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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Energiewende wird abgewürgt
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Alt 17.07.2023, 08:39   #1
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von ha_ru Beitrag anzeigen
Der Ansatz möglichst viel an Heizungen druch Wärmepumpen zu ersetzen hat keine ideologischen Gründe, sondern ist der risikoärmste ud am besten planbare Ansatz.
Zu deinem ersten Fazit:
Das mag für Dein Haus gelten - aber sicher nicht für Mehrfamilienhäuser.
Und Mieter wollen/sollen nichts dafür zahlen. Im Zweifel soll das der Steuerzahler berappen. Denn das Geld kommt ja wie von Zauberhand irgendwoher.

Und zweitens:
Auch das ist in dichter besiedelten Gebieten anders:
https://www.faz.net/aktuell/rhein-ma...-18782892.html
Im rhein-Main Gebiet schaut es da schon anders aus. Das wird richtig teuer - die Kosten dafür tauchen aber in den Berechnungen des Ministeriums nirgends auf. DDafür später auf der Stromrechnung und als Netzentgelte.

Die Eiskugel von Herrn Trittin ist wohl aus Gold.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (17.07.2023 um 09:02 Uhr)
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Alt 17.07.2023, 09:03   #2
twolf
 
 
Registriert seit: 19.10.2003
Ort: Franken
Beiträge: 6.360
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Das mag für Dein Haus gelten - aber sicher nicht für Mehrfamilienhäuser.
Und Mieter wollen/sollen nichts dafür zahlen. Im Zweifel soll das der Steuerzahler berappen. Denn das Geld kommt ja wie von Zauberhand irgendwoher.
Du suchst nach Problemen bei den Erneuerbaren, nur bei Atomstrom ist es anders.

Wird nichts helfen.

Unsere Stromnetze sind auf spitzenlast ausgerichtet, mit Smarten Netzen kann man da einiges Entzerren.
__________________
Man kann auch mit der besten Kamera scheiß Bilder machen.

Geändert von twolf (17.07.2023 um 09:08 Uhr)
twolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2023, 09:16   #3
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von twolf Beitrag anzeigen
Unsere Stromnetze sind auf spitzenlast ausgerichtet, mit Smarten Netzen kann man da einiges Entzerren.
Ich bezweifle hier wirklich Deine Sachkunde.

Der Chef der Bundesnetzagentur sagt etwas anderes.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/bu...2-3bbd8cab2f49

Und der ist ein Busenfreund von Habeck.

Die Realität ist in vielen Fällen noch viel trister - gerade in Neubaugebieten oder “Verdichtungszonen”.
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2023, 10:06   #4
ha_ru
 
 
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.796
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Ich bezweifle hier wirklich Deine Sachkunde.

Der Chef der Bundesnetzagentur sagt etwas anderes.
Nein, er sagt genau das.

Zitat:
Netzbetreiber sollen dann laut »FAS« zwangsweise und zentral koordiniert die Stromversorgung der Anlagen drosseln.
...
Ganz von der Stromversorgung getrennt werden sollen die Heizungen und Ladegeräte in kritischen Phasen jedoch nicht, sagte Müller der Zeitung: »Wir wollen eine Mindestversorgung jederzeit garantieren.
Mit smarter Steuerung Spitzenlasten kappen und die Versorgung sichern. Je besser und umfangericher wir das umsetzen, umso günstiger und Umweltschonender wird die Stromproduktion, weil die notwenige Vorhaltekapazitäten für Spitzenlasten kleiner ausfallen können.
ha_ru ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2023, 13:07   #5
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von ha_ru Beitrag anzeigen
Mit smarter Steuerung Spitzenlasten kappen und die Versorgung sichern. Je besser und umfangericher wir das umsetzen, umso günstiger und Umweltschonender wird die Stromproduktion, weil die notwenige Vorhaltekapazitäten für Spitzenlasten kleiner ausfallen können.
Das Peakshaving wird in seiner Wirkung komplett überschätzt, das hilft über den Tag im Sommer, aber nicht für die Dunkelflaute. Und genau da braucht man die Heizung - hilft das genau gar nichts. Es fehlen einfach die Speicher. Da kann man so smart sein wie man will - von nichts kommt nichts. Dann müssen eben wieder die Ersatzkraftwerke her - für die man aber im ganzen Jahr Personal bezahlen muss die sonst nichts tun ausser warten. Das verdoppelt die Kosten.

Und damit das nicht vorher publik wird sollte das Heizungsgesetz ohne Beratung durch den Bundestag gepeitscht werden. Wenn doch alles so toll ist - was hat man dann zu verbergen?

