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#17 |
Registriert seit: 27.01.2012
Ort: Bodensee
Beiträge: 712
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Meiner Erfahrung nach machen Handys heute in bestimmten Situationen ganz gute Fotos. Außerdem werden diese Fotos im Handy gleich automatisch ohne das Zutun des Fotografen digital bearbeitet. Das geht soweit, dass bei Samsung Handys Gerüchte Aufkamen, dass Bildinhalte wie der Mond auf dem Handy Foto erkannt und per KI durch Mondfotos aus einer Galerie ersetzt werden. Hintergrundunschärfe - Das viel gerühmte Bokeh- wird in Handys auch per Software erstellt und kann sogar oft nachträglich verändert und sogar in der Tiefe verschoben werden.
Sobald man aber in etwas schwierigere Bereiche vorstößt oder Bilder stark vergrößert ausdrucken möchte, kommen Handys an ihre Grenzen. Den kleinen Sensoren und den mickrigen Optiken sind einfach physikalische Grenzen gesetzt. Genau in diesen Bereichen fängt aber der Spaß mit dem Fotografieren an. Für mich ist das wie mit dem Kuchen backen... Man kann auch fertige Kuchen im Supermarkt kaufen, die sind zum Teil durchaus essbar und wenn man mal Mittags was für die Kollegen ins Büro mitbringen will, einfach praktisch. Kann man das mit einem mit liebe gebackenem Kuchen nach altem Familienrezept vergleichen? Meiner Meinung nach eher nein. Vielen Leuten ist es egal, macht weniger Arbeit und geht schneller. Aber auch beim Kuchen backen muss man vorher ein paar Techniken und Handgriffe lernen, sonst wird der Kuchen trocken und hart und noch nicht mal so gut wie der aus dem Supermarkt. Was mich angeht, selbst gebackene Kuchen von der Oma haben immer besser geschmeckt als meine Reproduktionen, auch wenn diese nach dem selben Rezept gebacken wurden. Das nennt man dann wohl mangelnde Erfahrung... So, was ist jetzt die Botschaft meines Textes für dich: 1. Lerne deine Kamera kennen. Eine Kamera ist ein Werkzeug, ein schlechtes Werkzeug in der Hand des Meisters ergibt bessere Kunstwerke als das beste Werkzeug der Welt in der Hand eines Lehrlings (zumindest am Anfang der Ausbildung) 2. Verlasse öfters mal den Automatik Modus und lerne Verschlusszeit und Blende gezielt kreativ einzusetzen. 2. Setze deine Kamera da ein wo sie Stärken gegenüber deinem iPhone hat (Wenn du das nicht weißt, gehe zurück zu Punkt 1) 3. Mache viele Bilder, trau dich sie hier zu zeigen und nehme Vorschläge an. Hier sind richtig gute und hilfreiche Fotografen unterwegs. |
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