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Startseite » Forenübersicht » Kamera und Technik » Objektive » E-Mount Objektive (ILCE, ILME, NEX) » Sony E 16-50mm Test bei Photozone
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Alt 29.07.2013, 20:40   #1
fotogen
 
 
Registriert seit: 05.02.2013
Beiträge: 1.260
Zitat:
Zitat von Neonsquare Beitrag anzeigen


Naja - so muss es ja nun nicht sein. Ich muss ganz offen gestehen, dass auch mir PhotoZone spätestens aufgrund der NEX7 Tests und der angeblichen Untauglichkeit des A77-Sensors ebenfalls nicht als zuverlässige Quelle bekannt ist. Wenn eigene Erfahrungen UND andere Tests derartig abweichen, dann ist das für mich irgendwie fischig. Ich hab keine Ahnung was da falsch gelaufen sein kann aber auch die Kommentare des Testers die ich an verschiedenen Stellen las haben auf mich einfach einen etwas fragwürdigen Eindruck hinterlassen. Ich bin da skeptisch.

Wobei ich an den Ergebnissen zum 1650PZ gar nichts sagen kann - das mag schon so stimmen.
So ähnlich ist auch meine Wahrnehmung. Und mit welchem Ergebnis sie das 16-50 getestet haben, habe ich noch gar nicht nachgelesen.
Mein Misstrauen beruht noch auf älteren Tests verschiedener Objektive, bei denen die Relationen zueinander gar nicht stimmten. Gut wurde zu schlecht und umgekehrt. Da stimmte irgendetwas gar nicht. Und später kamen dann auch andere seltsame Ergebnisse hinzu.
Ich orientiere mich lieber an den von mit genannten Testern, bei denen mir noch keine 'unglaublichen' Ausreisser aufgefallen sind.
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Allzeit gut Licht, Markus
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Alt 29.07.2013, 23:20   #2
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
Na ja, auch die verpflichtende Korrektur führt dazu, dass die Randleistung massiv nachlässt. Es ist immer ein Kompromiss, wirklich gute Objektive sind es nicht, die Qualität wird eigentlich nur vorgetäuscht. Genauso könnte man ja bei allen Objektiven erst nach der Objektivkorrektur messen. Also dahingehend ist es erhellend. Gut nur, das Motive selten flächig sind.
Wenn ich da an eine VF Nex mit kompakten Objektiven denke, schwahnt mir nichts Gutes.

Geändert von mrieglhofer (29.07.2013 um 23:25 Uhr)
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Alt 30.07.2013, 01:06   #3
Neonsquare
 
 
Registriert seit: 12.08.2008
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Beiträge: 4.198
Zitat:
Zitat von mrieglhofer Beitrag anzeigen
Na ja, auch die verpflichtende Korrektur führt dazu, dass die Randleistung massiv nachlässt. Es ist immer ein Kompromiss, wirklich gute Objektive sind es nicht, die Qualität wird eigentlich nur vorgetäuscht. Genauso könnte man ja bei allen Objektiven erst nach der Objektivkorrektur messen. Also dahingehend ist es erhellend. Gut nur, das Motive selten flächig sind.
Wenn ich da an eine VF Nex mit kompakten Objektiven denke, schwahnt mir nichts Gutes.
Na klar - ich habe ja nicht behauptet, dass die Abbildungsleistung durch verpflichtende Korrektur bei der RAW-Konvertierung verbessert werden würde. Die Frage ist - was ist denn ein "wirklich gutes Objektiv" - das in der RX1 verbaute 35mm Objektiv ist ein absolut hervorragendes Objektiv (laut DxO eines der besten 35mm Objektive!) - trotz der wohl auch dort vorhandenen tonnenförmigen Verzeichnung. Das Objektiv der RX100 ist außerordentlich kompakt und bietet dafür eine durchaus gute Leistung. Ich fände es seltsam hier von einem "schlechten Objektiv" zu sprechen. Dann wäre auch eine D800 eine "schlechte Kamera" weil es größere Kameras mit besserer Abbildungsleistung gibt. Man muss stets das Gesamtsystem betrachten. So ist das wohl auch beim E16-50mm - es ist eine außerordentlich preisgünstige Linse mit kompaktem "Packmaß". Vielleicht hätte man sich statt der 16mm auf 18mm oder gar 20mm begrenzen können um ein paar Prozentpünktchen besser abzuschneiden.
Neonsquare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2013, 07:34   #4
mrieglhofer
 
