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Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.330
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Also erst mal vorab: Ortsangaben gehören eigentlich nicht in die Keywords. Kann man natürlich machen, aber dafür gibt es sowohl im IPTC- als auch im XMP-Namensraum eigene Tags. Die lassen sich – z.B. mit Geosetter – (halb)automatisch anhand der GPS-Koordinaten befüllen, und Capture One baut daraus automatisch die Hierarchie Land > Bundesland > Stadt > Aufnahmeort zusammen.
Beispiele wurden ja oben genannt. Für mich sind vorgefertigte Libraries aber auf der einen Seite unnötig überfrachtet, und auf der anderen Seite wieder nicht detailliert genug. Natürlich kann ich alle meine Portraits damit verschlagworten, ob sie frontal, von unten oder im Profil aufgenommen sind und ob sie nur den Kopf, den Oberkörper oder die Person als Ganzes zeigen – aber werde ich jemals danach suchen? Umgekehrt endet dafür die Berufe-Hierarchie bei "Künstler"; keine Unterteilung in "Maler", "Schauspieler", "Musiker", geschweige denn bei letzteren nach Musikinstrumenten. Wenn ich also ein Foto von einem Gitarristen brauche und strikt nach dieser Vorlage verschlagwortet habe, gucke ich in die Röhre. Zitat:
http://www.controlledvocabulary.com/examples.html Wenn ich meine Bilder über eine Agentur vermarkten wollte, würde ich mich dort nach deren Ordnungssystem erkundigen. Zitat:
C1 kann insofern damit "umgehen", als daß eckige Klammern entfernt und Synonyme beim Import der Textdatei automatisch ignoriert werden, so daß nur der kanonische Begriff in die Keyword-Library übernommen wird. In Bezug auf die [] hat C1 halt ein anderes Konzept. Der Sinn der hierarchischen Keywords ist hier gerade, daß beim Anklicken eines untergeordneten Begriffs alle übergeordneten ebenfalls vergeben werden. Also ein Klick auf "Graugänse" setzt automatisch auch "Gänse", "Wasservögel", "Vögel" usw. Wenn jetzt an oberster Stelle der Hierarchie "~WHAT" steht, dann gibt es eben auch ein Keyword namens "~WHAT". In C1 würde man anstelle von Pseudo-Keywords, die gar keine sind, eher mit mehreren Libraries arbeiten. Die zitierte Textdatei müsste man dafür nur in "Attribute.txt", "Photography.txt" und "What.txt" aufteilen und einzeln importieren. Den Abschnitt "People" muss man ja sowieso selber erstellen, auch das kann also in eine eigene Library. "[~WHO] > [~Client]" würde ich gar nicht verschlagworten, sondern für verschiedene Kunden jeweils eigene Projektordner innerhalb des Katalogs anlegen. Getrennte Libraries haben außerdem den Vorteil, daß ich beim Export genau festlegen kann, welche Keywords mit exportiert werden, also z.B. aus der "What"-Library "Event > Birthday" ja, aber die Namen der abgebildeten Personen aus der "People"-Library nein.
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Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990) |
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