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#11 |
Registriert seit: 24.05.2009
Ort: Raum Karlsruhe
Beiträge: 21
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Hallo zusammen,
nachdem ich seit über 15 Jahren bei Minolta und Sony bin, hat der schlechte Tracking-AF meiner A700, das unabhängig von der Firmware-Version immer noch vergleichsweise starke Rauschen bei hohen ISOs und die lahme Bildfolge bei mir nun zusätzlich Nikon ins Haus gebracht. Allerdings werde ich die A700 vorerst wohl als angenehme, gemütliche Schönwetterkamera behalten, da ich mit Altglas zu fest am Sony-System hänge und von Bedienung, Stabi , Farbwiedergabe etc. verwöhnt bin. Meine Nikons (D2Hs und jetzt noch eine D300 ) können genau das, was mir bei der Sony immer gefehlt hat, schnell und dazu noch hohe ISOs. Alles andere können sie fast genauso gut wie die Sony, wenn auch bei weitem nicht so komfortabel zu bedienen. Zur Auflösung – mir reichen auch die 4MP der D2Hs zumindest für Sportaufnahmen und Ausdrucke von 20x30cm vollkommen, die 12 MP der D300 bei der rauscharmen Nikon-Qualität sind ein Traum, mehr brauche ich definitiv nicht. Wenn ich den Crop-Faktor wegen Vollformat verliere ( Test mit einer geliehenen D700) heißt das für mich Bandscheibenschaden vom Objektiv schleppen, ohne dass ich subjektiv für mich Bildqualität gewinne. Ein leicht pixeliges Bild hat mich noch nie gestört, ein verrauschtes (Farbrauschen) stört mich extrem! Ach ja, ISO… ISO-Standardeinstellung sind bei mir meist 800 bei gutem Wetter und deutlich höhere ISOs bei weniger Licht, da ich nur dann auf vernünftig kurze Belichtungszeiten im tausendstel-Bereich bei ausreichender Schärfetiefe ( z.B. auch mal Blende 8 anstatt 2,8 bei 300er oder 400er Brennweite ) komme. Meine Motive bewegen sich eigentlich alle und das meist deutlich schneller als ich mich. Interessante Brennweiten beginnen für mich ab ca. 100mm, das Sony 16-80 habe ich jetzt ein Jahr nur ungenutzt spazieren getragen und gebe es ab, für die 3 Bilder im Jahr unter 80mm Brennweite reicht mir auch mein 18-250er Suppenzoom. Ein Spruch noch zum oben erwähnten „guten zentralen AF-Sensor der A700“ – der mag zwar toll für low-light und schlechte Lichtverhältnisse sein, aber für kleine, bewegte Objekte ist er definitiv zu breit, so dass er bei mir fälschlicherweise oft den kontrastreichen Hintergrund erwischt, für mich ist das einer der gravierenden Nachteile der A700! Für den A700-Nachfolger kann ich mir somit nur wünschen, dass der Entwicklungsfortschritt auch bei Sony in die derzeit noch schwer defizitäre Richtung AF-Qualität, Rauschverhalten und Geschwindigkeit geht, damit könnte ich wieder komplett zurück auf unser System gehen. Nach Vorstellung der 230, 380 und 850 hatte ich schon angefangen meine Sony-Objektive zu verkaufen, für meine Bedürfnisse war das ein weiterer Schritt in genau die falsche Richtung, mit Spielereien aufzurüsten ohne die Systemschwächen signifikant zu verbessern. Die 500er Sonys haben in mir wieder etwas Hoffnung geweckt, ansonsten geht mein Weg weiter in Richtung Nikon… Gruß Bacardisilver |
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