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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Droht der deutschen Automobilindustrie der Super-GAU?
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Alt 26.09.2015, 12:13   #151
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht dass ein Laie auch nur annähernd beurteilen kann was ein erhöhter Stickoxid oder CO2 Ausstoss bedeutet - viele Laien oder auch Profis in den USA glauben ja nichtmal an den Klimawandel - so what Co2???
Wirklich betroffen ist nur die Behörde weil deren Messverfahren gezielt unterlaufen wurde.

Es wird ja nicht ein Urteil geben sondern wahrscheinlich ganz viele Prozesse in vielen Ländern - dafür dass im Endeffekt eigentlich kein einziger Mensch einen messbaren - gesundheitlichen oder finanziellen - Schaden hat schon ganz schön heftig.

Aber Atomkraftwerke deren Abfälle auf Jahrtausende die Folgegenerationen belasten werden sind gut für uns ...

Ich würde gerne mal eine Berechnung sehen wieviel Mehrausstoss alle diese Autos während ihres Lebens haben werden/würden und dann einen Vergleich mit dem was Kohlekraftwerke, LKWs, Kreuzfahrtschiffe mit ihrem Schweröl und Co. so ausstossen ...
Um die Messbarkeit zu realisieren, sagst Du uns dann noch ab welchem Strahlungswert, ab welcher CO2 Belastung und ab welcher Stickoxid-Belastung man wie krank wird?!?

Dein oben angeführter Begriff MESSBAR ist das Problem. Man kann dies nicht messen !

Was bedeutet ein erhöhtes Krebsrisiko für den Einzelnen ?

Wahrscheinlichkeitsrechnungen vor Gericht.....

Es ist schon gut so, wenn für den Bürger die Wahrscheinlichkeit steigt krank zu werden, sollte die Firma auch mit der Wahrscheinlichkeit rechnen dürfen, vom Bürger zu Strafzahlungen verurteilt zu werden!

Die Strafen sollen nicht den Bürger bereichern, sondern den Konzern davon abhalten es wieder zu tun !

Deshalb muss die Strafe mehr als empfindlich sein !
In wie weit dies Industrieprotektionismus ist - wer weiß das schon; aber wer den Verdacht hat, sollte sich bei Mutti mal erklären lassen, was alles "schon in Ordnung" ist

Zu guter letzt: Der ganze Mist ist nicht gut für uns - Abgase, AKW u.u.u., aber wer will schon zum Zigarettenautomaten laufen ?

The price you pay !
__________________
Gruß aus Bayern

Steve

Geändert von steve.hatton (26.09.2015 um 12:16 Uhr)
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 26.09.2015, 12:36   #152
frame
 
 
Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
Zitat:
Zitat von steve.hatton Beitrag anzeigen
Um die Messbarkeit zu realisieren, sagst Du uns dann noch ab welchem Strahlungswert, ab welcher CO2 Belastung und ab welcher Stickoxid-Belastung man wie krank wird?!?

Dein oben angeführter Begriff MESSBAR ist das Problem. Man kann dies nicht messen !
CO2 macht niemanden krank, das ist nur für das Klima schädlich. Stickoxide hingegen schon. Kann mir jemand sagen warum in der EU immer nur der CO2-Ausstoss thematisiert wird?
[Nachtrag, gerade recherchiert:] ok, für die Grenzwerte ist Co2 tatsächlich uninteressant, der CO2 Grenzwert liegt konstant bei 500 seit Euro4. Aber der Stickoxid-Grenzwert wurde stark reduziert für Euro6

Könnte das daran liegen dass Diesel eben besonders viel Stickoxid produzieren? Aber leider die deutsche Wirtschaft stark auf den Diesel gesetzt hat?
Abgesehen von den Unmengen an LKWs etc. die auf unseren Strassen rumfahren und keine Feinstaub-Plaketten brauchen ... hast du mal gesehen was ein amerikanischer Truck so ausstösst beim Gasgeben?

Die deutschen machen sich ja immer gerne lächerlich über die Hybrid-Technik die angeblich nicht viel bringt - ich habe selbst einen halben Lexus-Hybrid (ohne Plugin). Ich finde das Konzept genial - es mag vielleicht alles in allem nur 20-40% Kraftstoff einsparen.
Aber der Hybrid ist dann leise und sauber wenn er in der Stadt fährt, beim Anfahren und beim Langsamfahren. Da wo Menschen sind stösst er wenig aus. Und nicht bei 80 auf der Landstrasse wo die deutschen Motoren ihr Optimum haben ...
__________________
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Geändert von frame (26.09.2015 um 12:51 Uhr)
frame ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2015, 12:54   #153
*thomasD*
 
 
Registriert seit: 07.01.2008
Ort: HU
Beiträge: 4.818
Wir haben einen Hybrid von Toyota (gleiche Technik wie Lexus - ist ja auch der gleiche Konzern) - neben einem Diesel von Audi. Heute würde ich wohl jedem Fall wieder zum Hybrid greifen (wenn ich darin auf Langstrecken gut sitzen könnte). Wenn man sich mit der Technik mal beschäftigt sieht man wo die überall Vorteile bringt. Bis vor kurzem dachte ich noch, dass auf Landstraßen und Autobahn der Diesel im Vorteil sei.

