Zitat:
Zitat von Porty
Irgendwie denkst du da viel zu negativ.
Den Nahverkehr, so wie du ihn dir wünschst, hat es nie gegeben, selbst in der DDR nicht, und dort war er hervorragend ausgebaut. Man muss einfach etwas flexibler denken.
Als Lehrling (1975) sah mein Arbeitsweg so aus: 5:50 aus der Haustür, mit dem Stadtbus zum Bahnhof 6:15 Uhr mit dem Zug (8 km) , dann 20 min zu Fuß zum Arbeitsplatz oder Berufsschule
Arbeitsbeginn war 7:30. Rückzu ähnlich bescheiden
Da ist man dann bei Wind und Wetter die knapp 10 km lieber mit dem Moped gefahren, auch wenn die Monatskarte für Lehrlinge nur 3,60 Mark gekostet hat, der Liter Benzin kostete damals 1,50 Mark
Die, die am lautesten Jammern, sind einfach zu bequem.
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Ich verstehe dein Einwand, aber ich dachte da an Menschen, die kein Auto haben wollen. Hier jedenfalls nicht möglich. Von hier aus sind es 4 km bis in eine Kleinstadt. Da kann man ja zur Not noch mit dem Taxi fahren. Das lasse ich mir ja noch gefallen, so ich verreisen will. Den Rest könnte man zur Not ja mit dem E-Bike machen (auch nicht ideal, ich weiß, aber immer noch besser als Auto)
Das mit dem Lehrlingsweg kenne ich, das brauchst du mir nicht erzählen. Mein Zug fuhr um 6:50 vorher lief ich 4 km zu Fuß zum Bahnhof. Der Bahnhof in Saarlouis liegt 3 km außerhalb der Stadt, also bin ich wieder zu Fuß gelaufen, weil ich mir das Geld für den Bus sparen wollte. Meist kam ich um 17 Uhr von der Arbeit, war dann, wenn ich den nächsten Zug nicht verpsste um 19 Uhr zu Hause. Wenn der Zug weg war, dann wurde es eine Stunde später. Bist also nicht allein.
Gruß Wolfgang