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Alt 15.01.2014, 23:11   #1
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von aidualk Beitrag anzeigen
Was du in deinem Blog zeigst sind keine CA. Das ist longitudinale Aberration (Längsfehler)
Longitudinale CAs sind auch CAs ... ich sehe da aber weder longitudinale noch transversale CAs, sondern Purple Fringing.
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Alt 15.01.2014, 23:15   #2
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
Ort: Schaue auf Zürich
Beiträge: 9.336
Zitat:
Zitat von usch Beitrag anzeigen
ich sehe da aber weder longitudinale noch transversale CAs, sondern Purple Fringing.

Purple Fringing bezeichnet seit Brewsters Zeiten Lonitudinale CAs
__________________
Viele Grüße, Klaus
turboengine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2014, 23:32   #3
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
Nicht im Geringsten. Chromatische Aberrationen treten immer paarweise mit ihrer Komplementärfarbe auf, LoCAs also z.B. violett vor der Schärfeebene und grün dahinter oder umgekehrt. Purple Fringing ist dagegen immer einfarbig und entsteht einfach durch Überstrahlung um sehr helle Bereiche.
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Alt 15.01.2014, 23:47   #4
aidualk
 
 
Registriert seit: 17.12.2007
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 22.130
Ist das überholt?

Zitat:
Brewster's description with a purple fringe on one edge and a green fringe on the other is a lateral chromatic aberration. A general defocus of the shortest wavelengths resulting in a purple fringe on all sides of a bright object is the result of an axial or longitudinal chromatic aberration. Quite often these effects are mixed in an image. Axial chromatic aberration is more subject to reduction by stopping down the lens than lateral chromatic aberration is, so the purple fringing can be very dependent on f-number: a larger f-number (smaller aperture) reduces axial aberration.
aidualk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2014, 00:05   #5
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
So sehen LoCAs aus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:F...SC00247_wp.jpg

Man achte auf den Farbwechsel von violett nach grün.

Es kann natürlich den Sonderfall geben, daß sich hinter der Schärfeebene nichts mehr befindet, was Farbsäume haben könnte (insbesondere auch wenn der Fokus im Unendlichen liegt), dann fällt der grüne Anteil logischerweise weg.

Aber das Lila bei dem Beispielbild mit dem Baum tritt ja nur im überbelichteten Bereich auf; wenn das CAs wären, müßten die auch an den Bäumen im Hintergrund sichtbar sein.
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Alt 16.01.2014, 15:06   #6
TONI_B
 
 
Registriert seit: 13.12.2007
Ort: Ö; Deutsch-Wagram
Beiträge: 12.386
Dann erweitere ich die Diskussion um den Begriff des Sphärochromatismus oder Gauss-Fehler. Das was hier landläufig als LoCAs bezeichnet wird, kommt eher durch die Abhängigkeit der sphärischen Aberration von der Wellenlänge zustande. Denn alle geometrischen Bildfehler (sphärische A., Koma, Astigmatismus, U.a.) hängen ja auch noch in höherer Ordnung von der Farbe ab.

Der Effekt, dass bei lichtstarken Objektiven auf(!) der optischen Achse außerhalb des Schärfebereichs grüne bzw. violette Farbsäume auftreten, ist eindeutig dem Gauss-Fehler zu zuordnen.

Ob jetzt das Purple Fringing, das in der Stärke erst im digitalen Zeitalter auftrat, ein eigener "reiner" Effekt ist, wage ich zu bezweifeln.
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TONI_B ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2014, 16:00   #7
usch
 
 
Registriert seit: 16.08.2010
Beiträge: 19.127
Zitat:
Zitat von TONI_B Beitrag anzeigen
Dann erweitere ich die Diskussion um den Begriff des Sphärochromatismus oder Gauss-Fehler. Das was hier landläufig als LoCAs bezeichnet wird, kommt eher durch die Abhängigkeit der sphärischen Aberration von der Wellenlänge zustande.
Die geht aber doch letzlich auch wieder auf den unterschiedlichen Brechungsindex zurück, oder nicht? Insofern fällt das für mich auch noch unter CA. Wenn das ungenau sein sollte, hast du da mal einen Link mit einer präzisen Begriffsdefinition? Gerne auch auf Englisch.

Zitat:
Zitat von TONI_B Beitrag anzeigen
Ob jetzt das Purple Fringing, das in der Stärke erst im digitalen Zeitalter auftrat, ein eigener "reiner" Effekt ist, wage ich zu bezweifeln.
Nuja ... Tatsache ist, daß der Effekt immer um ausgefressene Lichter herum auftritt und man ihn nicht nur durch Abblenden, sondern auch durch Verkürzen der Belichtungszeit drastisch reduzieren kann. Für letzteres wüßte ich jetzt keine Erklärung alleine mithilfe optischer Gleichungen.
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