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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) » Minolta APO-Objektive: Keine Reparatur mehr durch Runtime in Bremen?
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Alt 17.01.2010, 00:07   #1
Tom
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 4.424
Zitat:
Zitat von binbald Beitrag anzeigen
Und zwar eine vernünftige und gerechte.
Finde ich nicht!

Gerecht wäre, wenn die Minolta-Altkunden im Falle eines Defektes, der aufgrund von Firmenpolitik nicht mehr reparabel ist, konsequent zur Konkurrenz abwandern würden.

Geändert von Tom (17.01.2010 um 00:09 Uhr)
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Alt 17.01.2010, 00:24   #2
binbald
 
 
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
Zitat:
Zitat von Tom Beitrag anzeigen
Finde ich nicht!
Mein Ansatzpunkt ist - wie oben schon beschrieben - der:
Ich gehe davon aus, dass die Ersatzteile in der Tat bereits knapp werden. Und zwar weltweit bei allen Servicestellen, sei es im Senegal oder in Deutschland. Und dass nicht irgendwelche deutschen oder polnische Servicestellen auf Grund einer ausbleibenden koordinierenden Firmenpolitik Ersatzteile für den eigenen Markt horten (die dann woanders wieder fehlen), wird das nun umgeschaltet auf zentrale Verwaltung. Das ist ganz übliches und kluges Firmenverhalten und nichts Unübliches. Warum sollte der Senegalese das Porto nach Japan bezahlen und der Deutsche nicht? So hat nun jedes Minoiltaobjektiv auf der Welt die gleiche Chance repariert zu werden, auch wenn das unserem deutschen Egoismus nicht zupass kommen mag

Aber egal, darüber kann man trefflich und lange streiten ohne sich zu einigen

Zitat:
Gerecht wäre, wenn die Minolta-Altkunden im Falle eines Defektes, der aufgrund von Firmenpolitik nicht mehr reparabel ist, konsequent zur Konkurrenz abwandern würden.
Ja, das dürfen die ja gerne. Ich glaube nur, dass das unter Minolta auch nicht anders gelaufen wäre, sondern ganz genauso.
__________________
Gruß,
Michael
binbald ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2010, 16:32   #3
Kabuto
 
 
Registriert seit: 04.01.2006
Ort: Berlin Tempelhof/Mariendorf
Beiträge: 925
Vielleicht liegt der Fall auch ganz anders? Im Zuge der letzten Wirtschaftskrise suchen die betroffenen Firmen nach Möglichkeiten, wirtschaftlicher zu arbeiten.
Ich kann mir gut vorstellen, daß die Reparatur in Japan sich wirtschaftlicher rechnet, als eine Anforderung aus dem fernen Deutschland zu kriegen, das E-Teil abzuschicken, und in Deutschland von einem (hoffentlich dafür geeigneten) Techniker reparieren zu lassen.
Kabuto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2010, 17:02   #4
Tom
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Beiträge: 4.424
Zitat:
Zitat von binbald Beitrag anzeigen
Mein Ansatzpunkt ist - wie oben schon beschrieben - der:
Ich gehe davon aus, dass die Ersatzteile in der Tat bereits knapp werden. Und zwar weltweit bei allen Servicestellen, sei es im Senegal oder in Deutschland. Und dass nicht irgendwelche deutschen oder polnische Servicestellen auf Grund einer ausbleibenden koordinierenden Firmenpolitik Ersatzteile für den eigenen Markt horten (die dann woanders wieder fehlen), wird das nun umgeschaltet auf zentrale Verwaltung. Das ist ganz übliches und kluges Firmenverhalten und nichts Unübliches.
Diese Logik leuchtet mir ja durchaus ein.

Nur, daß keine Voranalyse vor Ort (in D) erfolgt, um die Reparaturchancen vorab zu klären, finde ich bei der stolzen Kostenpauschale etwas unglücklich.


Zitat:
Zitat von binbald Beitrag anzeigen
Aber egal, darüber kann man trefflich und lange streiten ohne sich zu einigen
Da hast Du mich mißverstanden, ich möchte nicht streiten.

Zitat:
Zitat von Kabuto Beitrag anzeigen
Ich kann mir gut vorstellen, daß die Reparatur in Japan sich wirtschaftlicher rechnet, als eine Anforderung aus dem fernen Deutschland zu kriegen, das E-Teil abzuschicken, und in Deutschland von einem (hoffentlich dafür geeigneten) Techniker reparieren zu lassen.
Für Sony ist es bestimmt günstiger, das bezweifle ich ja auch nicht.

Ob es dann für den Kunden auch günstiger wird, hängt vom Einzelfall ab.
Im Falle einer nicht mehr möglichen Reparatur oder eines nicht gefundenen Fehlers wird die Kostenpauschale und die Wartezeit wohl zu seinen Ungunsten gehen.
Tom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2010, 18:45   #5
binbald
 
 
Registriert seit: 24.12.2005
Beiträge: 7.536
Zitat:
Zitat von Tom Beitrag anzeigen
Nur, daß keine Voranalyse vor Ort (in D) erfolgt, um die Reparaturchancen vorab zu klären, finde ich bei der stolzen Kostenpauschale etwas unglücklich.
Ja, das ist in der Tat sehr "suboptimal"

Zitat:
Da hast Du mich mißverstanden, ich möchte nicht streiten.
naja, "streiten": zu unterschiedlichen Bewertungen kommen, andere Meinungen haben, etc., was nicht unbedingt deckungsgleich ist, oder zu einem Konsens führt...
__________________
Gruß,
Michael
binbald ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19.01.2010, 12:44   #6
ddd
Moderator
 
 
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.107
moin,

ist das ganze wirklich sooo schlimm, wie manche es hier darstellen?

