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Zitat von minfox
Es gibt Textilgeschäfte mit mehr als 800 qm in kleineren Kommunen (10.000 - 40.000 Einwohnern). In diesen Kommunen sind diese Textiler die bedeutendsten Einzelhändler.  Ohne sie kann man die ganze Fußgängerzone vergessen.
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Es geht um Geschäfte z.B. in Kommunen der NRW-Kreise Höxter, Paderborn, Soest, Warendorf, Lippe, Gütersloh und Herford. Diese Modegeschäfte haben 15 bis 30 Mitarbeiter (meistens Frauen in Teilzeit), sind inhabergeführt und keine Konzerne. Es gibt diese Geschäfte nicht im Überfluss, sondern sie sind in ihrer Kommune oft die letzten ihrer Art. Zuweilen haben sie eine Kernkompetenz, die sie fürs Überleben benötigen: Vereinsbekleidung, Schützenfestkleider und Schützenuniform, Brautkleider, Konfianzüge. Der Ausfall der Schützenfeste wiegt schon schwer. Jetzt kommt noch das verlängerte Verkaufsverbot. Wenn die von mir gemeinten Geschäfte aufgeben müssen, bleiben als Alternativen: Amazon, Zalando, Lidl also Online-Handel; die nächste Großstadt (z.B. Hannover, Osnabrück, Dortmund); oder der Ausflug zum Centro Oberhausen bzw. zum nächsten Outlet-Center. Für das innerstädtische Leben in den kleineren Städten wäre das übel.