Die Qualität der Bilder ist noch nie mit der Ausstattung gestiegen. Vielmehr ist es so, dass durch die günstigen Preise bedingt immer mehr Leute fotografieren, die (freundlich ausgedrückt) gar keinen Anspruch auf "künstlerische Bilder" haben und dadurch das durchschnittliche Niveau sinkt. Das Thema hatten wir bezogen auf die Fragen und die Diskussion, logischerweise zieht sich das auch durch den Output.
Wir müssen halt akzeptieren, dass Youtube, Facebook heute die Kriterien sind und da geht es um Instant Fun. Da geht die Tiefe im Müll der Möchtegerns halt unter.
Erinnert mich irgendwie an den Tourismus. Früher kamen einzeln Backpacker, mischten sich unter die Bevölkerung, lernten notdürftig die Sprache, lernten die Leute und deren Kultur kennen und es war oft eine gegenseitige Bereicherung (wenn sie nicht gerade die ganze Insel angepinkelt habe ;-). Heute kommen die Scharen von Pauschaltouristen an die gleiche Stelle, hinterlassen verbrannte Erde und wissen tlw. gar nicht, in welchem Land sie sind, welche Sprache dort gesprochen wird.
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