 
Registriert seit: 03.12.2003
Beiträge: 8.945
Zitat:
Zitat von Neonsquare Beitrag anzeigen
Na klar - ich habe ja nicht behauptet, dass die Abbildungsleistung durch verpflichtende Korrektur bei der RAW-Konvertierung verbessert werden würde. Die Frage ist - was ist denn ein "wirklich gutes Objektiv" - das in der RX1 verbaute 35mm Objektiv ist ein absolut hervorragendes Objektiv (laut DxO eines der besten 35mm Objektive!) - trotz der wohl auch dort vorhandenen tonnenförmigen Verzeichnung. Das Objektiv der RX100 ist außerordentlich kompakt und bietet dafür eine durchaus gute Leistung. Ich fände es seltsam hier von einem "schlechten Objektiv" zu sprechen. Dann wäre auch eine D800 eine "schlechte Kamera" weil es größere Kameras mit besserer Abbildungsleistung gibt. Man muss stets das Gesamtsystem betrachten. So ist das wohl auch beim E16-50mm - es ist eine außerordentlich preisgünstige Linse mit kompaktem "Packmaß". Vielleicht hätte man sich statt der 16mm auf 18mm oder gar 20mm begrenzen können um ein paar Prozentpünktchen besser abzuschneiden.
Klar ist das ein Trend im Kamera Bau. Mir ging eher darum, dass die Objektiv schlechter sind. Das kann ein akzeptabler Kompromiss im Gesamtsystem sein. Nur muss ich im Qualitätsvergleich dann alle Objektive korrigiert messen oder alle unkorrigiert. Das Argument, die Messung müsste korrigiert erfolgen, weil der Hersteller sich das so gedacht hat, finde ich nicht richtig, weil es die Verhältnisse verzerrt. Ein an sich objektiv schlechtes Objektiv schneidet dann halt scheinbar gut ab. Im konkreten Fall wird eine Gurke schon gerechnet und man sieht es trotz Korrektur an der Rand Auflösung. Heisst aber nicht, dass es nicht im Kontext sinnvoll sein kann. Nur gut ist es nicht. Gut ist ein Objektiv dann, wenn es halt wenig am Rand abfällt, wenig vignettiert usw. Das kann man dann selbst durch ein Korrektur zu einem Spitzenobjektiv machen. Das entfällt hier.

Geändert von mrieglhofer (30.07.2013 um 07:38 Uhr)
mrieglhofer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2013, 13:29   #5
Neonsquare
 
 
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: Nürnberg
Beiträge: 4.198
Zitat:
Zitat von mrieglhofer Beitrag anzeigen
Klar ist das ein Trend im Kamera Bau. Mir ging eher darum, dass die Objektiv schlechter sind. Das kann ein akzeptabler Kompromiss im Gesamtsystem sein. Nur muss ich im Qualitätsvergleich dann alle Objektive korrigiert messen oder alle unkorrigiert. Das Argument, die Messung müsste korrigiert erfolgen, weil der Hersteller sich das so gedacht hat, finde ich nicht richtig, weil es die Verhältnisse verzerrt.
Das sehe ich eben anders: Für mich als Nutzer zählt was am Ende damit möglich ist. Bei der RX100(II) bekomme ich korrigierte Ergebnisse aus RAWs selbst bei Programmen die für sich alleine keine Objektivkorrektur anbieten (Aperture) - ganz einfach weil definiert wurde, dass die Korrektur der Tonnenverzeichnung für diese Kamera durchgeführt werden soll und der Hersteller das noch dazu sauber vollständig dokumentiert - sogar maschinell auslesbar. Das ist in diesem Fall ein Implementierungsdetail. Wenn selbst die gängigen RAW-Konverter die Korrektur ungefragt durchführen, dann ist eine Messung auf den korrigierten Werten näher an der Praxis des Endnutzers als eine recht theoretische Messung unkorrigierter Werte. Letzteres mag für Freaks interessant sein ist aber nutzlos wenn es für eine reine Bewertung der mit dieser Kamera erreichbaren Bildqualität geht. Ich finde auch nicht, dass es die Verhältnisse verzerrt, denn wenn die Korrektur tatsächlich ohne Einbußen zu einem tollen Ergebnis führt wäre es doch nur legitim das positiv zu werten. Führt die Korrektur z. B. zu Randunschärfen, dann ist das doch auch ein mess- und bewertbarer Unterschied. Ist doch eigentlich fair oder? Ich finde es jedenfalls eher nicht fair, wenn man gezwungen anhand der generell schlechteren unkorrigierten Ergebnissen vergleicht - egal wie weit das von der Praxis entfernt ist.

