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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » E-Mount Objektive (ILCE, ILME, NEX) » Sony FE 14mm F1.8 GM
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Alt 08.06.2021, 18:55   #1
TONI_B
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Bist du dir sicher, dass das wirklich "reine" Bildfeldwölbung ist?

Astigmatismus und Coma lassen sich nur teilweise durch eine andere Fokuslage verbessern.
__________________
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Alt 08.06.2021, 20:04   #2
Porty
 
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
Könnte es sein, dass die beiden Kameras unterschiedliche Filterpakete vor dem Sensor haben?
Unterschiedliche Sensoren haben sie ja.
__________________
Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....
Porty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2021, 21:53   #3
*thomasD*
 
 
Registriert seit: 07.01.2008
Ort: HU
Beiträge: 4.818
Die Objektive könnten konstruktionsbedingt unterschiedlich auf unterschiedliches Auflagemaß reagieren. Aber dass sich das so deutlich bemerkbar macht?
*thomasD* ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.06.2021, 05:55   #4
aidualk

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 22.130
Wenn ich im Sucher in der 200% Ansicht an der A7R auf die Mitte fokussiere und dann auf die Ecken verschiebe, kann ich schon erkennen, dass sich dort der Fokus leicht verschoben hat. Es ist nicht viel, aber doch erkennbar. Fokussiere ich dort dann nach und verschiebe zurück auf die Mitte, sehe ich auch dort dann wieder den leicht verschobenen Fokus. Auf den Bildern kann man es natürlich auch sehen (in der 100% Ansicht).
Etwas eigenartig finde ich nur, dass ich es an der A7R mit keinem meiner anderen Objektive nachvollziehen kann (Unterschied A7RII vs. A7R). Möglich dass es bei 14mm und 1.8 deutlich kritischer wird als bei 21mm und 2.8 (mein 15mm Laowa ist nicht perfekt genug zentriert um als Gegenbeispiel herzuhalten).

Ich glaube auch, der Filterstack ist irgendwo etwas unterschiedlich. Die A7R zeigt bei manchen Objektiven mehr Colorcast als die A7RII (aber nicht am 14mm GM).

Aber gut, wie schon geschrieben, es ist nicht dramatisch. Es ist mir einfach nur aufgefallen beim testen/kennen lernen meiner neuen Kamera/Objektiv Kombinationen.

Geändert von aidualk (09.06.2021 um 05:58 Uhr)
aidualk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2021, 11:04   #5
aidualk

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 22.130
Zitat:
Zitat von aidualk Beitrag anzeigen
Eine etwas kuriose Sache ist mir aufgefallen: An meiner A7RII habe ich keine erkennbare Bildfeldwölbung mit dem 14mm GM. Also egal ob ich auf die Mitte oder auf die Ecke fokussiere, es ändert sich dann nicht (erkennbar) die BQ in der Mitte oder der Ecke.
An meiner A7R habe ich aber eine erkennbare Bildfeldwölbung, die erst ab Bl. 2.8 ausgeglichen wird. Das kann ja eigentlich nur von minimalen Unterschieden des Auflagemaßes her kommen (?).
Test an der (meiner) A7IV: keine erkennbare Bildfeldwölbung.

(besonders im FM Forum wird immer wieder mal von Bildfeldwölbung beim 14mmGM berichtet)
aidualk ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 01.06.2022, 01:40   #6
Jumbolino67
 
 
Registriert seit: 10.12.2007
Ort: Poggibonsi / Italien
Beiträge: 1.719
OpticaLLimits hat das 14mm f/1.8 GM getestet

OpticaLLimits hat das 14mm f/1.8 GM getestet und die Bewertung "Highly recommende" vergeben. Getestet wurde wohl an der A7RII, zumindest die Beispielfotos wurden mit einer A7RII gemacht.
__________________
flickr

Geändert von Jumbolino67 (01.06.2022 um 01:50 Uhr)
Jumbolino67 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2022, 13:38   #7
aidualk

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 22.130
Wobei man diese Einschränkung beachten sollte, die Klaus Schroiff selbst dazu schreibt - deshalb sehe ich solche Tests auch als einigermaßen kritisch an.

Zitat:
... note that the MTFs were taken at a fairly close focus distance - test charts only go so far in terms of size and ultra-wides are ... wide. You can expect slightly better border/corner quality at "infinity" shots.
aidualk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2022, 13:17   #8
*thomasD*
 
 
Registriert seit: 07.01.2008
Ort: HU
Beiträge: 4.818
Erstmal eine Warnung: Wer mit seiner Ausrüstung nur fotografieren möchte und kein Pixelpeeper ist sollte jetzt nicht weiterlesen. Ich habe mein 14er nun auch mal etwas intensiveren Test unterzogen, und bin dabei vielleicht etwas über den üblichen Rahmen hinausgegangen – einfach weil mich die Technik auch interessiert.

Entgegen der üblichen Verschwenkmethode (Gletscherbruch-Methode) habe ich mir eine Landschaft ausgesucht, bei der das Zentrum und die Ecken in etwa in gleicher Entfernung liegen und die Kamera um die optische Achse gedreht, sodass der gleiche Motivausschnitt dann hintereinander in allen vier Ecken zu sehen ist.

Zunächst mal eine Übersicht über das gesamte Motivfeld:

Bild in der Galerie

Und hier eine Übersicht über die Einzelbilder.

Bild in der Galerie

Und nun die 100%-Ausschnitte zusammengefügt in einer Blendenreihe, von f1,8 bis f2,8:

Bild in der Galerie

Bild in der Galerie

Bild in der Galerie

Bild in der Galerie

Ergebnis: Das rechte obere Eck bzw. die rechte Seite schwächelt etwas.

Dann habe ich auf das rechte obere Eck fokussiert: Die Fokuseinstellung laut Anzeige ging von unendlich auf 13 m, es war also ein Backfokus.

Bild in der Galerie

Das muss nicht am Objektiv liegen, Grund kann auch eine leicht schiefe Sensorebene sein. Ein Backfokus würde bedeuten, dass die Sensorebene an der Stelle etwas weiter hinter der Bildebene liegt.
Nun habe ich die Möglichkeit, die Sensorebene mit einem 3D-Profilometer zu vermessen:

Bild in der Galerie

Tatsächlich liegt die entsprechende Seite etwa 0,03 mm weiter hinten als die andere Seite, oder von der Mitte ausgehend sind es dann ca. 0,015 mm. Wenn man sich den Strahlengang anschaut, ist der dadurch theoretisch entstehende Unschärfekreis tatsächlich etwas über drei Pixel groß. Eine größere Entfernung zum Bajonett passt auch zum Backfokus.

Das Objektiv habe ich von Herrn Mayr und mit ihm diesbezüglich telefoniert. Die Bildergebnisse hält er noch im Rahmen, außerdem ließe sich ein kompakt gebautes extremes WW nur sehr schlecht justieren. Aber die Schieflage des Sensors beurteilt er als ‚eklatant‘, das ließe sich auch leichter beheben. Kamera und Objektiv gehen also nach Weihnachten zu Schuhmann. Mal sehen was Herr Mayr misst und noch rausholen kann.
*thomasD* ist offline   Mit Zitat antworten
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