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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Photographie heute - Quantität statt Qualität?
 
 
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Alt 26.10.2009, 15:16   #12
Roland_Deschain

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: Leipzig
Beiträge: 3.368
Danke für die vielen Beiträge bisher, ist ja interessant, was da zusammenkommt!

Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
Das kann man doch sehr schnell entkräften. Fotoapparat in die Hand drücken und dann sagen: " wenn das mit einer teuren Knipse so einfach ist, dann mach mal." Und sich dann darüber freuen, dass sie nicht mal den Ein/Aus Schalter finden
Das hab ich auch schon gemacht, allein der blöde Blick war's wert

Und was die Prioritäten angeht, da stimme ich dir auch voll und ganz zu. Klar legen manche Leute mehr wert auf Bilder (Auto/Musikanlage/Garten...) als andere. Darum sollte es auch gar nicht gehen.

Mir ist nur diese Verschiebung aufgefallen, dass früher die Leute sehr angetan von diesem Angebot waren und es sehr gut angenommen wurde.
Inzwischen sind die Leute viel öfter der Ansicht, dass die Knipse reicht.

Wenn man dann mal fotografiert hat, kaufen die Leute die Bilder so wie eh und je, die Qualität zahlt sich da schon aus.

Es ist nur wesentlich schwerer geworden, den Leuten zu vermitteln, dass ein Profi vielleicht doch etwas andere Bilder macht als die liebe Verwandtschaft.
Aber das mit dem Koch und den Töpfen ist mal wieder ein schönes Beispiel, vielleicht sollte ich dann einfach mal fragen ob sie später auch einen Kuchen von Mutti oder doch eher eine Torte vom Bäcker essen (Schade eigentlich, dass das nicht geht, dürfte leider von vielen eher negativ aufgenommen werden und wir wollen ja ein Gutes Verhältnis mit den Leuten und dem Standesamt behalten).


Zitat:
Zitat von drive Beitrag anzeigen
Ich habe etwa ein Jahr für ein Nachrichtenportal Fotos gemacht.

Anfangs wurde noch ein wenig auf Qualität geachtet (dachte ich zumindest) - doch schon recht bald sollte ich hauptsache irgendwie 50 Bilder machen, egal wie, egal welche Qualität.
Wenn mal ein Bild versehentlich leicht unterbelichtet oder war, war dies völlig egal - doch wehe, es waren mal 2 Bilder zu wenig...

Das hat mich irgendwann derart genervt dass ich deren Zusammenarbeit abgebrochen habe.
Klingt ein wenig nach einer Variante des Bild-Leserfotos, hauptsache viel und schnell, Qualität Nebensache. Auch eine traurige Entwicklung. Aber find ich gut, dass du für dich dann auch die passenden Konsequenzen gezogen hast.

Zumindest in der Hinsicht hab ich mal die andere Richtung erlebt. Ein Bekannter hat eine kleine Stockfoto-Seite und am Anfang Bilder von allen möglichen Bekannten reingestellt. Mit der Zeit hat er dann aber immer mehr angfangen, Bilder zu selektieren und altes Zeug rauszuschmeißen, um die Qualität nach und nach immer mehr zu erhöhen. Inzwischen arbeitet er nur noch mit ein paar Fotografen zusammen und ist auch da bei den Fotos immer noch sehr wählerisch, aber das zahlt sich aus. Sowohl für ihn als auch für seine Fotografen.
__________________
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Geändert von Roland_Deschain (26.10.2009 um 15:22 Uhr)
Roland_Deschain ist offline   Mit Zitat antworten
 


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