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Zitat von wwjdo?
Wer hat das behauptet, sich nur darauf zu begrenzen?
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Hallo Matthias,
Dein Post #108 las sich für mich so, als würdest Du den Artikel grundsätzlich ablehnen, daher meine entsprechende Antwort, denn
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Die Analyse bzw. Forderung des Artikels halte ich für weitgehend gelungen, ...
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die Aussage von Dir war darin nicht für mich zu erkennen.
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... ich störe mich aber sehr an der Überschrift ...
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das hatte ich ja bei dem Verweis auf den Artikel bereits geschrieben, dass ich die Überschrift für unglücklich gewählt halte.
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Ich meinte aber in dem Titel einen Zungenschlag herauszuholen - und das wäre typisch für unsere "Überverstehungs-Manie" - ach, der Arme, kann ja gar nicht wirklich was dafür.
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Nein, das lese ich da nicht heraus.
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Wie sehr mittlerweile Gewalt im gesellschaftliche Bezügen für normal gehalten und geduldet wird, entsetzt mich. Da solche Taten auch immer als Fanal Vorbildfunktion haben, müssen sie m.E. als Tat! deutlich geächtet werden.
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Ein Mörder ist ein Mörder bleibt ein Mörder. Trotzdem geht es darum, zu erkennen, wie es dazu kam, denn uns
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..entspringt [das] Bedürfnis etwas Verstörendes zu verstehen und begreifen.
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wie Du bereits beschreibst.
Das heisst in diesem Fall, sich mit der Psyche des Täters auseinander zu setzen bzw. mit seinen psychischen Störungen oder Krankheiten.
Im Sinne der Prävention bedeutet für mich, als Vater meinen Kindern zuzuhören und zu verstehen, wie sie sich fühlen und nach Möglichkeiten bei Schwierigkeiten Hilfe anzubieten.
Um, so weit es in meiner Macht steht, verhindern zu können, dass sie weder zu Opfern noch gar zu Tätern werden.
Gruß, Dirk