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#1 |
Registriert seit: 31.05.2006
Ort: Dresden
Beiträge: 2.237
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Meine Erfahrung mit verschiedenen Berufsfotografen, also solchen die zu 100% von ihrer fotografischen Tätigkeit leben (müssen):
Die künstlerische Bewertung mag ja Spaß machen, in Foren und auf anderen Plattformen rutscht es schnell in (teils fiese) Lästereien ab. Schlußendlich spielt das aber keine Rolle weil es wie bei allen anderen Dingen auch darum geht, ein Produkt zu verkaufen. Drüber sind sich erstaunlicherweise die wenigsten im Klaren. Alle fotografieren gern, das man seine Dienstleistung aber auch verkaufen muss wird viel zu oft ausgeblendet. Und daran scheitern die meisten auch recht schnell wieder und verschwinden vom Markt. Hinzu kommt, das praktisch jeder heute mit ner halbwegs ordentlichen Kamera rumläuft und "für nen Freundschaftspreis" die Hochzeit knipst. Wie soll man da als gewerblich Tätiger gegen halten? Aus meiner Sicht gibts da nur eine Lösung: Flucht ins hochpreisige Segment. Die eigene Dienstleistung muss so gut sein und so gut vermarktet werden, das keiner dabei zuckt wenn man 1500€/Tag und mehr nimmt. Alles andere trägt zumindest bei Privatkunden auf die Dauer nicht. Lukrativ sind freilich auch immer Nischen in den der Wettberwerb nicht allzu stark ist. Nur die zu finden ist auch alles andere als einfach.
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Photography is a means of ordering the world around us. (John Shaw) |
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#2 | |
Registriert seit: 08.08.2005
Ort: Ocean Ave, San Francisco, CA 94112
Beiträge: 5.473
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Zitat:
![]() ![]() Grüße, meshua
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Aktuelle Serie: Eun Kyung - A Late Summer Afternoon || San Francisco | Frankfurt | Hongkong: Google+ * IG * FB |
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#3 |
Registriert seit: 23.02.2013
Ort: Rhein Main
Beiträge: 387
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Hallo zusammen,
ich habe mir diesen Thread durchgelesen und wollte mich nochmals bei den erfahrenen Usern absichern, ob mein aktuelles Verständnis richtig ist. Daher greife ich nochmals das Thema auf. Ich betreibe – wie die meisten von euch - die Fotografie als Hobby. In der Vergangenheit gab es den ein oder anderen Printverkauf sowie Kalenderverkauf (Erlöse unter 50€). Nun möchte ich in Zukunft ab und zu kleinere Aufträge im Bereich der Architekturfotografie annehmen. Meine jährlichen Einnahmen wären deutlich unter der Grenze von 17.500€ und somit würde ich unter die Kleinunternehmerregelung gem. $19 Abs. 1 UStG fallen. Meine Rechnungen würden dementsprechend auch keine Steuer ausweisen („Diese Rechnung weist gemäß §19 (1) UStG keine MwSt. aus (Kleinunternehmerregelung).“). Von meinem Verständnis her, könnte ich freiberuflich arbeiten und muss mich nicht gewerblich anmelden. Die oben genannten Einnahmen würde ich dann in meiner Steuererklärung als Einkünfte aus selbstständiger Arbeit deklarieren.
Vielen Dank schon mal für eure Mühe! VG Mo
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Tutorial Städte bei Nacht fotografieren |
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#4 | |
Registriert seit: 05.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 6.404
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Ich zitiere mal Michael in Beitrag #41:
Zitat:
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![]() Es ist ganz einfach, negative Kritik positiv und motivierend klingen zu lassen. "Schönes Bild" reicht. |
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#5 |
Registriert seit: 30.11.2014
Ort: Sachsen
Beiträge: 1.193
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Wegen einer Einnahme-Überschussrechnung, Reisekostenkostenermittlung, für die linearen Abschreibungen für Anschaffungen + anschliessende Steuererklärungen braucht man nicht zwingend gleich einen Steuerberater. Ein Nachmittag im Jahr und etwas Tabellenkalkulation reichen mir dafür aus.
Wichtig ist: Rechnungen schreiben nicht vergessen und Einnahmen erfassen, sonst kommt das Finanzamt böse um die Ecke ;-) Ich finde https://www.papierkram.de/ ganz praktisch.
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don't be evil & do the right thing Geändert von conradvassmann (05.02.2017 um 21:17 Uhr) |
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#6 |
Registriert seit: 08.09.2003
Ort: Hamburg
Beiträge: 18.423
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Aber man braucht ein paar Grundkenntnisse. Moelbar zeigt in seinem Beitrag, dass er einige Dinge falsch einschätzt. Deswegen schliesse ich mich dem Beitrag von screwdriver an. Wenn ein Steuerberater die Grundlagen gelegt hat, kann man irgendwann die Erklärungen selber machen.
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Hinfallen, aufstehen, Krönchen zurechtrücken, weitergehen... Make Labskaus great again! Glenroses Kentucky Stinger
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#7 |
Registriert seit: 05.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 6.404
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Genau.
Und wenn die Grundkenntnisse scheinbar gänzlich fehlen braucht man einen Fachmann, der für die persönliche(!) Situation die passende Anleitung gibt und ggf. auch Vermeidungstrategien vermittelt.
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![]() Es ist ganz einfach, negative Kritik positiv und motivierend klingen zu lassen. "Schönes Bild" reicht. |
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#8 |
Registriert seit: 05.04.2007
Ort: Aachen
Beiträge: 2.759
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Ich nicht, deshalb schon mal Entschuldigung, falls es irgendwo oben schon steht: Was noch an Kosten dazukommt, sind die Kosten für die Berufsgenossenschaft und die Handwerkskammer, zumindest letztere sind regional unterschiedlich, das sollte man vorher nach nachschauen.
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It's not a game anymore. |
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