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#8 | |
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 4.030
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Zitat:
bei Ihren Vorgaben (REISE, Brennweite 500-800 mm) sehe ich "schwarz"! Wie soll ein "möglichst leichtes", "möglichst klein zusdammenschiebbares", "robustes" Dreibein aussehen? Das sind derart widersprüchliche Anforderungen, die kein einziges Dreibeinstativ des Marktes erfüllen kann! Ein solches Wunderstativ müsste erst noch erfunden werden, die zugehörigen Materialien auch noch! 1) Bei 500-800 mm Brennweite brauche/nehme ICH ein ganz niedriges, schweres Holzstativ ohne Beinauszug (!!!) der Klasse Berlebach UNI mit Kugelkalottenklemmung auf Stativschelle oder Eigenbauauflage! Anderenfalls kann ich verwacklungsfreie Aufnahmen total vergessen! 2) Auf Reisen/Fernreisen sind Dreibeine sowieso nur hinderliche, sperrige, schwere, auffällige Ungetüme, zum Ärger von Mitreisenden, Umstehenden, Einheimischen! Da fehlt nur noch das schwarze Tuch, um vollends verspottet zu werden. Auf- und Abbau beileibe nicht schnell! 3) Wenn wenigstens die Attribute - reisetüchtig - klein zusammenschiebbar - leicht - robust - schnell auf- und abbaubar erfüllt werden sollten, dann kommt/käme FÜR MICH nur ein Einbeinstativ der Klasse Monostat RS-16 PRO ART oder ein Gitzo GM5541 mit Monostatfuß in Frage! Das funktioniert bei geeigneter Einbeintechnik bis etwa 500 mm Brennweite. Bei 800 mm dürfte auch das Einbein überfordert sein, wie ich es bereits erfolglos probiert habe. Ein solches Einbein passt in normale Reiskoffer (diagonal), kein Röntgen-Problem auf Flughäfen. Wer mit Rucksack unterwegs ist, kann es gut außen anschnallen. Als Wanderer trage ich es über viele km bequem in der Hand, oft/meist mit schussbereit montierter Kamera. Am Fahrrad klemmt es mit Spanngummi am Oberrohr, ohne das Treten zu beeinträchtigen. Das Einbein hat sich auf unzähligen Fernreisen bestens bewährt, auch nachts! Aber auch in heimischen Regionen bin ich fast ausschließlich mit dem Einbein unterwegs, selbst für anspruchsvolle Auftragsarbeiten! In fremden Ländern unauffällig, schnell, niemanden belästigend/störend. Zum Kopf: Nach unsäglich viel teurem Lehrgeld für Schrott benutze ich seit Jahren nur noch Kugelköpfe von Linhof (01, I, II und III) und ReallyRightStuff (BH-40 und BH-55). Mit solchen Kugelköpfen erlebt man keine bösen Überraschungen fernab der Heimat! Zuverlässige, positionsfeste Klemmung, schnelles Schließen und Öffnen, einstellbare Friktion (außer Linhof 01 und I). |
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