weil die Kamera im Tracking so miserabel ist.
Ich verstehe schon, warum du hier versuchst, die A700 in den D300-Himmel zu loben. Sony hat ein Problem bei der Positionierung des Nachfolgers. Er wird preislich von der D90/50D-Klasse von unten und der D300/7D-Klasse von oben in die Zange genommen. Die Leistungen der D300 wird er nicht nicht erreichen, deshalb wird man ihm mehr MP und eine aufwändige Entrauschung spendieren, um überhaupt noch ein paar Argumente zu haben. Schließlich soll der Einführungspreis sicher nicht unter dem Straßenpreis der D300 liegen.