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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » A-Mount Objektive (ILCA, SLT, DSLR) » Helligkeitsunterschiede DT1855 und DT18250
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Alt 16.02.2017, 01:16   #1
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von screwdriver Beitrag anzeigen
Der Unterschied von 1/100s zu 1/125s ist eigentlich kaum sichtbar und beträgt gerade mal 1/4 Blendenstufe. Also nichts Beunruhigendes
Es ist eine Drittelblende. Der Rest stimmt aber.
__________________
Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990)
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Alt 16.02.2017, 14:57   #2
screwdriver
 
 
Registriert seit: 05.12.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 6.404
Zitat:
Zitat von usch Beitrag anzeigen
Es ist eine Drittelblende. Der Rest stimmt aber.
Stimmt, ich vergass die quadratische Funktionskurve.
__________________
Gruss aus Berlin, Volker
Es ist ganz einfach, negative Kritik positiv und motivierend klingen zu lassen.
"Schönes Bild" reicht.
screwdriver ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2017, 16:23   #3
wus
 
 
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 8.180
Es ist sicherlich ganz gut, mal auf den Unterschied zwischen f-stop (Geometrie) und t-Stop (Transmission) hinzuweisen.

Allerdings kann der bei automatischer Belichtungssteuerung durch die Kamera nicht den beobachteten Unterschied verursachen, denn die Kamera misst die Belichtung ja grundsätzlich durchs Objektiv, da ist evtl. unterschiedliche Transmission zwangsläufig schon mit berücksichtigt. Das bestätigt Ralf ja auch schon damit, dass die Kamera beim 18250 eine längere Belichtungszeit wählt. Das 18250 hat also offensichtlich eine geringere Transmission.

Warum das Bild dann trotzdem noch etwas dunkler ist kann ich nur rätseln. War die gleiche Brennweite eingestellt? Und die gleiche Belichtungsmessmethode? Kann es sein, dass das 1855 von der automatischen Objektivfehlerkorrektur der Kamera profitiert, das 18-250 aber nicht? (Macht die A58 überhaupt solche Korrekturen?)

Eine dieser Korrekturen betrifft ja die Vignettierung, wenn die rausgerechnet wird kann das Bild schon sichtbar heller werden.
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Alt 16.02.2017, 21:44   #4
aidualk
 
 
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 22.130
Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
Warum das Bild dann trotzdem noch etwas dunkler ist kann ich nur rätseln.
Wenn das Motiv nur minimale Abweichungen hat kann die Belichtungsmessung schon andere Werte anzeigen. Es müsste schon bei exakt gleichem Bildausschnitt und gleichem Licht verglichen werden. Ich sehe aber den praktischen Sinn darin nicht wirklich.
aidualk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2017, 16:01   #5
CoryaNR

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 03.06.2010
Beiträge: 71
Alpha SLT 58

Hallo

Ist ja toll, dass so viele mittdenken! Also, in der Tat sind es zwei Dinge um die es geht:
  1. Mit dem DT18250 wird immer mit 1/3 Blendenstufe offener oder mit der nächst niedrigeren Belichtungszeit gegenüber dem DT1855 fotografiert. Denke das habt ihr mit F-stop/T-stop/Transmission aber geklärt. Das DT18250 hat ja 13/16 Elemente/Gruppen, das DT1855 7/8. Ist nicht schlimm, aber gut dass ich das jetzt weis.
  2. Die Bilder mit dem DT18250 und DT1855 sind, ganz laienhaft verglichen, manchmal "unterschiedlich". Mit dem DT18250 ab und zu einen Tick dunkler, mit dem DT1855 ab und zu etwas heller. Wenn ich den Tonwerk automatisch korrigieren lasse, wird aber manchmal mit DT18250, wie mit dem DT1855 noch etwas abgedunkelt. Manche Bilder sind sind für mich aber auch absolut "gleich". Wenn ich nicht die beiden Objektive auf Mitte- bzw. Randschärfe verglichen hätte, wäre es mir nicht aufgefallen. Insofern auch alles gut und in der Praxis wohl nicht relevant - habe mir da wohl wieder zuviele Gedanken gemacht.
Übrigens dachte ich bisher, dass von Blende 5.6 zu 6.3 eine Blendenstufe liegt. Nach dem Hinweis hier und nach dem lesen von Wikipedias "Blendenreihe (Optik)" weiss ich jetzt, dass es 1/3 Blendenstufe ist. Der Unterschied von 1/100 zu 1/125 erschliesst sich mir aber noch nicht so ganz, deshalb habe ich mir mal zwei Bücher aus der Stadtbücherei ausgeliehen - ein bisschen mehr Theorie und Basiswissen kann ja nicht schaden.

Danke euch und viele Grüße
Viele Grüße
Ralf (CoryaNR)
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Alt 18.02.2017, 16:37   #6
wus
 
 
Registriert seit: 02.08.2009
Ort: München
Beiträge: 8.180
Das Wort Blende sollte man hier nicht zu wörtlich nehmen. Es kommt ja immer drauf an, dass das Foto richtig belichtet wird. Ob das nun dadurch erreicht wird, dass man die tatsächliche Blende (im Objektiv) weiter auf oder zu macht, oder dadurch, dass der Verschluss länger oder kürzer aufmacht, ist (erst mal, ohne Berücksichtigung eventueller Verwackelungsgefahr) egal. Also verwendet man das Wort Blende auch für die Belichtung bzw. Belichtungskorrektur - oder auch Über- oder Unterbelichtung, wie in Deinem Fall.

1/100 zu 1/125 entspricht auch etwa 1/3 Blende. Das ergibt oder errechnet sich folgendermaßen: eine Blende Unterschied ist immer Faktor 2. 3 drittel Blenden zusammen also auch eine ganze Blende. Folglich muss 1/3 Blende die 3. Wurzel aus 2 sein, was ziemlich genau 1,2599 ist. 1,2599 x 1,2599 x 1,2599 (3 mal 1/3 Blende) ergibt wieder 2, also 1 ganze Blende.
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Alt 19.02.2017, 14:48   #7
CoryaNR

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 03.06.2010
Beiträge: 71
Hallo wus

Zitat:
Zitat von wus Beitrag anzeigen
1/100 zu 1/125 entspricht auch etwa 1/3 Blende. Das ergibt oder errechnet sich folgendermaßen: eine Blende Unterschied ist immer Faktor 2. 3 drittel Blenden zusammen also auch eine ganze Blende. Folglich muss 1/3 Blende die 3. Wurzel aus 2 sein, was ziemlich genau 1,2599 ist. 1,2599 x 1,2599 x 1,2599 (3 mal 1/3 Blende) ergibt wieder 2, also 1 ganze Blende.
Habe mal ein bisschen gerechnet und paralell dazu an der Kamera mit Zeit und Blende rumgespielt, damit ich ein Gefühl für die Werte bekomme. Passt - prima, vielen Dank!
__________________
Grüße
Ralf (CoryaNR)
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