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Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.343
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Zitat:
https://en.wikipedia.org/wiki/2007–2...d_price_crisis Damals war die Hauptursache hohe Ölpreise, die die Düngemittelproduktion teuer gemacht haben und zu hohen Weizen und Reispreisen führten. Die Notieerungen an den Börsen haben das nur sichtbar gemacht und die Journalisten haben das zum ersten Mal entdeckt. Und was für die neu ist ist auch gleich immer schuld an allem Übel der Welt. Heutzutage passiert genau dasselbe. Hierzulande wird Gas gespart und Düngemittel werden nicht mehr in Deutschland hergestellt sondern aus China, Indien und sonst wo importiert. In der Folge stiegen die Preise auch für die früheren Abnehmer (Afrika und Südostasien), was sich im nächsten Jahr mit höheren Preisen und geringeren Ernten bemerkbar macht. Wir verschieben also unser Problem mit Zeitverzögerung anderswo hin. Wenn wir ohne kalte Wohnungen durch den Winter kommen zahlt das ein indonesischer Reisbauer mit. Verzicht hierzulande löst kein globales Problem. Im Gegenteil. Jede Tonne CO2 wird bei uns viel effizienter eingesetzt als in China. Die Verbotspolitik der deutschen Grünen schadet also. Verbote dr chinesischen Grünen hätten Wirkung. Die Chinesen müssten eigentlich Dünger von der BASF Ludwigshafen kaufen - nicht umgekehrt. Was aber geschieht, dass Herr Habeck mit ernster Miene eine Miniproduktion von Dünger aus blauem Wasserstoff per Knopfdruck einweiht, die so hochsubventioniert ist dass man den Dünger auch in der Apotheke kaufen könnte. Das Projekt wird nach Subventionsende eingestellt und der Dünger kommt aus China. Wie bei den Solarpanels. Das hilft nicht weiter. Primärenergie muss auch in Europa so günstig sein wie anderswo auf dem Planeten. Ansonsten wird es nicht funktionieren. Die Einsparungen kommen mit dem technischen Fortschritt.
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Viele Grüße, Klaus Geändert von turboengine (04.02.2023 um 14:49 Uhr) |
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