Ich war auch lange ziemlicher RAW-Verweigerer, habe aber aber sobald ich auf digital umgestiegen bin von Anfang an sicherheitshalber RAW+JPG fotografiert. So konnte ich das ein oder andere unter- oder überbelichtete Foto nachträglich retten.
Zitat:
Zitat von Aleks
Hm... bin ich eigentlich der Einzige, dem die Originalfotos ohne HDR und ohne Nachbearbeitung *subjektiv* am besten gefallen?
Muss aber ergänzen, dass ich noch "analog" aufgewachsen bin, da sahen die Fotos immer so aus und die Schatten waren stets sehr dunkel.
|
Im Gegensatz zu Dir haben mich die absaufenden Tiefen auf meinen Dias schon immer gestört. Daher war es nach Kauf meines ersten Diascanners eine der ersten Übungen damit und mit EBV dieses Manko der gescannten Fotos zu beheben.
Nach dem Umstieg auf digital habe ich dann auch bald ziemlich intensiv mit DRO gespielt. Heute verwende ich es nicht mehr so oft, dafür aber gezielter. Ich bevorzuge weiterhin wann immer möglich das JPG ooc zu verwenden. Aber bei meiner Art Fotografie, wo ich nicht immer die Zeit habe für jedes einzelne Foto die optimalen Einstellungen zu finden (Stichwort Schnappschuss!), und weil die Kamerasdisplays eine abschließende Beurteilung der Bildqualität oft nicht zulassen (je nach Umgebungsverhältnissen), passieren trotz aller Sorgfalt und Erfahrung immer noch gelegentliche Fehlbelichtungen, egal jetzt ob pauschal über- oder unterbelichtet, oder nur mit schlecht gewähltem DRO- oder HDR-Level.
Daher fotografiere ich weiterhin RAW+JPG. So kann ich in der Regel das JPG ooc verwenden, habe aber im Zweifelfall mit dem RAW einen großzügigen Spielraum für nachträgliche Korrekturen. Sicher, es ist zusätzlicher Aufwand und braucht extra Zeit, aber wenn es sich vom Motiv her lohnt dann betreibe ich diesen Aufwand gerne.
Und seit ich c1 verwende reicht die Kontrolle über die Tonung weiter als nur zwischen 2 Extremen der Dynamikanpassung (normal und HDR mit maximaler Einstellung) zu überblenden. Manche Bilder profitieren davon deutlich sichtbar.
Ich verwende aber Deine Methode 2 Ebenen vom selben Foto bzw. Motiv übereinander zu legen und dann dazwischen zu überblenden auch manchmal, und zwar dann, wenn die Photoshop Autokorrektur zu krasse Resultate liefert, was manchmal vorkommt.