Kaum zu glauben, dass die deutsche Automobilindustrie die Hybrdtechnik so lange verschlafen hat. Toyota hat den ersten Prius von fast 20 Jahren auf den Markt gebracht (und dieses Jahr das erste Fahrzeug mit Brennstoffzelle).
*thomasD* ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2015, 13:05   #154
frame
 
 
Registriert seit: 24.10.2007
Ort: Kehl und Oftringen
Beiträge: 3.092
Zitat:
Zitat von *thomasD* Beitrag anzeigen
Wir haben einen Hybrid von Toyota (gleiche Technik wie Lexus - ist ja auch der gleiche Konzern) - neben einem Diesel von Audi. Heute würde ich wohl jedem Fall wieder zum Hybrid greifen (wenn ich darin auf Langstrecken gut sitzen könnte). Wenn man sich mit der Technik mal beschäftigt sieht man wo die überall Vorteile bringt. Bis vor kurzem dachte ich noch, dass auf Landstraßen und Autobahn der Diesel im Vorteil sei.
Der Hybrid halt halt das Risiko richtig teuer zu werden wenn er älter wird - schau mal was eine Batterie oder gar der Inverter als Ersatzteil kosten, da wird man schwindelig. Aber die scheinen nur selten kaputt zu gehen. Auf der Autobahn ist der Diesel verbrauchsmässig schon im Vorteil.

Zitat:
Zitat von *thomasD* Beitrag anzeigen
Kaum zu glauben, dass die deutsche Automobilindustrie die Hybrdtechnik so lange verschlafen hat. Toyota hat den ersten Prius von fast 20 Jahren auf den Markt gebracht (und dieses Jahr das erste Fahrzeug mit Brennstoffzelle).
ja, und die Deutschen haben anscheinend aufgehört an der Brennstoffzelle zu arbeiten. Meiner Meinung nach werden E-Autos immer eine Nische bleiben, zu lange Lade- und zu kurze Fahrzeiten. Und zuviele seltene oder umweltschädliche Materialien in den Batterien - ich glaube einfach nicht dass es in der Summe umweltfreundlicher ist den Batterie-Sondermüll zu produzieren und entsorgen ...

E-Autos würden sich imho nur durchsetzen wenn es Stromschleifen in den Fahrbahnen gäbe durch die sie die Energie beziehen.

Brennstoffzelle wäre meiner Meinung nach eigentlich die Lösung für alles - emittieren nur Wasser, sind schnell zu betanken, aber ich kenne natürlich nur das Grundkonzept als technischer Laie - weiss jemand warum die deutschen damit aufgehört haben?
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Alt 26.09.2015, 13:52   #155
DonFredo
Moderator
 
 
Registriert seit: 28.11.2003
Ort: Frankfurt (Oder) als Ex-Berliner
Beiträge: 16.516
Zitat:
Zitat von frame Beitrag anzeigen
....Brennstoffzelle wäre meiner Meinung nach eigentlich die Lösung für alles - emittieren nur Wasser, sind schnell zu betanken, aber ich kenne natürlich nur das Grundkonzept als technischer Laie - weiss jemand warum die deutschen damit aufgehört haben?
Weil sich die Mineralöl-Industrie mächtig gewehrt hat. Können ja dann kein Benzin (Diesel) mehr verkaufen und verdienen nix mehr.

MB hatte die (alte) A-Klasse vor Jahren komplett fertig und eingestampft... ...angeblich zu Teuer und das kauft eh niemand.
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LG
Manfred

...der nun über 15 Jahre mit einer knipst... Current Status: Ge-Boostert

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Alt 26.09.2015, 15:14   #156
a1000
abgemeldet
 
 
Registriert seit: 03.08.2011
Ort: NRW
Beiträge: 1.881
Zitat:
Zitat von phootobern Beitrag anzeigen
In diesem Fall finde ich es gerade Richtig, es sind auch lauter Laien Betroffen.
Ich hoffe dass dieses Urteil VW richtig schmerzen wird, auch wenn es zur Aufspliterung des Konzernes führen kann.
Gewöhnungsbedürftige Ansichten für Europa.
Es sind doch immer auch Laien bei solchen Prozessen betroffen.
Deshalb sollten sich Fachleute, die Ahnung von der Materie haben äußern und professionelle Richter anhand der Faktenlage eine Entscheidung treffen.

