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Moderator
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.110
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moin,
gerade ist im aktuellen Physik Journal (März 2012 11 S.6 "Fukushima, ein Jahr danach") ein Artikel erschienen, aus dem ich kurz zitieren möchte: Zitat:
Es ist in Japan ein Jahr lang nicht gelungen, das Ding in einen sicheren Zustand zu überführen. Die Betreiberfirma plant mit 40 (in Worten: vierzig) Jahren für die Herstellung eines sicheren Zustandes ... Wenn während dieser Zeit irgendwas ungeplantes passiert ... Es weiß immer noch niemand, wie es in dem Schutthaufen wirklich aussieht. Und die kokelnden Brennstäbe aus den völlig ungesicherten, beschädigten und teilweise undichten Lagerbecken zu entfernen wurde bisher nicht ein Mal angefangen. Sorry, bei Tchernobyl wurde noch die sowjetische Unfähigkeit vorgeschoben. Die haben den völlig geplatzten Reaktor aber in wesentlich geringerer Zeit zumindest notdürftig abgesichert, wenn auch um den Preis von tödlich verstrahlten "Freiwilligen". Auch hier zu Lande liegen Unmengen an abgebrannten Brennstäben in relativ schwach gesicherten Lagerbecken herum. Da reicht ein kleiner Stromausfall in Verbindung mit einem weiteren Problem, und es wird sehr kniffelig. Und jetzt kommen unsere lieben Politiker, erklären Kerntechnik für beherrschbar, definieren die Endlagerproblematik als irrelevant und streichen ganz kurzfristig die -zugegebenerweise im düsteren Schland mäßig sinnvolle- Förderung der Photovoltaik, an der etliche mittelständische als "Zukunftstechnologie" bezeichnete Firmen hängen. Cui bono?
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gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister. So kannst du das Sonyuserforum und unsere Arbeit unterstützen |
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