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Alt 05.07.2010, 09:46   #11
hwjunkie
 
 
Registriert seit: 18.06.2010
Beiträge: 104
Bis 2008 habe ich komplett manuell fotografiert (von kleinen, frühen Taschendigis mal abgesehen, aber das hat nicht viel mit richtiger Fotografie zu tun), ab 1996 immerhin mit Belichtungsautomatik, soviel vorweg.

Das Automatikprogramm ist für Fire-and-forget-Schnappschüsse nutzbar, mehr nicht.
Es nutzt, wie hier schon erwähnt, halt einfach Werte, die in den meisten Situationen einigermaßen passen.
Denken und die Situation wie ein Mensch erfassen, das wird eine Kamera niemals können.
Also muss man mit nicht perfekten Ergebnissen rechnen, speziell wenn das Objektiv Einschränkungen hat.

Man muss also etwas an den Werten biegen.
In Grenzen geht das in P.
Das Programm ist schön, wenn man den eingebauten Blitz nutzt, denn der ist im Vordergrund gerne mal etwas zu hell, da braucht es also eine Blitzkompensation.

A ist für blitzlose Bilder mein Favorit (ok, mit Blitz geht auch), einfach weil man die manuelle Blendenwahl von früher kennt.
Draufhalten, Blende nach Motiv wählen, Verschlusszeit im Auge behalten, Feuer.
ISO vorher nach allgemeiner Umgebungshelligkeit.


Kurz:
AUTO klappt, aber manchmal nicht gut.
Wer vernünftige Bilder machen will, der muss die Einstellungen an Objektiv und Situation selbst anpassen.

@dey:
Kommt mir bekannt vor.
Deren Objektive sind anscheinend so ausgelegt, dass sie per se eine recht gute Schärfentiefe liefern (wie früher bei Pocket, alles von 2m bis unendlich war "scharf").
Die kleinen Sensorgrößen helfen auch ein wenig, denn da fällt das Licht auf eine kleinere Fläche, die Blende kann also auch etwas kleiner sein.
Aber:
Sie sind meist relativ gut, nie wirklich gut.
Die DSLRs können es hingegen, aber aufgrund ihrer anderen Auslegung häufig nicht von selbst.


Aber ich schweife ab.
Ein Beispielbild zum Problem wäre nicht schlecht, damit wir genau wissen, worüber wir reden.
Zumal wüssten wir dann, wo des Threadstarters Grenze zwischen scharf und unscharf ist.


Stefan
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