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#11 | |
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Themenersteller
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.415
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Zitat:
Die Deklination ist die "geographische Breite" am Himmel. D.h. der Polarstern, der sich ja scheinbar kaum dreht, hat fast 90° Deklination. Am Himmelsäquator bewegen sich die Sterne mit 15 Winkelsekunden pro Zeitsekunde. 1 Winkelsekunde ist 1/3600 eines Winkelgrades. Die Geschwindigkeit der Sterne nimmt mit zunehmender Deklination (genauer gesagt mit dem cosinus) ab. Damit kannst du dir die maximal mögliche Zeit ausrechnen... Ok, geht auch einfacher mit folgender Faustformel: t-max = 400 / (f*cos(D)) t-max...Maximale Belichtungszeit in Sekunden f...Brennweite in mm D...Deklination des Sterns in Grad Die Formel stammt noch aus der Analogzeit. Daher würde ich statt 400 eher 200 nehmen! Die Deklination des Sterns kann man Sternkarten oder entsprechender Software entnehmen. Kennt man die Deklination nicht, nimmt man cos(D)=1. Damit verschenkt man möglicherweise ien paar Sekunden, die man länger belichten hätte können. Mit WW-Objektiven ist man meist in der Nähe des Himmelsäquators und kann cos(D)=1 setzen. Mit Teleobjektiven zahlt sich die Berücksichtigung der Deklination eher aus. Alles klar?
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Geändert von TONI_B (15.05.2012 um 07:54 Uhr) |
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