Zitat:
Zitat von Dewus
Seit ich das Sony 18-250mm habe, verwende ich es erschreckend oft, nicht nur im Urlaub. Bis 70-80mm ist die Schärfe nicht wesentlich schlechter als die anderer guter Standard-Zooms, wenn man etwas mehr abblendet. Ab 100mm lässt die Schärfe am Rand spürbar nach, hier ist Blende 8-11 angesagt.
Störender für große Drucke sind Verzeichnung und Farbränder, die sich aber mit etwas Aufwand per EBV korrigieren lassen. Für die A700 bietet DxO eine automatische Korrektur, die super funktioniert. Selbst die Randschärfe bei 250mm steigt damit auf beachtliches Niveau an - so deutlich, dass man zweimal überlegt, ob man das schwere Telezoom wirklich mitschleppen muss. Streng genommen lohnen sich 'bessere' Zoom-Objektive nur, wo Offenblende und Bokeh wichtig sind.
Insgesamt nutze ich das 18-250mm immer gerne, wenn ich längere Strecken zu Fuß unterwegs bin und für alle Aufnahmesituationen gerüstet sein will. Es ist sicher eine lohnende Investition - allerdings droht die ernste Gefahr, dass die teuren Objektive dann oft zu Hause verstauben

|
Hallo Dewus,
ein nachvollziehbares Statement

Ich habe einige Kollegen (Nikon), die fast nur noch mit ihren Megazooms unterwegs sind und richtig gute Bilder machen.
Wenn es jedoch auf große Blende zwecks Freistellung, Lichtstärke (available light) und Bokeh ankommt, ist, wie Du schreibst, mit den Megazooms schnell mal fertig.
Ich meine, beide 'Objektivklassen' haben ihre Berechtigung, und die teuren 2,8er-Linsen dürfen ruhig auch mal Pause machen. Wichtig ist: Wenn man sie benötigt, sind sie da und man hat sie im Griff.
Noch was: Das von DXO entwicklete RAW ist im Vergleich zum JPEG beeindruckend

Muß mir das DXO auch mal ansehen.
Harry