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Zitat von WildeFantasien
Ich nutze alle möglichen Stilmittel während des Fotografierens und auch die Möglichkeiten der nachträglichen Bildbearbeitung. Ich wüsste nicht, dass Langzeitbelichtungen (am helllichten Tage) zu den Stilmitteln zählen, die zu großen Diskussionen führen. Bei Diskussionen geht es doch eher mehr darum, ob das Ergebnis gefällt. Fotografieren einfach nur, um etwas so zu dokumentieren wie es ist, ist mir immer öfter einfach nur zu langweilig, da die meisten Motive schon „totfotografiert“ sind.
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Ich bin in den letzten Jahren immer wieder kritisiert worden, meine Zeiten sind zu lang, es wirkt unnatürlich, zu milchig, zu wattig, u.s.w.

Das meinte ich mit 'das Thema polarisiert evtl. ein wenig'.
Zitat:
Zitat von WildeFantasien
Bei Landschafts- oder Architekturbildern, um - Wolken am ansonsten blauen Himmel streifig zu zeichnen
- größere Wasserflächen glattzuziehen, um gleichmäßige Reflexionen zu erzielen
- sich bewegende Personen oder Fahrzeuge verschwinden zu lassen
- Wasserfälle weicher zu zeichnen
- felsige Küsten zu „vernebeln“
Wichtig:
Das Motiv muss schon von sich aus etwas hergeben. Eine Langzeitbelichtung macht aus Kuhfladen keine Goldklumpen.
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Das kann man doch schon mal soweit als Fazit stehen lassen.
Zitat:
Zitat von WildeFantasien
PS:
Irgendwann werde ich auch mal Solargraphy ausprobieren. Hat das aus Forum schon Mal jemand gemacht? Das sind Ultralangzeitbelichtungen über 6, 12 oder 24 Monate, die den Sonnenverlauf über den Jahresverlauf zeigen. Einfach mal die Bildersuche von Google bemühen, um zu sehen, wovon ich spreche!
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Das ist schon sehr speziell. Wenn du damit anfängst, würde ich mich über einen Erfahrungsbericht, nicht nur Endergebnis, auch freuen.
Wolltest du nicht auch mal ein 'Riesenpano' vom Nachthimmel machen? Wie weit ist dieses Projekt?