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#1 |
Registriert seit: 07.10.2009
Ort: Südsteiermark
Beiträge: 2.194
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#2 |
Registriert seit: 28.09.2003
Ort: D 10557 Berlin Moabit
Beiträge: 16.964
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Man kann auch alles als Gag abtun, nur kenne ich sogar die Plantage wo mein Kaffe angebaut wird, da ich diese während einer Reise mal besucht habe, und die kleine aber fein Rösterei hier in Berlin bekommt Ihren Kaffe immer noch von dort, so jedenfalls der letzte Stand.
Und Fairetrade ist nicht überall wirksam was die Regeln angeht, das möchte ich nicht abstreiten, aber sicher besser als die Bedingungen die z. B. J… Dröhnung erwartet. Aber der Verbraucher ist auch hier gefragt.
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mit einem Gruß von einem Dithmarscher aus dem Zentrum Berlins (Moabit) Ditmar |
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#3 |
Registriert seit: 01.04.2008
Ort: Drabenderhöhe
Beiträge: 10.672
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Angenommen, der Boykott ist so groß, dass Amazon darauf aufmerksam wird, und sich genötigt fühlt, zu reagieren. Wie sieht denn die Reaktion aus? Ich glaube nicht, dass sich die Umstände tatsächlich bessern werden, vielleicht mal kurz, um eine pressewirksame Aktion zu starten. Wenn weniger Leute dort kaufen, dann stellen sie eben weniger Leiharbeiter ein, denen es genauso ergeht wie den Tausenden bisher. Die Überflüssigen werden wieder arbeitslos. Ist damit tatsächlich jemandem gedient?
Wer fair trade kaufen will, muss sich das auch leisten können. Bei schmalem Einkommen ist das nicht mal eben schnell entschieden. Zudem muss man sich gezielt informieren, was und wo man tatsächlich fair kaufen kann, und das quer über den gesamten Einkaufszettel. Viele haben nicht die Zeit und das Geld dazu. Und an die Garantie, dass das wirklich fair ist, mag ich auch nicht so recht glauben. Auch in diesen Bereichen wird es zunehmend schwarze Schafe geben, wenn sie einen Weg finden, dort höhere Gewinne einzustreichen, weil einige Gutgläubige bereit sind, für fair trade mehr zu bezahlen. Es gibt ganz sicher auch krumme Wege, sich dieses Etikett zu sichern.
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Gruß Gottlieb |
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#4 | |
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
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Zitat:
Gerade Amazon verkauft Waren, die wir eigentlich nicht brauchen. Daher gibt es keinen Grund, das zu akzeptieren. Wenn jemand billiges Fleisch kauft, weil sonst der Monat zu lange fürs Geld wird, habe ich Verständnis. Nur sollten uns die dahinterliegenden systemdynamischen Prozesse klar werden. Billiges Fleisch, billige Arbeiter, kein Geld, daher noch billiger einkaufen. Danach Hartz4 und die, die noch Arbeit haben zahlen. Ein Spirale nach unten ohne Lösung. Da kommen wir nur raus, wenn wir bewußter entscheiden, was wir wirklich brauchen und wo wir einkaufen und dadurch jene belohnen, die gemeinsame Wertvorstellungen haben und leben. |
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