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Zitat von Dat Ei
Wir besitzen einen Stellplatz in einem Parkhaus, das die umliegenden Häuser des Viertels mit Parkraum versorgt. Wir haben einmal durch die Verwaltung abschätzen lassen, welche Möglichkeiten es zu welchen Kosten gäbe, um das Parkhaus mit seinen gut 130 Stellplätzen auf die eMobilität vorzubereiten. Aktuell könnte man 8-10 Stellplätze mit Ladesäulen versorgen. Bei einer Versorgung aller Stellplätze mit einer Ladesäule kämen pro Stellplatz bis zu 20.000,- € Kosten zusammen. Diese Kosten betreffen die Ertüchtigung der Parkhauses, aber auch die neue Anbindung des Parkhauses an das öffentliche Energienetz.
Dat Ei
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Glaube keiner ... und so weiter.
Neulich war ein Mandat bei uns, der ein Gebäude mit Tiefgarage und rund 40 Stellplätzen plant. Als überzeugter E-Autofahrer mit Ladesäulen an jedem Platz, wie er uns erzählte. Auf die Mehrkosten angesprochen sagte er: teuer sind nur Schnellladeplätze mit mehr als 11kw Leistung (400V * 32A ergeben 12,3 KW), 11kw sind noch normale Drehstromanschlüsse. Bei 40 Autos und einem Nachladebdarf von 7kw pro Auto (entspricht der durchschnittlichen, täglichen Fahrtstrecke) braucht man 280kwh, verteilt auf 8 Bürostunden macht 35kw Anschlussleistung, was wiederum 3,5 alten und 2 neuen Hausanschlüssen enspricht. 11kw Ladeleistung enspricht 50km/h. Er wird 2-3 22kw "Schnellade"-Säulen installieren, Rest 3,7kw oder 7,4kw um so ohne vernetztes Lademanagment der Fahrzeuge untereinander den Anschlusswert zu begrenzen.
Das Problem ist, dass die Energieunternehmen die Anschlussleistung danach Ausrichten, dass an allen Ladesäulen gleichzeitig geladen wird und dann einen überdimensionierten Anschuss vorschreiben. Solange es Fahrzeugübergreifendes Lademanagment gibt, ist das ein Problem.
Hans