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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Foto-Monatsthema » Monatsthema März 23: Steine
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Alt 22.03.2023, 19:50   #1
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Es ist wirklich beeindruckend, was hier so an steinreicher Vielfalt und Originalität zusammengetragen wird!

Allerdings finde ich, ein klitzeklein wenig mehr Moderation wäre so schlecht nicht. Auch wenn es diesbezüglich in letzter Zeit ja eine Art Paradigmenwechsel gab und seither nicht mehr jedes Bild seine Streicheleinheiten erhält, war es doch immer eine Stärke der Monatsthemen (als einer gewissermaßen mannschaftsdienlichen Disziplin hier im Forum), dass die Tagesausbeute abends oder am nächsten Morgen ein wenig zusammengefasst, teils launig-lustig besprochen oder zumindest überhaupt verbal wahrgenommen wurde.


Nun gut, ich habe auch noch etwas. Denn zuweilen bringen es Steine sogar zu einer stadtbildprägenden Bedeutung wie anderorts hohe Eisentürme oder prachtvolle Brücken. Etwa diese hier:


Bild in der Galerie

Das sind die Raouché Felsen (auch Taubenfelsen genannt), die zur libanesischen Hauptstadt Beirut gehören wie das Kolosseum zu Rom. Sie erheben sich unmittelbar an der Corniche, also im Herzen Beiruts aus dem Mittelmeer, sind etwa 60 m hoch und 25 m breit und bestehen aus Kalkstein.

Vor einiger Zeit entdeckten Archäologen auf ihnen Feuersteine und Werkzeuge aus der Frühzeit der Menschheit. Das belegt, dass die beiden Klippen ursprünglich zum Festland gehörten. Man vermutet, dass sie infolge des schweren Erdbebens, das im 13. Jh. diese Gegend erschütterte, vom Ufer getrennt wurden.
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Gruß Harald

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

Geändert von perser (22.03.2023 um 20:22 Uhr)
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Alt 22.03.2023, 20:12   #2
kiwi05
 
 
Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.164
Wenn du mir diesen Felsen präsentiert hättest, Harald, hätte ich mir sofort die Frage gestellt, wo in Étretat sich dieser Fels vor mir versteckt hat.
__________________
Kritik und Kommentare an meinen Bildern sind immer willkommen.
Euer Feedback hilft mir, mich fotografisch weiter zu entwickeln.

Grüße aus Alf an der Mosel
Peter
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Alt 22.03.2023, 20:21   #3
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Zitat:
Zitat von kiwi05 Beitrag anzeigen
Wenn du mir diesen Felsen präsentiert hättest, Harald, hätte ich mir sofort die Frage gestellt, wo in Étretat sich dieser Fels vor mir versteckt hat.


Aber Du hast natürlich Recht. Die Ähnlichkeit mit Deinem Elefantenfelsen von Etretat ist schon verblüffend...
__________________
Gruß Harald

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Alt 22.03.2023, 20:50   #4
Dana
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 34.953
Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen

Allerdings finde ich, ein klitzeklein wenig mehr Moderation wäre so schlecht nicht. Auch wenn es diesbezüglich in letzter Zeit ja eine Art Paradigmenwechsel gab und seither nicht mehr jedes Bild seine Streicheleinheiten erhält, war es doch immer eine Stärke der Monatsthemen (als einer gewissermaßen mannschaftsdienlichen Disziplin hier im Forum), dass die Tagesausbeute abends oder am nächsten Morgen ein wenig zusammengefasst, teils launig-lustig besprochen oder zumindest überhaupt verbal wahrgenommen wurde.
Wir haben aber gesagt, dass wir das ALLE machen.

Ich gehe ab und an auf andere Bilder ein, habe sogar mal einige hintereinander besprochen und finde meine Bilder auch meist unbesprochen. Sowohl du als auch andere könnten ja einfach ein paar Bilder rausgreifen und besprechen? Ich seh oft eine Unterhaltung zwischen dir und Peter...aber es könnte ja auch etwas mehr sein? So war das ja gedacht und hat im Januar-Thema auch super funktioniert. =) Im Februar war halt was ganz anderes dran, aber jetzt könnten das ja alle wieder so tun.

