Sony Advertising
Amazon
Forum für die Fotosysteme von Sony und KonicaMinolta
  SonyUserforum - Forum für die Fotosysteme
von Sony und KonicaMinolta
 
Registrieren Rund ums Bild Galerie Objektiv-Datenbank Kalender Forenregeln Nützliches

Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Die Glaskugel » Zeiss / Sony 200-800mm F 4.0-8.0
 
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 24.08.2011, 13:55   #9
hpike
 
 
Registriert seit: 12.07.2005
Beiträge: 16.214
Also ich wäre begeistert von so einem Objektiv und so einiges an Argumenten kann ich hier kaum nachvollziehen. Da wäre mal das Argument mit dem Wald und der Kleinvogelfotografie. Wie oft sieht man den Bilder von Kleinvögeln die im dunklen Wald fotografiert wurden?? So aus dem Stehgreif wüßte ich momentan kein Bild das wirklich im Wald fotografiert wurde. Die allermeisten dieser Bilder entstehen auf irgendwelchen von der Sonne beschienenen Ästen im heimischen Garten. Ganz abgesehen davon, das es im Wald so gut wie unmöglich ist, gescheite Bilder von kleinen Singvögeln zu machen. Das hat zwei Gründe. 1. halten sich Singvögel fast nur in den Baumspitzen auf. Kreuzschnabel, Dompfaff und ähnliche Arten holen sich die Sämereien aus den Zapfen die zumeist hoch oben in den Baumkronen zu finden sind. Da heran zu kommen ist so gut wie unmöglich und selbst wenn es möglich wäre, verschwinden diese Vögel irgendwo zwischen den Blättern und Ästen so das sie kaum zu erwischen sind. Und 2., Aufnahmen dieser Arten entstehen fast immer im Winter, wenn die Waldvögel aus Futternot in die Gärten kommen. Warum wohl sieht man diese Vögel im Sommer so gut wie nie?

Das gleiche gilt für Schwarz, Reh und Rotwild. Wo entstehen denn diese Bilder? zum Großteil auf irgendwelchen Wiesen oder Lichtungen auf denen ausreichend Licht vorhanden ist. Nur ganz selten mal sieht man solche Aufnahmen aus dem dunklen Wald. Füchse, Dachse und Konsorten, wo entstehen denn diese Aufnahmen zumeist? An von der Sonne beschienenen Waldrändern, im hohen Gras von Wiesen ect. und ganz selten mal irgendwo auf einer Waldlichtung.

Viele Argumente die ich hier gelesen habe, sind zumindest für mich, vollkommen Praxisfremd. Weil diese Situationen in der Naturfotografie nur sehr selten vorkommen und da kann man sich immer noch anders entscheiden, wenns dann doch mal in den Wald gegen sollte. Dazu kommt ja noch, das man mit so einer Tüte Entfernungen überbrücken möchte, wie soll das denn gehen, wenn alle 50cm ein Baum oder Strauch steht der einem, in diesem Fall dem Objektiv, die Sicht nimmt?

Jetzt kann man mit dem Argument Tarnzelt kommen, aber wenn ich gut getarnt irgendwo im Wald sitze, brauche ich in der Regel keine 800mm Brennweite, da reichen auch 4-500mm.

Was die Bauart angeht, ist da sicherlich heute wesentlich mehr möglich als es vor 15 oder 20 Jahren an Möglichkeiten gab. Mein 170-500 ist länger und größer als das 70-400 von Sony, dafür aber leichter. Nicht viel leichter, aber immerhin trotz 100mm mehr Brennweite ist es leichter. Warum sollte so etwas 20 Jahre später nicht möglich sein ähnlich leicht zu bauen? Wenn ich mir die 500 Beroflex Tüte mit Blende 8 anschaue, damals immerhin Wundertüte genannt, ist das gegen mein Objektiv ein absolutes Fliegengewicht.

Der Preis ist natürlich ein Argument, aber es wird sicherlich Leute geben die bereit sind für so ein Objektiv die nötige Kohle auf den Tisch zu legen. Canoniere und Nikonianer zahlen ebenfalls gewaltige Summen für ihre langen Brennweiten. Ich bin mir sicher es finden sich auch Sonyuser die das bezahlen würden. Mich eingeschlossen.
__________________
Gruß Guido
A-Mount lebt!
Es kommt anders wenn man denkt.
hpike ist offline   Mit Zitat antworten
 


Forenregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:22 Uhr.