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#11 | |
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Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.309
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Zitat:
Oh jemine. Gute Besserung auch von mir! Zum Bild: Ich hätte wohl deutlicher erklären sollen, warum ich das Motiv so nett finde, dass ich es trotz der schlechten Qualität hier zeige, denn es erzählt eine Geschichte: Auf dem Bild ist nicht schlicht ein Oktopus unter einem Stein zu sehen. Nein, dieser Oktopus hat vor seinem Unterschlupf einen sogenannten Garten angelegt (man nennt das bei Tintenfischen wirklich so), indem er helle Kiesel in einem Halbkreis um seinen Unterschlupf herum angeordnet hat. Dazu muss man sagen, helle Quarzkiesel sind in der Gegend richtig selten und er muss sie sich aus etlichen Metern Umkreis zusammengesucht haben um sie dann - nicht nur für seine Augen - dekorativ zu arrangieren. Das ganze dient wohl wirklich vor allem einer schönen Optik, denn es hat keinen nachvollziehbaren Nutzen. Das finde ich eine interessante und kognitiv hochstehende Leistung für einen Verwandten von Schnecke und Co. Leider hat - um die Frage zu beantworten- die Evolution die Tintenfische mit einem kurzen Leben von nur 1-2 Jahren bestraft. Würden sie Jahrzehnte alt, gäbe es vermutlich längst eine Oktopodenzivilisation mit Städten und Kunstwerken am Meeresgrund. Mit der kurzen Lebenspanne bleibt ihnen aber leider kaum Zeit zum Lernen und so bleibt es bei kleinen Siedlungen (erinnert sich noch jemand an Poulpeville von Cousteau?) mit Vorgärten.
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! |
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