Ich vermisse zB auch Hans stark...wo isser denn?
__________________
Liebe Grüße!
Blowing out someone else's candle doesn't make yours shine any brighter.
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Alt 22.03.2023, 21:03   #5
kiwi05
 
 
Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.164
Also, ob deine Anregung zu mehr Beteiligung bei Harald an der richtigen Adresse ist?
Verstehen kann ich deine Aufmunterung in diese Richtung überhaupt nicht.


Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Atemberaubend schön! Mancher mag gar nicht glauben, dass das auf der "Badeinsel" Teneriffa ist... (wobei ich Teneriffa schon etwas kenne und damit natürlich auch solche romantischen Ecken).

Genauso stelle ich mir jene wasserumspülten Höhlen auf Inseln oder in schwer zugänglichen Felsküstenbereichen vor, in denen Piraten früher ihre geraubten Schätze verbargen (à la Graf von Monte Christo), wo sie dann teils bis heute noch ihrer Entdeckung harren, weil die Korsaren dann später im Kampf fielen, ohne vorher ihre Geheimnisse noch preisgegeben zu haben ...

Eine für mich rundum stimmige Atmosphäre. Wäre schön, wenn noch mehr aus dieser Serie/von diesem Fotografen käme!
Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Da fragt man sich immer, wer da wen hält: der Baum den Stein oder der Stein den Baum...

Solche riesigen Monolithe wie hier Deine Kata Tjuta faszinieren mich ungemein. Man kommt sich davor immer so winzig und unbedeutend vor... Ich muss mal schauen, ich habe auch noch Bilder solcher Monstergesteine.

Ich habe dort oben sogar schon mal übernachtet...

Im übrigen, wenn ich so immer wieder Deine romantischen Sonnuntergangs-Szenerien sehe, denke ich, wir könnten irgendwann auch mal ein Monatsthema in diese Richtung machen: Sonne in all ihren Facetten...
Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Genau so, wie man (=ich) sich das graue, kalte, dunkle Schottland vorstellt... Seeehr stimmig, auch Dank der geschickten Einrahmung im Vordergrund!

Ich musste es erst groß ziehen, um zu erkennen, was es ist. Aber umso beeindruckender schließlich die Wirkung! Klasse!

Gut gesehen und toll umgesetzt!! Das Schwarz-Weiß unterstreicht noch die spannende Wirkung. Ich mag solche Untertage-Szenerien.
Wenn ich dazu noch die intensiv und ausführlich interessanten Beschreibungen seiner eigenen Bilder sehe, kann ich mir nur von jedem Teilnehmer einen Bruchteil von Haralds Einsatz wünschen…
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Grüße aus Alf an der Mosel
Peter
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Alt 23.03.2023, 10:06   #6
Dana
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 34.953
So - ich fasse mich einfach mal an die eigene Nase und bespreche auch mal wieder einige Bilder! UND es gibt ein Entschuldigung für perser-Harald, weil er wirklich der falsche Adressat war!

Zitat:
Zitat von Porty Beitrag anzeigen
Ein paar Fotos der beeindruckenden Karstlandschaft Burren im Westen Irlands.
Entstanden durch Abholzung mit folgender Erosion dieser ehemals bewaldeten Landschaft



Bild in der Galerie

Bild in der Galerie


und so sieht die Gegend von Unten aus:



Bild in der Galerie

Bild in der Galerie
Diese Bilder des Burrens wecken in mir sehr warme Erinnerungen. =) Ich weiß noch, wie ich über diese zerklüfteten Brocken geklettert bin. Sehr schön eingefangen, besonders im zweiten Bild (auch wenn das Licht beschlossen hatte, sich erst mal zu verabschieden) und vielen Dank für die Bilder von "untendrunter", denn da war ich aus Angstgründen nie.

Zitat:
Zitat von kiwi05 Beitrag anzeigen
Dieser trinkende Elefant ist an der Alabasterküste bei Étretat zu finden.

Das Abendlicht vergoldet den Kreidefelsen la Falaise d'Amont.


Bild in der Galerie
Ja, man erkennt ihn super! Ich habe ihn erst nicht wahrgenommen, weil ich noch so die Stimmung deines Fotos genossen habe und mir vorstellte, wie es sein muss, da zu stehen bei dieser Lichtstimmung und einfach das alles zu genießen...aber wenn man ihn dann mal entdeckt hat, bleibt das so richtig fest eingefräst und man entdeckt ihn immer wieder zuerst, wenn man auf das Bild guckt.

