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#1 |
Themenersteller
Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 9.158
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Vielen dank schonmal für alle bisher eingegangnen Antworten, besonders für Ingos ausfühliche Beschäftigung mit der Frage!
UV ist dann monitormäßig nicht das Problem. Die Nachteinstellung sollte also ein guter Weg zur Verbesserung sein, was ich ja auch schon angenehm feststellen konnte. Daneben werde ich die Sonnenbrille, die ich mir kürzlich zugelegt habe, draußen noch konsequent benutzen, was mir ärztlich auch schon empfohlen wurde. Das Problem mit dem blauen Licht von LED und OLED Monitoren ist, dass es einen schmalen, sehr starken Peak hat, der deutlich heller als das sonstige Farbspektrum des Displays ist. Das Auge stellt die Öffnung der Pupille aber integral über das gesamte Spektrum ein. Dadurch ist es nicht wie beim natürlichen Spektrum passend geregelt, sondern das blaue Licht trifft auf eine für diese Intensität viel zu weit geöffnete Iris. Deswegen soll es trotz der nicht so großen Helligkeit des Monitors im Vergleich zum Tageslicht relativ schädlich sein. So wird es jedenfalls in diesem Artikel behauptet: https://mitralicht.de/led-monitor/
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Einige meiner Bilder: Wildlife & Landschaft Kanada und USA NW . Winter und Polarlicht Nordnorwegen 2016 . Australien . Von Kalifornien nach Montana . Grönland 2016 . Australien 2009 . Meine Homepage |
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#2 | |
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: 64521 Groß-Gerau
Beiträge: 11.151
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Zitat:
Natürlich müsste man jetzt mal wissen, was für LEDs genau in den aktuellen Monitoren zum Einsatz kommen. Der relative Anteil des Blaulichtes übersteigt zwar auch bei den neueren weissen LEDs immer noch den im Sonnenlicht, aber das Intensitätsmaximum übersteigt nicht das des Grünpeaks. Der Grünpeak ist für den Löwenanteil der Pupillensteuerung verantwortlich. Es stimmt übrigens schlicht nicht, dass die Pupille auf Blau gar nicht reagiert. Schwächer schon...aber: Leuchtet euch mal im Dunkeln mit einer blauen Lampe in die Augen. Eure Pupille wird reagieren. Was bleibt: Der spektrale Anteil von Blau im weissen LED Licht ist um einen ganzzahligen Faktor höher, als im Sonnenlicht. Das Auge bekommt entsprechend mehr Blau ab, als wenn es gleich hellem Sonnenlicht ausgesetzt wäre. Gleich hell ist aber der Knackpunkt. Ein Monitor hat eine Leuchtdichte von ca 200 und 400 cd/m2 Zum Vergleich: Eine 100W Glühlampe hat ca 10 000000cd/m2, die Sonne 1600000000)) . In Leseabstand hat man dann eine Helligkeit von maximal 250 Lux. Im Sonnenlicht sind es ca 100 000 Lux. Also mehr als vierhundert mal so viel. Das setzt das alles wieder in Relation, oder? Auch sollte man wissen, dass über unserer Fovea ein Gewebestück sitzt, das blaues Licht stärker filtert als andere Wellenlängen..ein natürlicher Rezeptorenschutz, der bei den absoluten Intensitäten von Monitorlicht meiner Einschätzung nach noch recht gut greifen sollte. Viele Grüße Ingo P.S.: Was stimmt ist, das schon geringe Blaulichtintensitäten den Melatoninzyklus beeinflussen. Aber das ist ein anderes Thema. P.P.S.. habe da grade auch einen populärwissenschaftlichen online Artikel zu gefunden, dem ich weitgehend folgen würde: http://fastvoice.net/2016/03/05/schw...leuchtmitteln/
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Viele Grüße Ingo ____________________________ Kober? Ach der mit den Viechern! Geändert von ingoKober (26.07.2019 um 14:47 Uhr) |
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