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#8 |
Registriert seit: 22.02.2006
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Die "Stärke" der JPGs ist, daß man gegenüber gänzlich unkomprimierten RGB-Daten ohne Weiteres um 80% oder gar 90% komprimieren kann, ohne daß man das überhaupt mit dem bloßen Auge erkennen kann. So werden etwa 48 (=3*16) MB Bilddaten eines 16 MP Bildes praktisch ohne sichtbare Einbußen auf unter 5 MB reduziert.
Verlustfreie Komprimierungsalgorithmen gibts bei TIFs. Dort ins dann aber die Kompressionsrate in der Regel ausgesprochen gering. Ist aber natürlich vom Bildinhalt abhängig. Auf jeden Fall sind diese Dateien immer sehr viel größer als Raws, bei denen bekanntlich nur ein Farbkanal pro Pixel (außer Foveon) abgespeichert wird. Schon deshalb glaube ich nicht, daß solch ein Format in Kameras Verwendung finden wird. Macht da keinen Sinn. Da dürfte es eher um Anwendungen gehen, bei denen man keinen TIF-Container verwenden will/kann, aber dennoch jegliche Kompressionsverluste vermeiden will. Also etwa als Austauschformats zwischen verschiedenen Anwendungen. Eine solche Ankündigung besagt also erstmal gar nichts. Verlustfreie Komprimierung gibts auch heute schon. Die Frage ist eher, wie gut die Kompression ist. Es gibt übrigens seit langem 16-Bit JPGs im JPG2000-Format. Auch das hat sich bisher weitestgehend nicht durchgesetzt. Rainer
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