Zitat:
Zitat von joergW Beitrag anzeigen
Moin,

der Blick von der Marmolata zur Sella-Gruppe ... Steine soweit das Auge reicht.


Bild in der Galerie
Ein irres Foto! Durch die Bearbeitung verliert es zwar etwas Tiefe, aber es schaut irgendwie aus wie eine "Silber-Ätzung" oder sowas...total genial. Wenn man dann noch wartet, bis man die MINIKLEINE Person vorne links unten sieht, kriegt das Bild nochmals so ein WOW!!!!!, weil sich dann die Größenverhältnisse nochmals so richtig auftun. Super!

Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
Moin, moin,

heute ein Bild aus dem Sandsteingebirge. Im Vordergrund ist die Wehlnadel und im Hintergrund die Festung Königstein zu sehen.


Eins der schönsten Bilder dieses Eckchens, die ich je gesehen habe. Aufnahmetechnisch und bearbeitungstechnisch. Gefällt mir richtig, richtig gut. Es ist nicht überzeichnet, kompensiert durch seine leichte Farbgebung aber das etwas trübere Wetter, hat eine tolle Plastizität, ein großes Detailreichtum und eine wunderbare Tiefe. Superschön.

Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen

Damals war die Barbarine auch noch besteigbar. Seit 1975 ist sie gesperrt, und auch die Sicherungsringe waren daraufhin entfernt worden. Inzwischen gilt sie als geschütztes Naturdenkmal. Indes wird die 42,7 m hohe, sehr markante Felsnadel damit auch regelmäßig auf Schäden untersucht und gewartet. Bei einer solchen Reparatur habe ich diese Bilder gemacht.


Bild in der Galerie

Bild in der Galerie

Bild in der Galerie

Bild in der Galerie

Bild in der Galerie
Zwei junge Steinmetzmeister aus Sachsen und Thüringen, die zugleich klettererfahren sind, sowie ein Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung hatten an diesem Tag die Barbarine geentert und Risse an den oberen Gipfelköpfen mit einem Spezialharz verpresst. Denn die Krone der Barbarine war durch Blitzeinschläge und fortschreitende Erosion zunehmend instabil geworden. Selbst die wasserabweisende Kappe aus Kunstsandstein, die seit 1980 die Folgen von Regen, Frost und Tau mindern soll, bröselt immer mal wieder und muss ausgebessert werden.


Bild in der Galerie

Die Reparatur der Felsnadel erinnert übrigens an einen medizinischen Eingriff: Zunächst werden die „Wunden“ im Sandstein mit einem polymeren Harz sowie einem Härter verfüllt. Dann kommt über alles eine Gaze, die diese Stelle wie ein Wundverband abdeckt und verschließt, um so zu verhindern, dass womöglich eine Flanke wieder aufreißt. Und zuletzt wird mit einer weiteren Schicht aus koloriertem Harz die Reparatur farblich an den Fels angepasst.

Und dieses Foto entstand direkt von der Barbarine herab. Einer der Restauratoren hatte es geschossen. Der stehende Mensch im schwarzen T-Shirt bin übrigens ich.


Bild in der Galerie

Dabei machte ich u.a. auch dieses Foto. Kamera war eine Konica Minolta Dynax 5D, das Objektiv ein Tamron 70-210.


Bild in der Galerie

Da die Barbarine an diesem Morgen leider im grellen Gegenlicht lag, musste ich viel nacharbeiten, vor allem aufhellen. Und man erkennt so noch stärker die CA-Anfälligkeit der damaligen Tamron-Zooms… (kein Vergleich zum aktuellen Tamron 18-300 für das E-Mount).
Ich habe zuerst überlegt, was von dem Bericht ich kürze, damit ich hier nicht voll zitiere...ich kanns nicht. Das ist einfach in seiner Gänze so wunderbar, dass ich es nicht kleinhacken möchte. Die Bilder sind nicht nur Doku, die sind einfach total fesselnd und deine Geschichte drumrum ist einfach Wahnsinn. Was du alles weißt! Ich bin immer wieder total beeindruckt.

Die Kletterer dort zu sehen, bringt mich fast um (), aber die Aufnahmen sind genial.

