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Alt 17.11.2018, 16:08   #30
Reisefoto
 
 
Registriert seit: 10.11.2007
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Beiträge: 9.230
Zitat:
Zitat von aidualk Beitrag anzeigen
Meines habe ich seit 06.09.2017. Bsher lebt es noch und hat 3 Touren (in Summe 5 Wochen) im Rucksack hinter sich, plus diverse Einzeltage.
Wie gut ist es denn optisch im Vergleich zum 14mm Samyang?

Zitat:
Zitat von davidmathar Beitrag anzeigen
Wie wäre es denn mit dem nativen Sigma Art 24 1.4? Ich habe es seit ein paar Wochen und bin begeistert.
Die 24mm hat er doch eigentlich schon abgedeckt. Ich habe für diese Brennweite das Samyang 24mm f1,4 bzw. Walimex pro. Da das Sigma nicht besser ist (für Astro), blieb ich beim Samyang (habe zwei davon). Ein Exemplar ist aber inzwischen kaputt. Es hatte von Anfang an relativ viel Spiel in der Fokussierung, so das das manuelle Fokussieren unschön war. Ich habe es reklamiert, aber der Händler und auch der Importeuer (Walser) fanden, dass das normal sei. Punktlich nach dem Ablauf der damaligen Garantiezeit bzw. Gewährleistungsfrist von 2 Jahren war die Fokussierung dann kaputt. Das andere Exemplar funktioniert bis heute. Das defekte Exemplar war schon ein Umtausch, da das erste Exemplar hinsichtlich der Abbildungsleistung nicht ok war.

Für Astro ist das neue Sony 24mm f1,4 wohl das beste 24mm Objektiv, das es gibt. Aber das kostet richtig viel Geld.

Zitat:
Zitat von nex69 Beitrag anzeigen
Sigm Art gibt es auch als 20er und 14er.
Das 20er habe ich. Für HD-Video an der A7s ist es gut, 12MP Fotos gehen gerade noch für Astro. Für mehr Auflösung ist das Koma bei Offenblende zu stark. Transmission ist bei Offenblende auch nur t1,8 statt 1,4. Bei Polarlichtvideos macht sich das bemerkbar, da ist jedes bisschen Licht kostbar. Dafür habe ich vorher das nun kaputte Samyang 24mm f1,4 genommen, das mehr Licht durchlässt.

Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Mit f5,6 ist es aber für Sternenhimmel / Milchstraße nicht gut geeignet.

Zitat:
Zitat von Mundi Beitrag anzeigen
Ich hatte das Laowa 12mm f2,8.
Die Vorteile des Objektivs sind seine Kompaktheit, die 12mm sowie die geringe Verzeichnung. Ich habe es mal bei Polarlichtfotos ausprobiet. In unkritischen Situationen geht es (ist aber nicht so gut wie das Samyang 14mm), aber dann hatte ich unten links im Bild einige beleuchtete Häuser. Die waren total vermatscht und komatös - völlig unbrachbar. Das Samyang, das ich dann schnell draufgesetzt habe, war um Welten besser.

Ich war auch gerade in der Situation, mir ein neues Superweitwinkel kaufen zu müssen, allerdings für A-Mount. Für E-Mount hätte ich vielleicht das Sigma 14mm f1,8 in Betracht gezogen, obwohl es auch abgeblendet auf 2,8 Richtung Rand nicht so gut wie das Samyang ist. Aber für A-Mount gibt es das nicht. Da hinsichtlich der Abbildungsqualität bei f2,8 keins der anderen Objektive eine einem funktionierenden Samyang vergleichbare Bildqualität bietet, bin ich wieder beim Samyang 14mm f2,8 gelandet. Mein altes Exemplar mit dem Goldring hatte leider zwei schwere Stürze und die Abbildungsleistung am Rand war nicht mehr gut (in APS-C ist es noch prima).

Das Samyang 14mm f2,8 gibt es gerade als Walimex pro von Walser im Amazon Marketplace für 239 Euro neu. Da Walser inzwischen 6 Jahre Garantie auf die Samyang Objektive gibt, habe ich zugegriffen. Jetzt ist es natürlich die Version mit dem roten Ring. Das erste Exemplar zeigte gleich bei Ankunft einen deutlichen Schärfeabfall und Fokusdifferenz am Bildrand beim Test auf wenige Meter. Bei mehreren 10er Metern fiel es nicht ganz so auf, aber gut war es nicht. Am Sternenhimmel wurden die Sterne in den Ecken erheblich aufgeblasen. Die Fokussierung für unendlich war schon am Anschlag. Ich habe es dann auf -20°C runtergekühlt. Das brachte eine leichte Verbesserung, aber ich will ja auch gute Bilder bei höheren Temperaturen machen. Das Objektiv geht zurück zu Walser.

Also haben ich mir noch ein weiteres Exemplar bestellt. Das ist gut (scharf von Rand zu Rand bei f2,8!) und bleibt bei mir. Für unendlich muss man bis an den Anschlag drehen. Das wird zwar mitunter gewünscht, aber ich halte das nicht für gut, weil bei Temperaturschwankungen oder leichten Veränderungen im Objektiv möglicherweise der Unendlichpunkt nicht mehr ganz erreichbar sein könnte.
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