Zitat:
Zitat von mrieglhofer Beitrag anzeigen
Ein an sich objektiv schlechtes Objektiv schneidet dann halt scheinbar gut ab. Im konkreten Fall wird eine Gurke schon gerechnet und man sieht es trotz Korrektur an der Rand Auflösung.
Irgendwie widersprichst Du Dir da. Einerseits wird man getäuscht und etwas wird nur dem Anschein nach schön gerechnet, andererseits sieht man es doch - sowohl positiv als auch negativ. Entweder es ist danach besser oder schlechter oder eben gemischt. Ich verstehe nicht wo dabei das Problem sein soll. Stellen wir uns mal etwas vor: In einem Objektiv sei irgendeine Linse zur Korrektur einiger optischer Fehler notwendig. Die zusätzliche Linse korrigiert diese Fehler, sorgt jedoch - im Vergleich zur Fassung ohne diese Linse in einem anderen Aspekt zu einem Nachteil (von mir aus mehr Randunschärfe). Warum sollte nun ein Tester hergehen und das Objektiv einmal mit ausgebauter Linse und mit eingebauter Linse testen? Bei Software machen wir aber plötzlich wieder einen Unterschied und verlangen, dass man es auch so bewertet wie es eigentlich nicht implementiert und gedacht ist. Das ist eben die althergebrachte (falsche) Denke, dass "Software" eben nichts wirkliches ist und sowieso alles nur Fake sei.

Zitat:
Zitat von mrieglhofer Beitrag anzeigen
Heisst aber nicht, dass es nicht im Kontext sinnvoll sein kann. Nur gut ist es nicht. Gut ist ein Objektiv dann, wenn es halt wenig am Rand abfällt, wenig vignettiert usw. Das kann man dann selbst durch ein Korrektur zu einem Spitzenobjektiv machen. Das entfällt hier.
Hm... finde ich komisch. Das jetztige Objektiv ist verpflichtend korrigiert "gut" und durch möglicherweise weitere optische Korrekturen die z. B. vielleicht DxO oder irgendjemand anbietet wohl zumindest immer noch "gut" vielleicht höchstens ein bisschen besser. Ein anderes Objektiv kommt unkorrigiert "gut" daher und wird durch z. B. DxO "spitze". Wo ist das Problem? Warum ist da irgendwas "Täuschung"? Wäre es besser wenn Sony die Korrekturen nicht derartig forciert und das Objektiv "legitim schlecht dastehen lässt" um nicht die Gefühle vermeintlicher anderer Spitzenobjektive zu verletzen?

Geändert von Neonsquare (30.07.2013 um 13:34 Uhr)
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Alt 30.07.2013, 13:41   #6
fotogen
 
 
Registriert seit: 05.02.2013
Beiträge: 1.260
Nur Leica Objektive haben eine Seele, neonsquare.
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Allzeit gut Licht, Markus
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Alt 01.08.2013, 21:45   #7
PeterRo.
 