Zitat:
Zitat von Tafelspitz Beitrag anzeigen

Bild in der Galerie

Steine im Innern einer Sardischen Nuraghe. Es handelt sich dabei um prähistorische Turmbauten der Bonnanaro-Kultur (2200–1600 v. Chr.).
Es war regnerisch an dem Tag und das Regenwasser troff von den Steinen, verlieh ihnen dadurch aber diesen verträumten glitzernden Touch.
Eins meiner Lieblingsbilder von dir - und lange mein Desktophintergrund, weil du es mir damals in höherer Auflösung geschenkt hast. Gerade die Plastizität der Steine, die Farben und die Perspektive sind es, die mir so sehr zusagen. Einfach klasse.

Zitat:
Zitat von BeHo Beitrag anzeigen
Hühnergott


Bild in der Galerie
Ich habe solche Steine in geringerer Ausprägung schon wahrgenommen und danke dir herzlich für deine Geschichte dazu! Toll, dass du diese kennst und uns weitergeben kannst. Wieder etwas gelernt und bei diesem Stein sieht man es supergut! Muss ja ein mega langer "Tunnel" sein, wenn du sagst, dass das die schmale Seite des Steins ist!

Zitat:
Zitat von kiwi05 Beitrag anzeigen
Bernd, mit dem Hühnergott bringst du mich auf die Idee für den „Sonn“tag, diesen bei artgerechter Haltung (Sonne durchs Loch) zu zeigen.


Bild in der Galerie
Solche fotografischen Tricks mag ich sehr! Sieht super aus!

Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen

Bild in der Galerie

Das grünliche Gestein an den Wänden hinter dem Mann mit dem Schweißbrenner ist nicht nur 250 Mio. Jahre alt, es ist auch 600 m unter der Erdoberfläche aufgenommen: im inzwischen gefluteten Kalischacht Bischofferode im Eichsfeld (Thüringen). Es handelt sich um Buntsandstein, der in einer Zeit entstand, die man heute Germanische Trias nennt.

Dass ich überhaupt da unten war, im schwülwarmen Erdenschlund, ist eigentlich schon wieder eine andere Geschichte. Es lag halt an eben diesem Mann.
Danke für diese wunderschöne Geschichte. Ich ziehe alle Hüte, die ich habe, vor diesem Menschen. Dadurch bekommt das Bild eine zusätzliche Wärme und Tiefe. Toll!

Zitat:
Zitat von KurtH Beitrag anzeigen
Heute E.T. persönlich

Grüße Kurt


Bild in der Galerie
Ohja, es fehlt nur der leuchtende Zeigefinger. Ich habe zwar zuerst spontan "Erdmännchen!!" gedacht, aber E.T. kommt da ja recht nah dran.

Zitat:
Zitat von kiwi05 Beitrag anzeigen
Gekonnt ist gekonnt:


Bild in der Galerie
Sowas LIEBE ich einfach. Diese Kunst, Steine einfach so aufeinander und aneinander zu schichten, dass sie fast oder ganz ohne Mörtel einfach so halten. Was für ein Können! Und was für ein tolles Bild!

Zitat:
Zitat von Dat Ei Beitrag anzeigen
Moin, moin,

der eingewachsene Steinkopf Buddhas ist eines der größten Heiligtümer im Wat Mahathat in Ayutthaya, Thailand. Die ehemalige Haupstadt Siams wurde im 18. Jahrhundert von burmesische Truppen zerstört. Viele Buddha-Figuren wurden zur Demonstration der Macht enthauptet. Buddhistische Gläubige vergruben den dargestellten Steinkopf, der jedoch über die Zeit von den Wurzeln des Baums wieder ans Tageslicht gebracht wurde.





Dat Ei
Die Geschichte zu diesem eindrucksvollen Bild lässt einem Gänsehaut laufen. So kommt das wieder ans Tageslicht, was ans Tageslicht gehört. Vieles hat einfach einen längeren Atem als Krieg und Zerstörung...glücklicherweise. Das gibt Hoffnung.

Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Denn zuweilen bringen es Steine sogar zu einer stadtbildprägenden Bedeutung wie anderorts hohe Eisentürme oder prachtvolle Brücken. Etwa diese hier:


Bild in der Galerie

Das sind die Raouché Felsen (auch Taubenfelsen genannt), die zur libanesischen Hauptstadt Beirut gehören wie das Kolosseum zu Rom. Sie erheben sich unmittelbar an der Corniche, also im Herzen Beiruts aus dem Mittelmeer, sind etwa 60 m hoch und 25 m breit und bestehen aus Kalkstein.

