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Zitat von TONI_B
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Zitat von Tim Kimm
Toni B, entweder habe ich deinen Testaufbau überhaupt nicht verstanden oder du gaukelst uns hier ein x für ein u vor.
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Ich glaube eher ersteres! 
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Auch mit Smiley wird's nicht besser - sowas sollten wir uns besser gleich schenken, wenn wir ernsthaft diskutieren wollen.
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Zitat von TONI_B
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Zitat von Tim Kimm
Wenn Aufnahmen mit ein und dem selben Objektiv einmal mit Konverter aufgenommen werden und einmal ohne, um sie anschließend um den Konverterfaktor zu vergrößern, dann liegt die rein optische Lösung (Konverter) immer vorne.
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Genau diese Behauptung wird zu Recht von einigen/vielen hier bestritten.
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Ob zu Recht oder nicht, sollten wir noch prüfen. In einem idealen System, ist die optische Lösung immer besser, als die rechnerische. Leider gibt es in der Praxis kein ideales System und weitere qualitative Einflussfaktoren sowohl auf der optischen wie auch auf der mathematischen Seite.
Auf der optischen Seite spielt die Qualität des Konverters eine nicht unwichtige Rolle und die Tatsache, ob er auch genau für das eine Objektiv gerechnet wurde, um optische Einflussfaktoren im Strahlengang zu minimieren.
Auf der mathematischen Seite spielt der verwendete Algorithmus in Bezug zur Bildinformation eine Rolle, in wie weit dieser für die Bildinformation in optimaler Weise geeignet ist.
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Zitat von TONI_B
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Zitat von Tim Kimm
Um Aussagen über Leistungen von Konvertern zu bekommen, müssen zwei Objektive miteinander verglichen werden, die sich in der Brennweite um den Faktor des Konverters unterscheiden. Idealerweise kann man hierzu ein gutes Zoomobjektiv nehmen, das gleichbleibende Abbildungsleistung über den ganzen Brennweitenbereich hat. Nehmen wir beispielsweise ein 70-200, dann wäre der Vergleich mit 2fach-Konverter einmal 70 mm + Konverter und einmal 140 mm ohne Konverter. Die Bilder sind dann ohne rechnerische Vergrößerung direkt zu vergleichen und das Ergebnis spricht immer für das Bild ohne Konverter.
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So ein Versuch wäre mMn nicht aussagekräftig - da man NICHT davon ausgehen kann, dass die Abbildungleistung sich so verhält wie du es gerne möchtest.
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Die Abbildungsleistung der beiden nötigen Brennweiten lässt sich problemlos ohne Konverter ermitteln und angeben. Hier sollte es möglich sein zwei Brennweiten zu finden, deren Abbildungsleistung "identisch" ist.
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Zitat von TONI_B
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Zitat von Tim Kimm
Also, was hast du genau für einen Test gemacht und was war die Absicht dahinter? - Noch verstehe ich nämlich nicht, was der Test aufzeigen soll und worauf es hinausläuft?
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Es wurde von mir im Eröffnungspost beschrieben und einige andere habe es schon erklärt, aber nochmal: Ich wollte wissen ob die Verwendung eines Konverters oder ein crop das bessere Bild liefert und zwar unter der Annahme, dass mir eine bestimmte Brennweite zur Verfügung steht und ich den Abstand zwischen mir und dem Objekt nicht verkürzen kann. Ganz konkret: meine Astroaufnahmen! Ist es besser mit 1300mm zu fotografieren und dann eine Ausschnittsvergrößerung zu machen oder liefert die Verwendung eines Konverters das bessere Bild?
Jetzt klar?
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Was du gemacht hast, war mir von Anfang an klar. Was du machen wolltest ebenso. Aber, warum du nicht das gemacht hast, was du machen wolltest, ist mir nicht klar. Ich will das an deinem Eingangsposting verdeutlichen:
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Zitat von TONI_B
... ob die Verwendung eines Konverters dabei wirklich Sinn macht oder ob nicht ein crop (zB. durch die hohe Auflösung der A77) bessere Ergebnisse liefert.
Ich habe meine Testtafel fotografiert und zwar einmal MIT und dann OHNE Konverter (Soligor 1,7x) mit dem Sigma 1,4/50. Zur Auswertung habe ich die feinen Strukturen so vergrößert, dass diese gleich groß sind. D.h. die Aufnahmen ohne Konverter mussten 1,7x stärker vergrößert werden.
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Ein Crop bei der A77 bedeutet, das spätere Bild um den Konverterfaktor zu beschneiden, also nicht hochzurechnen, sondern Pixel weg zu nehmen. Die Zahl der Linienpaar bezogen auf die Höhe bleibt dabei letztlich gleich, verschlechtert sich also definitiv nicht um den Konverterfaktor wie in deinem Test. Du hast also einen anderen Test durchgeführt, als eingangs beschrieben.
Ich erwähnte ja bereits, dass die A77 das intern kann und die MPixel sich dadurch reduzieren. Vergleicht man das um den Konverterfaktor kleinere Bild in einem beliebigen Ausschnitt, ist die Auflösung immer besser, als die des größeren Konverterbildes.[1]
Wenn da am Ende aber beide Bilder wieder auf die gleiche Größe bringen willst, weil du mit Konverter ja die vollen 24 MPixel zur Verfügung hast, vergrößerst du das gecropte Bild im Sinne eines Vergleichs unzulässig. Dass dennoch eine gute Bildqualität dabei rauskommt, die ggf. sogar der Konverterlösung überlegen ist, liegt nicht an den verschiedenen Schritten (cropen, hochrechnen), sondern dran, dass ein mathematischer Algorithmus gute Ergebnisse liefert. - Es spielen also ganz andere Faktoren eine Rolle, als die, die du angibst.
Daher auch meine Einleitung, ob du uns ein x für ein u vormachen willst.
Der ganze Versuchsaufbau vergleicht Ergebnisse in unzulässiger Weise, ohne dein in der Praxis erworbenes Wissen in Frage zu stellen.
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[1] Wichtig wäre jetzt in welchen Bezugsrahmen das gecropte Bild gesetzt wird. Reicht die vorhandene Restgröße, um es verlustfrei auf dem gewünschten Medium auszugeben, wird es immer schärfer und detailreicher sein, als das größerer Bild (das gewinnt wahrscheinlich auch, weil es ja verkleinert wird, wenn man es im gleichen Bezugsrahmen auf dem gleichen Medium ausgibt).