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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Corona - Pandemie. Eine Welt verändert sich...
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Alt 10.04.2020, 17:31   #1
HaPeKa
 
 
Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.264
Wir sprechen hier vom Durchschnittseinkommen, nicht vom Median ...

Zitat:
In einer Gruppe von zehn Personen haben alle Personen Monatseinkommen in unterschiedlicher Höhe. Eine Person erhält 1.000.000 €, die übrigen neun bekommen 1.000 €, 2.000 €, 3.000 € usw. bis 9.000 €.

Das arithmetische Mittel, der „Durchschnitt“ – das Monatseinkommen jeder der zehn Personen bei gleichmäßiger Aufteilung der Summe aller Einkommen auf sie –, beträgt in diesem Falle 104.500 €. Freilich verdient nur eine der zehn Personen mehr als dies, die neun anderen deutlich weniger.

Der Median dagegen ist 5.500 €. Fünf Personen verdienen mehr als das, fünf Personen weniger. Der Median markiert hier die Grenzlinie zwischen der besser verdienenden und der schlechter verdienenden Hälfte.
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Alt 10.04.2020, 17:32   #2
felix181
 
 
Registriert seit: 13.02.2016
Ort: Österreich
Beiträge: 2.784
Zitat:
Zitat von HaPeKa Beitrag anzeigen
Wir sprechen hier vom Durchschnittseinkommen, nicht vom Median ...
Ich nicht!
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Servus Felix
felix181 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2020, 17:35   #3
HaPeKa
 
 
Registriert seit: 17.02.2016
Ort: Bern
Beiträge: 5.264
Also ist der Durchschnittsitaliener, der hier erwähnt wurde, der Median-Italiener?

By the way, Bei einer ungerechten Verteilung steigt der Median auch massiv an.
3 Leute verdienen 1'000'000 und die anderen 7 1'000, 2'000, 3'000 ... usw.
Die armen 7 sind trotzdem nicht zu beneiden, dass sie in der gleichen Gruppe leben, wie die reichen 3 ...

Bezüglich der 27 EU Staaten schreib ich jetzt nichts mehr, das wird sehr schnell sehr politisch.

Und man sollte nicht Privatvermögen und Staatshaushalt miteinander in Verbindung bringen. Die Diskussion ging darum, dass Staaten, denen es besser geht, Staaten helfen können, denen es schlechter geht. Und da muss man leider die Privatvermögen aussen vor lassen. Das Durchschnittliche Vermögen oder meinetwegen auch der Median in Italien nützt bei der Lösung der Krise momentan sehr wenig.

Geändert von HaPeKa (10.04.2020 um 17:40 Uhr)
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Alt 10.04.2020, 17:44   #4
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Leider gibt es nicht nur positive Hilfenachrichten, manche Menschen scheinen es nie zu kapieren.

https://www.t-online.de/nachrichten/...-hierher-.html

Ich frage mich was noch alles passieren muss, bevor Menschen die Grenzen in ihren Köpfen überwinden. Vermutlich wird das so lange halten, bis die Menschheit ausgestorben ist. Ich habe da wenig Hoffnung.

Gruß Wolfgang
__________________
Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort aufgrund seiner Erfahrung
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Alt 10.04.2020, 17:50   #5
Reisefoto
 
 
Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 9.158
Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
Leider gibt es nicht nur positive Hilfenachrichten, manche Menschen scheinen es nie zu kapieren.

https://www.t-online.de/nachrichten/...-hierher-.html
Das ist wirklich traurig, aber leider gibt es hier (wie auch in anderen Ländern) sehr viele Idioten.

----

Es gibt interessante Ergebnisse einer Coronastudie aus Heinsberg:
https://www.n-tv.de/wissen/Heinsberg...=pocket-newtab


.
Reisefoto ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 10.04.2020, 17:58   #6
About Schmidt
 
 
Registriert seit: 13.10.2007
Beiträge: 22.918
Zitat:
Zitat von Reisefoto Beitrag anzeigen
Das ist wirklich traurig, aber leider gibt es hier (wie auch in anderen Ländern) sehr viele Idioten.

----

Es gibt interessante Ergebnisse einer Coronastudie aus Heinsberg:
https://www.n-tv.de/wissen/Heinsberg...=pocket-newtab


.
Idioten gibt es auf der ganzen Welt. Geben wir uns Mühe, dass wir nicht dazu gehören.

Der Studie gegenüber sollte man skeptisch sein. Hier kann man lesen warum.

Gruß Wolfgang
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Alt 10.04.2020, 18:51   #7
Tobbser
 
 
Registriert seit: 09.04.2017
Ort: LU, CH
Beiträge: 2.861
Zitat:
Zitat von About Schmidt Beitrag anzeigen
Idioten gibt es auf der ganzen Welt. Geben wir uns Mühe, dass wir nicht dazu gehören.

