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Die Frage RAW oder JPEG hat sich für mich erledigt. Jahrelang war ich heftiger Verfechter der JPEG-Fotografie, fast schon missionarisch, wie ich zugeben muss. Die Reserven durch RAW haben sich trotz häufiger Versuche der RAW-Bearbeitung einfach nicht erschlossen bzw. zeitlich als lohnend gezeigt. Mit Lightroom hat sich das zunächst geändert, dann total gewandelt, spätestens seit der 4er Version. Geschwindigkeit und Qualität der Verarbeitung sind dermaßen gestiegen, dass ich zunächst in RAW + JPEG fotografierte. Als dann auch noch mein PC-System durch i7-Prozessor, 16 GB RAM und SSD flott wurde, fiel jedes Argument pro JPEG durchs Raster. Mittlerweile verzichte ich auf JPEG vollständig und habe einen Workflow, der in Nichts langsamer ist als zu JPEG-Zeiten. Der Verzicht auf HDR/DRO, Kreativmodi und Bildeffekte ist für mich absolut verschmerzbar.
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"Ansonsten ist das Bild für meine Begriffe recht optimal!"
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