Außerdem: Ausländische Firmen hatten es schon immer schwer (heißt: teuer) vor US Gerichten wenn Laien entschieden haben.Bei amerikanischen Firmen sind sie eher "patriotisch".

Jetzt werden Laien anderen Laien womöglich Millionen zusprechen, weil sie z.B. schrecklich Traumatisiert sind, nachdem sie erfahren haben, dass sie unbewusst als böse Umweltverschmutzer unterwegs waren.Es reicht vor Gericht ein paar Kinderfotos zu zeigen, ein bisschen weinen und zittern - fertig.

Ich frage mich auch, warum du auf so viel Strafe hoffst, dass es womöglich zur Aufsplitterung führen könnte.
Gibt es dafür eine Begründung, oder ist es einfach nur die übliche klammheimliche Freude darüber, wenn Große auf die Fresse kriegen?

Gruß
a1000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2015, 15:51   #157
AndiG1905
 
 
Registriert seit: 13.03.2005
Ort: Rhein - Main
Beiträge: 257
Es geht doch nicht um klammheimliche Freude darüber, wenn Große eins auf die Fresse kriegen.
Gammelfleisch. EHEC, Zinsmanipulationen, Anlegerbetrug, usw. Was brauchen wir noch,oder was wissen wir noch nicht?

Kriminelle Machenschaften müssen verhindert werden und Nachahmer abgeschreckt durch empfindliche Strafen.

Lebensmittelkontrolleure, Steuerprüfer, Polizei,Staatsanwälte, Richter. Überall fehlt Personal da Kontrollen den Markt stören.
Unsere E-Post wird aber mitgelesen.

Gruß
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“No photographer is as good as the simplest camera.”
Edward Steichen

Überbelichtung
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Alt 26.09.2015, 16:28   #158
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Zitat:
Zitat von DonFredo Beitrag anzeigen
Weil sich die Mineralöl-Industrie mächtig gewehrt hat. Können ja dann kein Benzin (Diesel) mehr verkaufen und verdienen nix mehr.
Lobby halt. Da sieht man wieder, wer uns regiert.

Eigentlich müsste es ja darum gehen, verbleibende Ressourcen so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Statt dessen wird verbraten was da ist, ohne an die Folgen zu denken. Ohne Erdöl kein Kunststoff und ohne Kunststoff kein Auto, kein Computer, keine Flugzeuge, keine........

Gruß Wolfgang
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Geändert von About Schmidt (26.09.2015 um 16:31 Uhr)
About Schmidt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2015, 17:26   #159
steve.hatton
 
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Neusäß (BY)
Beiträge: 14.502
Dann sollte man nicht soviel davon für die Fahrerei verbrennen....

Ich denke auch nicht, das es nur die Mineralölindustrie ist, die dafür sorgt, dass wir bein Verbrennungsmotoren bleiben, sondern zum einen die Lethargie der Autokonzerne wenn es um wirkliche Neuerungen geht - man will die 100 Jahre alte Technik so lange gewinnbringend verkaufen wie nur irgendwie möglich.

Man bedenke mal was Tesla investiert hat um die Limousine auf die Beine zu stellen.

Die E-Mobilität wird i.d.R. mit Argumenten verteufelt die von gestern sind. 90% der Leute kommen mit einer Reichweite von weniger als 300km aus und das Aufladen eines Tesla benötigt weniger als eine 1/2 Stunde. Das klingt nach viel Zeit - aber man fährt auch immer voll geladen von Zuhause los, das sollte man nicht vergessen!
(Und wenn man ganz ehrlich ist, so sind High-Speed-Autofahrten in einem Rutsch von Lindau nach Flensburg sowie nicht das was man stressbefreites Reisen nennt.)

Aber leider wird viel lieber getrickst und getäuscht um die "veralteten Technologien" weiter zu vermarkten - schade.
Wenn D noch lange schläft braucht`s keine Strafen und Gerichte um die Autokonzerne zu zerlegen!
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Gruß aus Bayern

Steve
steve.hatton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2015, 18:58   #160
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Man stelle sich vor, auf einmal stiegen alle auf E-Mobile um. Wie viele neue Atomkraftwerke bräuchte man wohl, um alle Autos mit dem nötigen Saft (Strom) zu versorgen. Ich bezweifle, dass das der richtige Weg wäre und überlege, was mir dann lieber ist?

Gruß Wolfgang
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