Der Studie gegenüber sollte man skeptisch sein. Hier kann man lesen warum.

Gruß Wolfgang
Ecce hatte diesen Link zur Pressekonferenz der Heinsberger Studie schon gestern hier eingestellt, aber wahrscheinlich sehen ihn nur noch wenige...

https://www.youtube.com/watch?v=VnrH...ature=youtu.be

Die Frage nach der Dunkelziffer, genauer gesagt nach der Zahl, welche der Studienteilnehmer schon vorher einmal getestet wurde, wird nicht genau beantwortet.

Herr Streeck geht von einer Immunität aus, wenn man Antikörper nachweisen kann, was wahrscheinlich, aber noch nicht bestätigt ist. Seine 15% nachweisbaren Antikörper sind, nach eigener Aussage konservativ, aber wie richtig kritisiert, sind die Tests zurzeit noch fehlerbehaftet.

Ohne aber die genauen Studienbedingungen zu kennen, ist nicht einfach zu beurteilen was für Schlussfolgerungen man daraus ziehen könnte.

Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass man solche Studien, wenn möglich, direkt mit den ersten Anzeichen so einer Situation beginnen sollte, mit so vielen Teilnehmern wie nötig/möglich. Sie geben einen anderen Blickwinkel auf die vorliegende Situation.

Zum aufkeimenden Fremdenhass in Grenzregionen und auch anderswo: Es ist doch immer so schön einfach die Schuld beim anderen/unbekannten/unverstandenen zu suchen.
Tobbser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2020, 18:01   #8
BeHo
verstorben
 
 
Registriert seit: 11.08.2004
Ort: Woinem
Beiträge: 32.059
Das war ja bei den entsprechenden Leuten eh latent vorhanden. Die Feindseligkeiten, die jetzt teilweise zu Tage treten, gab es auch schon früher. Nur, dass jetzt einige davon die aktuelle Lage als Legimitation empfinden, die Feindseligkeiten kund zu tun.
In Krisen lernt man echte von falschen Freunden zu unterscheiden.
Ich bin mir sicher, dass das nur Minderheiten sind - auch wenn sie absolut gesehen nicht unbedingt klein sind - und der Mehrheit ein freundschaftliches Miteinander am Herzen liegt.
__________________
.___.
(O,o)
/)__) Meine SUF-Bilder / Island-Bilder
-"-"-██P.S.: Wissenschaft ist keine Meinung.
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Alt 11.04.2020, 19:12   #9
ddd
Moderator
 
 
Registriert seit: 15.01.2004
Ort: D-31311 Uetze
Beiträge: 4.107
moin,
Zitat:
Zitat von Reisefoto Beitrag anzeigen
Es gibt interessante Ergebnisse einer Coronastudie aus Heinsberg:
https://www.n-tv.de/wissen/Heinsberg...=pocket-newtab
ich greife das noch mal auf:
Die Kritik an der Vorveröffentlichung von Teil-(Mess)Ergebnissen ist mittlereile bekannt, z.B. hier.

Wir verwenden seit Anfang der Woche dieselben Testkits, im Moment nur für unsere und die MitarbeiterInnen von einsendenden Arztpraxen. Die Zahl unserere Messungen liegt in der Größenordnung der Vorabzahlen aus Heinsberg, aber unsere Auswahl ist selektiv: keine unserer MitarbeiterInnen hat Symptome, Kontakt oder einen positiven Virus-Nachweis, die MitarbeiterInnen aus den Praxen sind bislang vor allem solche mit positivem Virusnachweis.
Erste Ergebnisse: wir haben einen unplausiblen positiven (wiederholt und bestätigt), alle anderen IgG-Test sind plausibel, d.h. Virus-positive sind im IgG (und IgA) positiv, fast alle ohne Hinweis auf Viruskontakt im IgG negativ, und zu 30% im IgA -vmtl. falsch- positiv. Wie anhand der Infos des Testherstellers bereits bekannt, ist der IgA-Test im Moment eigentlich unbrauchbar. Leider habe ich den "Waschzettel" jetzt nicht im Zugriff und kann die Details der Leistungsdaten hier nicht angeben, das hole ich im Laufe der nächsten Woche nach, wenn Interesse besteht.