Es geht um die "großen" APO's, das sind 4.0/600, 4.5/400, 2.8/300.
Diese konnten zu minolta-Zeiten ausschließlich in Japan repariert werden, da minolta niemals die Service Manuals für diese herausgegeben hat.

Ob das 2.8/200, 2.8/80-200 und das 4.0/200 Makro auch darunter fallen?

Die beiden SSM, 2.8/300 SSM und 2.8/70-200 SSM sind nicht betroffen, da diese von Sony kostenpflichtig repariert werden (Garantie ist auf jeden Fall abgelaufen), die Sony-Versionen sind praktisch baugleich.

Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass für die 2.8/80-200 und die 2.8/300 aktueller Ersatz im Programm ist, hier lohnt eine Reparatur nur in wenigen Fällen.

Auch das 4.5/400 kann nötigenfalls durch das 4.0-5.6/70-400 ersetzt werden, genauso das 2.8/200 durch das 2.8/70-200 SSM. In beiden Fällen ist der Ersatz schwerer und größer, nicht optimal, aber immerhin.

Was bleibt, ist das 4.0/600 und das 4.0/200 Makro
Diese Objektive sind sehr selten und dürfte auch selten Reparaturbedarf haben. Solange kein Glasbruch auftritt, kann man bei diesen Objektiven sicher fehlende Teile nötigenfalls in Einzelanfertigung herstellen, ein Feinmechaniker mit Drehbank usw. kann das. Nicht billig, aber bei den Teilen lohnt das schon.

Das 4.5-5.6/100-300 APO wird durch das 4.5-5.6/70-300 SSM problemlos ersetzt, und das 4.5-6.7/100-400 APO kann durch das größere und schwerere 4.0-5.6/70-400 ersetzt werden, welches lichtstärker und optisch leistungsfähiger ist. Ob eine Reparatur dieser Objektive überhaupt noch wirtschaftlich ist? Wenn sie von der o.g. Meldung überhaupt betroffen sind.

Alles andere lohnt doch meist gar nicht! "Ofenrohre" in gar keinem Fall...

Also legt Euch wieder hin.

Am 31.03.2011 läuft die Reparaturverpflichtung von minolta in jedem Fall aus (5 Jahre nach Einstellung des Geschäftsbetriebes erlischt die rechtliche Verpflichtung, Ersatzteile und zugehörige Dienstleistungen zu erbringen). Ich gehe davon aus, dass Runtime und auch die Zentrale in Japan am 1.4.2011 den Betrieb einstellen werden.
__________________
gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister.
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ddd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2010, 15:02   #7
japro
 
 
Registriert seit: 01.02.2006
Ort: Stäfa
Beiträge: 733
Zitat:
Zitat von ddd Beitrag anzeigen
Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass für die 2.8/80-200 und die 2.8/300 aktueller Ersatz im Programm ist, hier lohnt eine Reparatur nur in wenigen Fällen.


Von was für Reperaturen reden wir hier? Hätte ich mein 80-200 immer noch und das Getriebe würde kaputt gehen, würde ich das garantiert reparieren lassen wollen... Warum sollte sich das nicht lohnen? Davon was der Ersatz eines 300/2.8 HS durch das SSM kosten würde, müssen wir nichtmal reden, oder? Das 300er müsste da schon massivste Schäden habe, damit die Reparatur nicht lohnt.

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber gerade bei den "schönen" Minolta teilen hätte ich auch abseits vom finanziellen den Wunsch sie in funktionsfähigem Zustand halten zu können.
japro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2010, 15:29   #8
jrunge

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 14.01.2004
Ort: Region Hannover
Beiträge: 9.547
Zitat:
Zitat von japro Beitrag anzeigen
...Ich weiss nicht wie es euch geht, aber gerade bei den "schönen" Minolta teilen hätte ich auch abseits vom finanziellen den Wunsch sie in funktionsfähigem Zustand halten zu können.
Genau das war der Grund, warum ich diesen Thread überhaupt begonnen hatte.
Und wenn ich nicht meine Minolta Objektive hätte, wäre ich längst nicht mehr mit A-Bajonett unterwegs.
Die von Thomas genannten Alternativen zur Reparatur von Minolta APOs halte ich auch für recht übertrieben, ich werde z.B. ein 200er APO nicht wegen eines losen Fronttubus nach Japan schicken, und die genannte Alternative des 70-200er SSMs ist für mich keine Alternative zu diesem Objektiv, zumal die Anschaffungskosten im Vergleich zur (bisherigen) Reparatur etwa das 20-fache betragen.
__________________
Gruß Jürgen
Wir müssen mal reden... Krolop&Gerst
jrunge ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2010, 15:41   #9
jolini
 
 
Registriert seit: 14.06.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 1.426
Zitat:
Zitat von ddd Beitrag anzeigen
Ob das 2.8/200, 2.8/80-200 und das 4.0/200 Makro auch darunter fallen?
Im konkreten Fall ging es genau um das 2,8/80-200.

mfg / jolini
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I often think the night is more alive and more richly colored than the day. [Vincent Van Gogh]

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jolini ist offline   Mit Zitat antworten
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