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Startseite » Forenübersicht » Treffpunkt » Café d`Image » Diskriminierung als Sonyuser innerhalb B2B Profifotografie?
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Alt 09.07.2012, 22:24   #1
Pittisoft
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Ort: D 12051 Berlin 44
Beiträge: 2.965
Alpha SLT 77

Zitat:
Zitat von jrunge Beitrag anzeigen
Auch wenn's jetzt OT ist: Als Auftraggeber (Bräutigam?) hätte ich dieser Fotografin deutlich klargemacht, dass ich einen 2. Auftrag vergeben habe. Nämlich um für den unwahrscheinlichen Fall vorzubeugen, dass ich mit ihren Ergebnissen nicht zufrieden bin und um dann noch Ersatzfotos von einem 2. "Profi" zu haben.
Ich habe selbiges mehrfach erlebt, es hilft.
Da würde ich dem Kunden ganz klipp und klar zu verstehen geben das ich dem 2. Profi das Feld überlasse....
Es ist so schon schwer genug alle Leute dazu zu bekommen anständig in die Richtung des Fotografen zu schauen und wenn da noch ein zweiter Profi rum hampelt nein danke
__________________
Tschüss Pittisoft (Peter).....
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Alt 09.07.2012, 22:42   #2
Tikal
 
 
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 3.086
Ich habe das eigentlich so verstanden, das der Zweite Profi eher Nebenläufig ein paar Aufnahmen in einem gänzlich anderen Stil macht. Diese beiden könnten sich doch somit ergänzen. Das ist doch kein Konkurrenzkampf. Wenn der Auftraggeber das wünscht, warum sollt es dem Hauptfotografen interessieren was andere noch so machen? Sofern dieser nicht im Weg steht. Zumal es vielleicht ein Lehrling ist oder ein Verwandter sein könnte.

Ich denke, es ist falscher Stolz.
__________________
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Alt 09.07.2012, 22:59   #3
GerdS
 
 
Registriert seit: 09.01.2005
Ort: 67269 Grünstadt
Beiträge: 2.765
Zitat:
Zitat von Tikal Beitrag anzeigen
Ich denke, es ist falscher Stolz.
Das hat meiner Einschätzung wenig mit falschem Stolz zu tun, sondern mit der Organisation der Shootings.

Wenn der Fotograf seine Bilder machen will, und die anderen "Knipser" (nicht abwertend gemeint, sondern nicht mit der Aufgabe betraut!) ständig dazwischen rufen und die Aufmerksamkeit auf ihr Bild lenken wollen.

Die andere Fraktion ist die der Neider. Ich kann das genau so gut, aber gratis!
Vielleicht möchten einige dann doch lieber nicht fotografieren und richten Ihre Energie auf die "wirklichen" Kunden.
Es gibt vielleicht dann noch die "sogenannten" Profis (auch Edelamateure genannt ) die vielleicht ein Problem damit haben, aber das sind eben keine Profis.

Viele Grüße
Gerd
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Alt 09.07.2012, 23:07   #4
Tikal
 
 
Registriert seit: 11.04.2012
Beiträge: 3.086
Zitat:
Zitat von GerdS Beitrag anzeigen
Wenn der Fotograf seine Bilder machen will, und die anderen "Knipser" (nicht abwertend gemeint, sondern nicht mit der Aufgabe betraut!) ständig dazwischen rufen und die Aufmerksamkeit auf ihr Bild lenken wollen.
Von den Kommentaren da oben habe ich das aber auf den Stolz bezogen. Als Argument kam ja nur "pfft, wenn der Auftraggeber denkt ich verkack das, dann braucht er mich nicht". Und das passt eigentlich zum "falschen Stolz". Echte Profis kümmern sich nicht um solch "Kinderkram". Klingt jetzt etwas hart, soll auch so klingen. Grundvoraussetzung natürlich ist, das die anderen Fotografen nicht im Weg stehen und auch nicht "sein" Publikum stören. Dieser kann ja solange anderes Publikum fotografieren. Das ist doch mit einer der größten Gewinne.
__________________
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Alt 09.07.2012, 23:42   #5
Roland Hank
 
 
Registriert seit: 08.02.2005
Ort: Kaufbeuren
Beiträge: 910
Zitat:
Zitat von screwdriver Beitrag anzeigen
Ich hatte das Vergnügen am letzten WE bei einer Hochzeit im Verwandtenkreis spontan fotografieren zu "sollen". Trotzdem wurde für die "offiziellen" Fotos eine professionelle Fotografin angeheuert, die es sich verbat "parallel" mitzufotografieren.
Das hat wenig mit Stolz oder Boniertheit zu tun. Es gibt in der Portrait Fotografie eine goldenen Regel. "Es fotografiert immer nur einer". Sonst wirst du als Fotograf irre, wenn sich die Personen nicht mehr entscheiden können in welche Kamera sie denn jetzt gerade blicken sollen. Einfach die Aufnahmen nacheinander machen und alles ist gut.