Durch die hohen Kosten aufgrund der Parallelstrukturen in der Stromversorgung werden wir auch die langfristige Anpassung der Wirtschaft a die politisch erwünschte Stromversorgung sehen - also eine Deindustrialisierung. Die Frage ist dann nur wer so ein Lastenrad-Bullerbü finanziert.
__________________
Viele Grüße, Klaus
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Alt 17.07.2023, 13:14   #6
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von ha_ru Beitrag anzeigen
Nein, er sagt genau das.
Er spricht hier von Zwangsabschaltungen. Das hat mit “Smart” nichts zu tun.

Genauso gut könnte ich eine Hungersnot als “Kollektivfasten” framen.
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2023, 18:32   #7
ha_ru
 
 
Registriert seit: 10.12.2010
Ort: In Sichtweite der Burg Teck
Beiträge: 2.796
Zitat:
Zitat von turboengine Beitrag anzeigen
Er spricht hier von Zwangsabschaltungen. Das hat mit “Smart” nichts zu tun.

Genauso gut könnte ich eine Hungersnot als “Kollektivfasten” framen.
Es sagt, dass jederzeit eine Grundversorung gewährleistet wird.

Um in deinem Bild zu bleiben:
Es gibt genügend zu Essen über den Tag verteilt, nur nicht zu jeder Stunden ein Gourmetmenu, das Restaurant kann mal bis zu 8h geschlossen bleiben. So die Regelung. Wer in der Zeit Hunger hat bzw. befürchtet in den bis zu 8 Stunden zu verhungern, sollte sich etwas zur Seite legen (Pufferspeicher, Batterie...).

Mich hat die Vorsorge für bis zu 10 Stunden rund rund 3.500 € gekostet, 1.500 für den thermischen Speicher und 2.000 für die Notstromversorgung von Steuerung und Umwälzpumpen 2.500 (Teil der Beleuchtung und Gefriergeräte gleich mit drangehängt). Die 3.500 € spare ich durch eine höhere Effizienz der Wärmepumpe und höherem Anteil an PV-Strom zum Betrieb weniger als 10 Jahren wieder ein.

Man kann also machbare und finanzierbare Lösungen finden. Es muss nicht mal jeder machen, es wird reichen wenn ejder der es ich eisten kann es macht, in meinem Umfeld sind das alle mit WP, die meisten haben sogar mehr gemacht wie ich. Klimaschutz ohne jede Anstrengung gibt es eben nicht und eine weiter so wird schon gut gehen, sollen andere für mich regeln wird nicht funktionieren.

Geändert von ha_ru (17.07.2023 um 18:39 Uhr)
ha_ru ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2023, 18:42   #8
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von ha_ru Beitrag anzeigen
Es gibt genügend zu Essen über den Tag verteilt, nur nicht zu jeder Stunden ein Gourmetmenu, das Restareant kann mal bis zu 8h geschlossen bleiben.
Mit Verlaub, aber irgendwie erinnert mich das an die DDR. Ich kann mir nicht vorstellen dass sowas ohne Folgen an der Wahlurne bleiben wird. Wenn tatsächlich Leute im Kalten sitzen müssen dürften die Tage der Regierung gezählt sein. Und das wissen die in Verantwortlichen in Berlin auch. Darum wollen / müssen sie nun 50 fossile Kraftwerke bauen.

Und für die Klimakleber die sich dann vor die Baustellen der Gaskraftwerke kleben werden brauchen wir auch noch ein paar zusätzliche Cyanacrylatfabriken. Und das zu Recht.

Wie schwachsinnig muss eine Politik sein, die noch mehr von dem braucht was sie eigentlich verhindern will?

Die Schildbürger waren ja echte Genies dagegen: Der Versuch, Licht mit Eimern zu transportieren, um das fensterlose Rathaus zu beleuchten, war zwar ein nutzloses, aber immerhin recht billiges Experiment. Was da nun als Experiment im Grossmasstab als "Energiewende" betrieben wird, ist extrem teuer aber man sieht dennoch keinen Nutzen. Die CO2-Emissionen sinken genauso wenig, wie es in dem Schildaer Rathaus hell wurde. Die Reduktionen bisher hätte man auch mit ganz gewöhnlichem technischen Fortschritt und Abbau der Braunkohle erreichen und übertreffen können. Mit dem Ersatz von Steinkohle durch Erdgas sowieso.

Das GEG ist ein weiterer Teil dieses Experimentes ohne Sinn und Nutzen.
__________________
Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (17.07.2023 um 19:52 Uhr)
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
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