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#8 |
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.300
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Ein tolles Monatsthema, das sich inzwischen über den ganzen Globus ausbreitet! Erstaunlich, was hier in den ersten zehn Märztagen schon so alles zusammengekommen ist.
Und Respekt vor allem für den Aufwand, den TO Jürgen hinter den Kulissen stemmt, um letztlich alles für uns Mitstreiter handlich und übersichtlich zu halten!! ![]() ![]() Zum Glück gibt es noch einige Nischen zu füllen. Etwa in Afrika. Drum hier ein Welterbe-Komplex aus Mauretanien, einem Wüstenstaat unmittelbar südlich von Marokko, der rund dreimal so groß wie die Bundesrepublik ist, aber nur 5 Millionen Einwohnern zählt. Mauretanien ist zweimal auf der Weltkulturerbe-Liste vertreten, darunter seit 1996 mit den „Antiken Ksur von Ouadane, Chinguetti, Tichitt und Oualata“. Der Begriff Ksur bzw. auch Ksar (arabisch qasr) benennt befestigte ländliche Siedlungen der Berber in der nordafrikanischen Maghreb-Zone. Ursprünglich benannten die Araber damit eine Burg oder auch Festung. So leitet sich der spanische Begriff Alcázar davon ab. Die Ksur dienten der Bevölkerung nahegelegener Siedlungen auch als Fluchtburg bzw. dem Schutz der in den zahlreichen Speicherkammern in ihrem Inneren deponierten Güter vor feindlichen Angriffen. Vier dieser im 12./13. Jahrhundert gegründeten Orte habe ich besucht (Ouadane, Chinguetti) und will zu jedem dieser beiden ein paar Bilder zeigen. Heute zuerst Ouadane. ![]() → Bild in der Galerie Ouadane liegt im Nordwesten Mauretaniens und wurde 1147 vom Berberstamm der Idalwa el-Hadji gegründet. Die Stadt entwickelte sich bald zu einer der wichtigen Karawansereien und Handelsniederlassungen in der westlichen Sahara. Das Bild zeigt das Tor zur Altstadt. ![]() → Bild in der Galerie Hauptsächlich tauschten die Händler Gold aus der Sudanzone gegen Datteln und Salz aus der nördlichen Wüste. 1487 entstand hier auch ein portugiesischer Handelsposten. ![]() → Bild in der Galerie Die gut erhaltenen Ruinen des befestigten Handelspostens erstrecken sich über einen Hügel und dessen Hang bis in die Ebene der Oasengärten. ![]() → Bild in der Galerie Ouadane verlor ab dem 16. Jahrhundert schrittweise an Bedeutung, zunächst wegen einer langsamen Verschiebung der Handelsrouten durch die Sahara, dann auch wegen Überfällen anderer Berberstämme, vor allem aus Marokko. ![]() → Bild in der Galerie Heute zählt Ouadane knapp 4000 Einwohner. Unten der markante Turm, der bis heute die Silhouette des Ortes prägt, im letzten abendlichen Gegenlicht. ![]() → Bild in der Galerie
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Gruß Harald Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche. |
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