Ansonsten stimme ich in den Chor ein, das es völlig egal ist welche Kamera zum Einsatz kommt, einzig das Ergebnis zählt. Wobei das Thema Service und Leih Equipment für diesen Fall schon ein schlagkräftiges Argument ist.

Gruß Roland
Roland Hank ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 10.07.2012, 00:33   #6
immex
 
 
Registriert seit: 05.04.2010
Beiträge: 55
Ich glaube auch, Service und Verleih sind in einigen Bereichen schon extrem wichtig - wenn Du z.B. für Olympia als Fotograf gebucht wirst, dann hast Du wahrscheinlich mit Sony ein echtes Problem, wenn Dir da vor Ort ausgerechnet Dein wichtigstes Objektiv kaputt geht. Sony-Services habe ich bei größeren Veranstaltungen jedenfalls noch nicht gesehen. Die anderen haben ihre Jungs vor Ort - da wäre es wohl auch nicht tragisch, wenn Deine Fluggesellschaft Dein gesamtes Gepäck versehentlich nach Papua-Neuguinea geschickt hätte. Denn auch wenn Du vielleicht keine Zahnbürste hast, ne Kamera bekommst Du im Stadion. Wahrscheinlich schicken Dir Nikon und Canon Professional Services auch noch Ersatzteile innerhalb von 24 Stunden zum Basiscamp des Mount Everest... (weiß nicht, aber vorstellen könnte ich es mir)

Ob das jetzt für Hochzeitsfotografen so wichtig ist? Ich kann nicht beurteilen, in welchen Streß man dabei geraten kann, denn ich bin kein Profi. Bei den mehr verbreiteten Marken kennst Du aber sicher jemanden, der jemanden kennt, der Dir auch am Wochenende kurz vor dem Standesamt-Termin evtl. seinen Blitz leiht, weil Deiner den Geist aufgegeben hat.

Bei einem bin ich mir allerdings ziemlich sicher: Wenn Du keine Bilder liefern kannst, dann bist Du als Profi sehr schnell weg vom Fenster, und dann ist es auch egal was der Grund war, ob Du ansonsten tolle Bilder machst oder von welcher Marke Deine Kamera war. Und vorstellen kann ich mir auch, dass einige Auftraggeber das Risiko eines Ausfalls abwägen.

Aber es gibt natürlich auch professionelle Sony-Fotografen. Die sind bisher weder verhungert noch wurden sie gesteinigt ;-)

Liebe Grütze,
Immo

PS:
B2B... Ich weiß nicht genau, was ich mir unter so einem Auftrag genau vorstellen soll. Ich vermute aber, das Feld ist da sehr weit. Architektur wäre z.B. geduldig, der super-wichtige Manager aber ggf. nicht. Die Frage ist, ob das abzulichtende Objekt bzw. die Situation wiederbringlich ist und wenn ja, wie teuer oder aufwendig es wäre, dies im Falle eines Versagens zu wiederholen und wessen Geld/Zeit/Job es dann kostet

Geändert von immex (10.07.2012 um 01:35 Uhr)
immex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2012, 00:53   #7
jrunge
 
 
Registriert seit: 14.01.2004
Ort: Region Hannover
Beiträge: 9.547
Zitat:
Zitat von Pittisoft Beitrag anzeigen
Da würde ich dem Kunden ganz klipp und klar zu verstehen geben das ich dem 2. Profi das Feld überlasse....
Es ist so schon schwer genug alle Leute dazu zu bekommen anständig in die Richtung des Fotografen zu schauen und wenn da noch ein zweiter Profi rum hampelt nein danke
Moin Peter,

schade, dass bei meinem OT die Smileys keine Beachtung fanden. Eigentlich wollte ich ja nur auf das Thema "Profi - Sony" eingehen, aber Volkers Beitrag juckte mich dann doch, die Finger in die Tastatur hauen zu lassen. Natürlich war es von mir nicht Ernst gemeint, einer Profi-Fotografin Konkurrenz anzukündigen, sondern ihr zeitnah vor Ort klarzumachen, dass mein Kumpel auch noch Fotos macht. Eher so wie nachfolgend beschrieben, wobei "2. Profi" für mich dann als Amateurknipser steht:
Zitat:
Zitat von Tikal Beitrag anzeigen
Ich habe das eigentlich so verstanden, das der Zweite Profi eher Nebenläufig ein paar Aufnahmen in einem gänzlich anderen Stil macht. Diese beiden könnten sich doch somit ergänzen. Das ist doch kein Konkurrenzkampf. Wenn der Auftraggeber das wünscht, warum sollt es dem Hauptfotografen interessieren was andere noch so machen? Sofern dieser nicht im Weg steht. Zumal es vielleicht ein Lehrling ist oder ein Verwandter sein könnte. ...
Also ohne Eingriff in irgendwelche Regieanweisungen des Profis.
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Gruß Jürgen
Wir müssen mal reden... Krolop&Gerst
jrunge ist gerade online   Mit Zitat antworten
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