Es scheint aber im Moment so, dass ein positiver IgG-Test einen vorangegangenen Viruskontakt mit ca. 98%iger Sicherheit nachweist, unsere Zahlen sind aber für eine statistisch belastbare Aussage noch viel zu klein (ok, Mediziner arbeiten gern mal mit Stichprobengrößen n=20, aus dem Physikstudium bin ich eher an n>10^6 gewöhnt).
Die Kreuzreaktivität wird mit anderen Coronaviren in Zusammenhang gebracht. Es sind neben SARS-COV2 noch die humanpathogenen Coronaviren SARS-COV(1), MERS-COV, 229E, OC43, NL63 und HUK1 bekannt, die letzten vier stehen mit "Erkältungen" im Zusammenhang, verursachen nur in Ausnahmefällen schwere Verläufe und kursieren seit langem weltweit.

Aber es ist völlig unklar, was für weitere Aussagen aus einem solchen positiven IgG-Ergebnis abgelitten werden können.
Bei lange bekannten Viren, z.B. Rubella, weiß man recht gut, ab welcher Ak-Konzentration eine Immunität anzunehmen ist und wie lange die ohne erneuten Kontakt oder Nachimpfung persistiert. Früher glaubte man "lebenslang", seit Mitte der 1990er Jahre zeigte sich, dass selbst bei Rubella die IgG-Ak nach 10-30 Jahren verschwinden und sich die Immunität durch frühere Impfung oder überstandene Erkrankung verliert. Ich nehme hier Rubella (Röteln) als Beispiel, da wegen der schwerwiegenden Folgen einer Infektion in der Schwangerschaft dieser Virus schon sehr lange erforscht und quasi "flächendeckend" untersucht wird und die Nachweissysteme (in DE) streng reglementiert sind (zulassungspflichtig, Zertifizierung usw. reicht nicht).

Das Corona-Virus SARS-COV2 ist immerhin schon seit Ende Januar 2020 charakterisiert (also seit 10 Wochen genauer bekannt), und seit ca. 4 Wochen sind die weltweiten Fallzahlen so hoch, dass eine statistisch signifikante Anzahl positiver Proben analysiert werden kann. Aufgrund des erst seit wenigen Wochen stattfindenden Geschehens weiß noch niemand, wie sich die Krankheitsverläufe und die Immunitätslage danach darstellen wird, diese Infos haben wir frühestens in 2-3 Jahren(!). Klar auch, dass wir nicht so lange im "lock-down" leben können.
Es sind allein vom RKI drei Studien in Arbeit, die ab Mitte April (nach den Osterfeiertagen) bzw. Anfang Mai starten und ab Mitte Mai erste belastbare Ergebnisse liefern könnten. Weitere Studien von anderen Gruppen und Organistionen in DE und weltweit sind in Arbeit oder Vorbereitung.
Da mag alles "zäh" wirken, wenn man zu Hause festsitzt, ist aber extrem schnell, so schnell wie noch nie in der Geschichte der Epidemiologie. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass belastbare, validierte und abgesicherte Erkenntnis Zeit braucht, selbst mit ethisch fragwürdigen Menschenversuchen würde es nicht wirklich schneller gehen. Ob die IgG-Ak eine stabile Immunität vermitteln und wie lange diese anhält und wie schnell das Virus mutiert und wie sich dies auf die Immunität auswirkt kann man in der Rückschau in 10-30 Jahren beurteilen, das ist die Realität.

Ich beneide die Entscheidungsträger nicht, die auf der Basis dieser unvollständigen Informationen jetzt (in den nächsten Tagen bis Wochen) entscheiden müssen und nicht wissen können, welche Konsequenzen ihre Entscheidungen am Ende haben werden. Da hilft die Wissenschaft nicht weiter, denn es dauert zu lange, die Informationslücken weitgehend zu schließen, obwohl mit Hochdruck an vielen Stellen von vielen Leuten daran gearbeitet wird.

-thomas
__________________
gruesze, thomas -das Leben ist zu kurz, um sich über kostengünstige, mittelmäßige Objektive zu ärgern- ... ich moderiere nicht, ich bin hier nur der Hausmeister.
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ddd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2020, 20:18   #10
hajoko
 
 
Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Lüneburg
Beiträge: 1.007
@ddd

Danke für deine umfassende Darstellung eurer Laborergebnisse. Die möglichen Ableitungen daraus hast du sehr gut erklärt. Eine Frage: was habt ihr als Bestätigungstest genommen - einen 2. ELISA oder Westernblot?

Die Heinsbergstudie wird auch betreffend der generellen Methodik (bezieht sich jetzt nicht auf den verwendeten AK-Test) kritisiert, da in Teilen zu vorschnell Schlüsse gezogen werden, die von einigen Medien hochgepuscht wurden. Auch die Finanzgeber im Hintergrund der Studie sind nicht unbedingt als neutral in ihrer Zielstellung einzuschätzen.
__________________
Gruß aus Lüneburg chim

Geändert von hajoko (11.04.2020 um 20:22 Uhr)
hajoko ist offline   Mit Zitat antworten
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