 
Registriert seit: 01.08.2006
Ort: Essen
Beiträge: 270
NEX 6

Also wer sich erhofft hat, dass aus so eine günstige Linse, mit solchen Minigläschen, die kleiner sind als der Sensor, auch noch gute Bildqualität raus zu bekommen, dem kann man wirklich nicht helfen. Ich habe meine NEX 6 mit der Linse gekauft, weil ich eine Urlaubslinse gesucht habe, die klein und leicht ist und mit der auch meine Frau ohne weiteres fotografieren kann. Für JPG-Urlaubsbildchen reicht sie vollkommen aus. Wenn es dann gute Bildqualität sein soll, dann hole ich meinen Adapter und Minoltalinsen dafür raus und stelle auf RAW um. Dann lasse ich mir aber für jedes Bild genug Zeit und brauche auch kein AF.
PeterRo. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2013, 07:27   #8
awdor
 
 
Registriert seit: 22.07.2011
Beiträge: 1.094
Ich habe die Nex-7. Mit ihr das 18-55 und auch das 16-50. Mit dem 16-50 habe ich kürzlich mal eine Tour durch Adenau gemacht. Fotos vom Städtchen, Landschaft, Blumen etc. Ich bin sehr von der Qualität überrascht und sehe keinen Unterschied zum 18-55.
Herr Mayr von Schuhmann hatte mir dieses Objektiv empfohlen und ich muss sagen, er tat gut daran. Ich fotografiere in JPEG, RAW ist mir (noch) zu zeitintensiv.
Auch habe ich einen ganzen Koffer voller MD-Objektive. Die setze ich aber nur ein, wenn ich viel Zeit zum fotografieren habe. Auch habe ich den LA-2, mit dem ich schon Fotos mit dem 70-300G und dem neuen Tamron 70-200/2.8 gemacht habe. Ja, und die steady shot Objektive habe ich auch. Neben den beiden erwähnten noch das 55-210 das 18-200 (Sony) und das 10-18. Mit denen arbeite ich sehr gerne, da schnell verfügbar, AF und Anti-Verwackelung (super bei der Punktfindung bei halbgedrücktem Auslöser).
Jetzt warte ich noch auf das SEL 35/1.8. Bei der Universalverwendung der Nex-7 dauert die Objektivauswahl (vor einer Tour) ziemlich lange, aber es macht Spass, alle Möglichkeiten zu haben. Nebenbei habe ich noch die A77 und A55. Meistens bevorzuge ich aber für unterwegs die Nex.

Grüsse
Horst
awdor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2013, 06:10   #9
Ernst-Dieter aus Apelern
 
 
Registriert seit: 10.02.2005
Ort: 31552 Apelern
Beiträge: 19.572
Zitat:
Zitat von Reisefoto Beitrag anzeigen
Photozone hat das Sony E 16-50mm getestet:
http://www.photozone.de/sony_nex/842-sony1650f3556oss

Au weia...
Dieser Test zeigt für mich genau die Schwachstelle des Nex Systems auf! Es fehlen die wirklich guten Objektive mit E-Mount ,von den Touits, dem Zeiss 1,8/24 mm und dem 10-18mm mal abgesehen.Gäbe es nicht Lösungen über Adapter, dann wäre das Nex System minder erfolgreich.Die gute Mittelklasse fehlt an Objektiven mit E-Mount, die die Qualitäten der Nexe besser rüberbringen.
Ernst-Dieter
Ernst-Dieter aus Apelern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2013, 07:50   #10
fotogen
 
 
Registriert seit: 05.02.2013
Beiträge: 1.260
Bei dem 16-50 konnte man ja schon kurz nach Markteinführung an den ersten User Bildern ohne Korrektur sehen, dass die Linse ohne Korrektur eigentlich kaum verwendbar ist. Das nochmal in Testzahlen zu fassen ist müssig,
Ein Test der zeigt, welche Werte man mit Autokorrektur erhält, liefert dem potentiellen Objektivkäufer jedoch Anhaltspunkte, welche Bildqualität er erzielen kann.

Man sollte jetzt aber nicht anfangen, alle guten Objektive mit Autokorrektur zu testen. ;-)

Die guten ohne Autokorrektur testen, die ganz schlechten mit Autokorrektur testen, um zu zeigen, was man in der Praxis davon hat und ausserdem ein paar Bildbeispiele, die demonstrieren, warum man das Objektiv ohne Korrektur gar nicht erst verwenden sollte. Das reicht doch.
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Allzeit gut Licht, Markus
fotogen ist offline   Mit Zitat antworten
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