Vor einiger Zeit entdeckten Archäologen auf ihnen Feuersteine und Werkzeuge aus der Frühzeit der Menschheit. Das belegt, dass die beiden Klippen ursprünglich zum Festland gehörten. Man vermutet, dass sie infolge des schweren Erdbebens, das im 13. Jh. diese Gegend erschütterte, vom Ufer getrennt wurden.
Ein wunderschönes Bild einer wunderschönen Formation. Ich bin mir sicher, dass die meisten Steinformationen vor Küsten irgendwann zum Festland gehört haben und dann weggebrochen sind, so dann auch diese. Diese Steintore sind einfach großartig und man kann da stundenlang sitzen und einfach nur gucken. Hier hast du auch ein schönes Licht erwischt und ich kann mir die Gefühle da oben gut vorstellen.
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Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 10:12   #7
Dana
 
 
Registriert seit: 21.08.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 34.953
Monika: deine Wassergeister habe ich irgendwie zu spät gesehen!
Besonders das erste finde ich wunderwunderschön! Was für eine tolle Sache!


Zu meinem Bild heute:


Bild in der Galerie

2016 durchwanderten wir die Alcantara-Schlucht auf Sizilien und ich fand es total interessant, WIE sich das Wasser durch die Steine gefressen hatte und hatte damals mal nachgelesen, weil ich das so noch nie gesehen hatte.

Das sind keine normalen Steinwände, das sind Lava-Wände, mehr als 8000 Jahre alt und entstanden, weil sich mehrere Epochen von Vulkanausbrüchen überlagert haben plus Erosion des Wassers...so entstanden diese total bizarren Formen.
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Liebe Grüße!
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Dana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 10:22   #8
Dornwald46
 
 
Registriert seit: 09.07.2007
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Beiträge: 6.163
Steinkugel auf Wasserfilm, steht in Bad Dürkheim


Bild in der Galerie

Die blaumarmorierte Kugel aus Azul Macaubas, einem marmorähnlichen Quarzitstein aus Brasilien, misst im Durchmesser 1,15 m und schwebt über ihrem Basisstein, der aus hellgrauem Giallo Topazio gefertigt ist.Die physikalischen Grundprinzipien, die es ermöglichen, eine mehr als zwei Tonnen schwere Granitkugel schwerelos auf einer millimeterdünnen Wasserschicht schweben zu lassen, sind verhältnismäßig einfach. Eine größere Herausforderung stellt die Bearbeitung des Steins dar, der zu einer hochpräzisen Kugel geschliffen werden muss, die sodann mit minimalem Wasserdruck ruhig und frei steuerbar in ihrem Basisstein schwimmt
__________________
freundliche Grüsse, Hermann
Dornwald46 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 16:43   #9
BeHo
verstorben
 
 
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
[...]

Bild in der Galerie

2016 durchwanderten wir die Alcantara-Schlucht auf Sizilien und ich fand es total interessant, WIE sich das Wasser durch die Steine gefressen hatte und hatte damals mal nachgelesen, weil ich das so noch nie gesehen hatte.

Das sind keine normalen Steinwände, das sind Lava-Wände, mehr als 8000 Jahre alt und entstanden, weil sich mehrere Epochen von Vulkanausbrüchen überlagert haben plus Erosion des Wassers...so entstanden diese total bizarren Formen.
Die Schlucht durch den Basalt des Ätnas hatte ich damals anscheinend leider verpasst. Es dürfte wohl sehr lange gedauert haben, bis die eckigen, harten Basaltsäulen so stark geschliffen waren.

Der Ausschnitt gefällt mir gut.
__________________
.___.
(O,o)
/)__) Meine SUF-Bilder / Island-Bilder
-"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung.
BeHo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 16:59   #10
RMB
 
 
Registriert seit: 16.01.2015
Ort: Unterallgäu
Beiträge: 549
Hatten wir im MT schon ein Stein nicht mineralischen, sondern organischen Ursprungs ?
Nein, nein, kein Gallen- oder Nierenstein, sondern Bernstein. Der Käfer ist natürlich "ganz zufällig" da reingeraten. Die Inkluse mißt ca. 3 mm. Baltischer Bernstein, wie der hier gezeigte, ist zwischen 40 und 50 Mio. Jahre alt.


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RMB ist offline   Mit Zitat antworten
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