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#1 | |
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
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Zitat:
Ok ich vergaß, Österreich importiert nur saubere Wasserkraft aus Czechien, der Strom aus Temelin wird an der Grenze rausgefiltert und zurückgeschickt........... Michael |
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#2 |
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
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Tja, soll man auf eine solche Polemik tiefster Art überhaupt antworten?
![]() 1. Importiert Ö keinen Strom aus Wasserkraft von Tschechien, sonder wir exportieren Strom. 2. Dass Stromimporte aus Ländern mit AKWs ein Problem darstellen ist klar, hat aber mit dem Thema nichst zu tun 3. Was haben deine Argumente mit den Fördermilliarden für die Atomkraft zu tun?
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#3 |
Registriert seit: 30.04.2012
Beiträge: 137
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Die Spitzenlast kann man gut mit einem ausgeklügelten Netz aus Windrädern und Solarpanelen decken, das Problem sehe ich in der Grundlast. So viele Dämme und Wasserkraftwerke kann man auch nicht bauen, um die zu decken. Wenn der Strom nicht aus Kohle- oder Atomkraftwerken kommt, woher dann? Fusion? Daran wird schon seit Jahrzehnten ergebnislos geforscht...
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#4 | |
Registriert seit: 16.01.2013
Ort: Markt Taschendorf
Beiträge: 628
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#5 |
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
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Ich frage mich nur, warum immer mit den herkömmlichen Energieformen argumentiert wird?
Wo bleibt der Forschergeist, wo bleibt die Fantasie? Es gibt jetzt bereits genug Ideen. zB. in den Spitzenzeiten, wenn zu viele (?) WKA laufen, Wasserstoff erzeugen und in die vorhandenen Gasleitungen einspeisen. Methan aus Biogasanlagen detto. usw. usw. Ich bin überzeugt, dass man innerhalb eines Jahrzehnts mit regenerativen Energiequellen die gesamte Energieversorgung bewerkstelligen könnte - würde man die Fördermilliarden der Atomlobby (ja die gibt es!) für die Entwicklung anderer Alternativen verwenden. Und es gibt genug Kommunen, die bereits jetzt energieautark sind (zB. Güssing in Ö)!
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#6 | |
Registriert seit: 16.01.2013
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Zitat:
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#7 | |
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
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Zitat:
Blindstrom resultiert aus der Phaseverschiebung zwischen Strom und Spannung, je nachdem, ob kapazitive Belastung (im Netzbereich) oder induktive Belastung überwiegt (Verbraucherseite). Wo soll die Energie herkommen, wenn die PV im Dunklen steht? Im Gegenteil, die PV- Inverter sind durch Ihren hohen Anteil von Oberwellen ein Problem für die Netze... Michael |
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#9 | ||
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
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Zitat:
Die als Netzstützung beschriebene Eigenschaft ist eine inzwischen gesetzliche Forderung an die Einspeiseanlagen, bei der die eingespeiste Leistung Frequenzabhängig ab 50,2 Hz verringert werden MUSS. Die alte Regelung, bei der die Anlagen bei 50,2 Hz einfach abschalteten, hat durch die hohe Anzahl von PV- und Windkraftanlagen das europäische Verbundnetz mehrfach an den Rand des totalen Zusammenbruchs gebracht. Zur Erläuterung: Das Stromnetz bezieht seine Stabilität gegen kurzzeitige Belastungsschwankungen nur aus der Rotationsenergie sich drehender elektrischer Maschinen (Generatoren und Motoren). Sinkt der Energieverbrauch gleichbleibender Erzeugung wird die überschüssige Energie als Rotationsenergie in Motoren und Generatoren gespeichert. Wenn sich dann bei 50,2 Hz schlagartig alle PV- und Windkraftanlagen ausschalten, fallen je nach Tageszeit und Windstärke schlagartig 20%, 30%, vielleicht 40 % der Energieversorgung aus. Also sinkt die Einspeisung schlagartig, und die Anlagen schalten sich wieder zu und das ca 2 mal je Sekunde. Das dieses Regeleinrichtungen, Schaltanlagen Transformatoren usw. nicht lange mitmachen, kannst Du dir sicher vorstellen . Das Fehlen der rotativen Energiespeicherung ist neben dem Umstand, das es Nachts dunkel ist, das größte Manko der Photovoltaik Spannungsschwankungen interessieren nur in Gleichstromnetzen. Zitat:
Viele Grüße Michael |
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#10 | |
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
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Zitat:
Die Einwohner in Güssing sind nur auf den ersten Blick energieautark. Dieser schöne Ort wird von 3700 Einwohner bewohnt und betreibt eine Holzvergasungsanlage nach Fischer-Tropsch. Das ist einen Technologie, die in den 20er Jahren entwickelt und im zweiten Weltkrieg zur Erzeugung synthetischen Sprits für die Wehrmacht eingesetzt wurde - von "Fantasie" ist das weit entfernt. Der Ort hat keine nennenswerte energieintensive Industrie und die Bevölkerungszahl ist seit 150 Jahren gleich. Das ist ein schöner Ort für Sonntagsreden oder Pseudo-Umweltpreise aber von "autark" ist das weit weg. Wo steht der Hochofen, das Presswerk und die Montage der Autos der Güssinger? Wo kommen die Kühlschränke und Flachbildschirme her? Fahren sie etwa sogar zum Supermarkt in die nächste grosse Stadt und kaufen dort Tiefkühlkost? Alles nett, aber halt nur nett. Solche Öko-Idyllen gibt es öfter mal.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (21.06.2013 um 19:15 Uhr) |
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