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Reisestativ (Dreibein)
Ich bin auf der Suche nach einem guten 3-Bein Reisestativ. Es soll folgende Eigenschaften haben:
- Solider Stand auch mit Kamera + 2kg Objektiv und langer Brennweite (500-800mm) - Möglichst leicht - Möglichst klein zusammenschiebbar, aber kein Labberteil - Robust - Schnell auf- und abbaubar Ich war mir ganz sicher, dass es vor garnicht allzulanger Zeit einen Thread zu diesem Thema gegeben hat, aber ich habe ihn nicht gefunden. Einen passenden Stativkopf dazu, der wirklich gut, aber nicht allzu schwer ist, suche ich auch. Wenn an diesen dann auch noch die gleiche Wechselplatte wie an den Manfrotto Neiger meines Einbeins passt, wäre es perfekt. Kurzum, etwas sehr solides, das aber trotzdem nicht tonnenschwer ist. Was könnt Ihr mir empfehlen? |
Moin,
wäre vielleicht noch eine wichtige Info, wie hoch es wenigstens ausfahrbar sein sollte. |
Zitat:
LG, Hella |
Zitat:
Da habe ich mal die Traveler-Serie von Gitzo ins Spiel gebracht. |
Besonders hoch braucht das Stativ nicht zu sein, ca. 1,50m reicht. Preislich hatte ich inklusive Kopf an unter 500 Euro gedacht. Gerne natürlich auch deutlich günstiger, z.B. etwas aus der Manfrotto MA 055 Serie, wenn das was taugt. Im Zweifelsfall gebe ich aber lieber etwas mehr aus, als dass ich Geld für ein Stativ `rausschmeiße, mit dem ich dann nichts anfangen kann, weil es wackelt oder schwingt.
Von Benro gibt es ein Reisestativ, kennt das jemand? http://www.7dayslive.de/cgi-bin/shop...0194%2DBE&all= Was mir daran nicht gefällt oder mich skeptisch macht ist - das geringe Gewicht (stört mich nicht, aber spricht nicht für Stabilität) - sehr viele Beinsegmente (tendenziell instabil und auch langsam zu handhaben) - Drehverschlüsse (bei den vielen Segmenten schraubt man sich tot) - Wechslplatte passt vermutlich nicht an meinen Manfrottoneiger Zitat:
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Hallo,
ich empfehle wärmstens Feisol. Sau (!) leicht, verdammt stabil, erweiterbar UND hoch. Und das für unter 300 Euro. Ich habe das "FEISOL Tournament Class CT-3442" (mit 4 Segmenten) und bin nun nach langer Sucherei endlich angekommen! :top: |
Wenn du das kompromisslos auf Gewicht und Packmass optimierte willst (und nicht das Geld für ein Gitzo investieren):
Feisol CT-3441. Hat den Nachteil dass man die Drehverschlüsse in der Reihenfolge bedienen muss, ist also etwas langsamer. Trotz des geringen Gewichts sehr stabil. Zum Verpacken werden die Beine nach oben geklappt, das spart ein paar cm - wenn man allerdings den Kopf dranlassen will braucht man einen geeigneten Kopf. Ich denke die Benro Travel Angel Serie ist vergleichbar, habe aber noch keines in der Hand gehabt zum Vergleich. |
Zitat:
bei Ihren Vorgaben (REISE, Brennweite 500-800 mm) sehe ich "schwarz"! Wie soll ein "möglichst leichtes", "möglichst klein zusdammenschiebbares", "robustes" Dreibein aussehen? Das sind derart widersprüchliche Anforderungen, die kein einziges Dreibeinstativ des Marktes erfüllen kann! Ein solches Wunderstativ müsste erst noch erfunden werden, die zugehörigen Materialien auch noch! 1) Bei 500-800 mm Brennweite brauche/nehme ICH ein ganz niedriges, schweres Holzstativ ohne Beinauszug (!!!) der Klasse Berlebach UNI mit Kugelkalottenklemmung auf Stativschelle oder Eigenbauauflage! Anderenfalls kann ich verwacklungsfreie Aufnahmen total vergessen! 2) Auf Reisen/Fernreisen sind Dreibeine sowieso nur hinderliche, sperrige, schwere, auffällige Ungetüme, zum Ärger von Mitreisenden, Umstehenden, Einheimischen! Da fehlt nur noch das schwarze Tuch, um vollends verspottet zu werden. Auf- und Abbau beileibe nicht schnell! 3) Wenn wenigstens die Attribute - reisetüchtig - klein zusammenschiebbar - leicht - robust - schnell auf- und abbaubar erfüllt werden sollten, dann kommt/käme FÜR MICH nur ein Einbeinstativ der Klasse Monostat RS-16 PRO ART oder ein Gitzo GM5541 mit Monostatfuß in Frage! Das funktioniert bei geeigneter Einbeintechnik bis etwa 500 mm Brennweite. Bei 800 mm dürfte auch das Einbein überfordert sein, wie ich es bereits erfolglos probiert habe. Ein solches Einbein passt in normale Reiskoffer (diagonal), kein Röntgen-Problem auf Flughäfen. Wer mit Rucksack unterwegs ist, kann es gut außen anschnallen. Als Wanderer trage ich es über viele km bequem in der Hand, oft/meist mit schussbereit montierter Kamera. Am Fahrrad klemmt es mit Spanngummi am Oberrohr, ohne das Treten zu beeinträchtigen. Das Einbein hat sich auf unzähligen Fernreisen bestens bewährt, auch nachts! Aber auch in heimischen Regionen bin ich fast ausschließlich mit dem Einbein unterwegs, selbst für anspruchsvolle Auftragsarbeiten! In fremden Ländern unauffällig, schnell, niemanden belästigend/störend. Zum Kopf: Nach unsäglich viel teurem Lehrgeld für Schrott benutze ich seit Jahren nur noch Kugelköpfe von Linhof (01, I, II und III) und ReallyRightStuff (BH-40 und BH-55). Mit solchen Kugelköpfen erlebt man keine bösen Überraschungen fernab der Heimat! Zuverlässige, positionsfeste Klemmung, schnelles Schließen und Öffnen, einstellbare Friktion (außer Linhof 01 und I). |
Vielen Dank für die Antworten, die Feisolsachen werde ich mir ansehen. Ich hatte allerdings gehofft, dass es auch etwas Gutes mit Klemmverschlüssen gibt. Mein Einbein hat Drehverschlüsse, die mit nur 1/4 Drehung fest sind, aber mein Dreibein mit Klemmverschlüssen habe ich gefühlt fast genauso schnell aufgebaut, obwohl 3 Beine zu bedienen sind.
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Ein Einbein habe ich (Gitzo-Nachbau mit Eigenbaufuß, der eventuell durch einen Monostatfuß ersetzt wird) und das ist auch mein bevorzugtes Reisestativ. Für Tierfotografie hat sich aber ein Dreibein gut bewährt, wenn es sich beim Motiv nicht um Vögel handelt und man sich für die Aufnahme in Ruhe postieren kann. Zitat:
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