Zitat:
Zitat von Phillip R
Ich habe viel Erfahrungen mit wirklich günstigen manuellen Objektiven besonders von Minolta und Canon gesammelt, teste aber genauso moderne 1000€ Objektive von Zeiss, Voigtländer oder Sony.
Fangen wir bei den teuren modernen an. Deren optische Vorzüge sehe ich vor allem in deutlich besserem Gegenlichtverhalten (Reflexionen im Objektiv) und sehr guter Schärfe bis in die Ecke ab Offenblende sowie geringeren chromatischen Aberrationen. Bei der Bedienung kann AF ein deutlicher Vorteil sein, dafür zahlt man aber in der Regel mit schlechtem manuellen Fokus der mir ehr wichtiger ist als guter AF. Das hängt aber stark von der Anwendung ab. Ich schätze diese Eigenschaften und besitze einige teure moderne Objektive, nutze aber trotzdem weiterhin gerne auch ältere manuelle.
Vor 4-5 Jahren habe ich aber erfolgreich fast ausschließlich mit manuellem Altglas bis 300€ gearbeitet und meine Einschätzung ist, dass man für die letzten 20 Prozent an Leistung 80 Prozent des Preises zahlt. Hin und wieder kommen die mal zum tragen und ich habe Spaß an Ausrüstung, weshalb ich nicht bereue das Geld investiert zu haben. Es wäre aber keine wesentliche Einschränkung für mich wenn meine gesamte Ausrüstung weg wäre und ich nur 1000€ hätte um mich neu auf zu stellen.
Grüße
Phillip
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Zeit für einen neuen Slbstversuch im Blog?
Ich stimme dir inhaltlich voll zu, insbesondere Vergütungen sind nochmals sehr viel besser geworden in jüngster Zeit und die Mehrkosten werden natürlich durch die zur besseren optischen Korrektur meist notwendigen aufwändigeren Bauweisen erzeugt.
Wenn man diese Korrekturen nicht braucht, nimmt man halt eine Linse mit ‚Charakter‘.