![]() |
|
|
![]() |
|||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||
|
![]() |
#7 |
Themenersteller
Registriert seit: 17.12.2018
Beiträge: 28
|
Also zu meinen Erfahrungen:
Ich habe hier alte Minolta Festbrennweiten von 28 glaube ich bis 50, ein billiges Makro mit 100 und ein paar kleine Allround Zooms. Das sind maximal 70-100 Euro. Mit diesen Objektiven sind die Farben irgendwie nicht so schön und die Bilder sind nicht so scharf. Die Bilder erscheinen matt. Aber vll. liegt das auch daran, dass diese auch bei schlechterem Wetter zum Einsatz kamen. Zuletzt hatte ich nur noch das 70-400 drauf. Das macht richtig Spaß und mit dem fotografiere ich dann überall, auch wenn es manchmal unpraktisch ist. Zudem finde ich den Sucher der A57 kacke. Zeigt zwar grob an, wie die Einstellungen das Bild verändern, was schön ist, aber vor allem mit den Minoltas sieht es am PC dann immer einiges anders aus und damit kam ich nie so zurecht. Ergo müsste ich ganz schön nachbearbeiten. Bei viel Licht sieht man nach dem Foto erstmal nur Sterne, wenn man wieder normal schaut, da das Display ja so dunkel ist. Ich kann mal ein paar Beispielbilder raussuchen. Aber auf vielen sind Freunde drauf, die ich nicht ins Internet hochladen möchte. Das 70-400 war einfach schnell und ist ein perfekter Allrounder für mich, vorrausgesetzt ich kann ein paar Schritte zurück gehen. Die Festbrennweiten habe ich dann immer für dunklere Umgebungen verwenden wollen. Aber meist war es so, dass ich entweder genug Licht hatte, dass das 70-400 top performt oder so wenig, dass ich es mit den anderen auch nicht hinbekommen habe. Oder die Situation war eh schon vorbei, wenn ich Motive gewechselt hätte. Und vom Autofokus ist as 70-700 auch ein Traum im Vergleich. Da macht man so manches gutes Bild aus einer Situation heraus. Ich habe bei Ausflügen immer die Kamera dabei gehabt und vorher die Grundeinstellungen gemacht, je nachdem wo wir waren und außer Autofokus immer manuell alles eingestellt, dann immer nur noch feinjustiert. Ich nutze die Kamera zum dokumentieren schöner Augenblicke in meinem Leben in guter Qualität, aber nicht um professionell Computerhintergründe zu erstellen. Zuletzt hat sich der Objetkivwechsel für mich praktisch nicht mehr gelohnt (war meist eh so langsam) und das schleppen der restlichen Objektive war zu umständlich in z.B der Amalfiküste, Kolumbien, Nordsee. Da kam nur noch die A57 mit 70-400 mit und lieber ein ticken mit der Iso hoch und ein paar Schritte zurück. Also nicht warm geworben bin ich mit folgendem: Mir extra Motive zu suchen und dann über Minuten oder Stunden hinweg das beste Foto zu suchen, bei dem auch ein Objektivwechsel lohnt. Meist lebe ich dazu zu schnell und beim wandern mache ich die Fotos nebenbei. Die sollen schon gut sein, aber müssen nicht perfekt sein. Meine schönsten Fotos sind situativ oder auch mal die ein oder andere Landschaft. Ich halte eben das Leben fest, weshalb mir der schnelle Autofokus des 70-400 gefällt. Was ich brauche: schneller AF, gute Brennweitenabdeckung von 50 bis 300 ca im Vollformat, ein paar Standadeinstellungsmöglichkeiten. Mit der A57 und 70-400 bin ich soweit noch zufrieden. Aber die Kamera ist nun halt auch schon echt alt, vor allem für ein Technikprodukt. Irgendwann werde ich mir was aktuelleres oder besseres holen. Und ich bin derzeit noch Student, also sind die 800 Euro auch was für mich, deswegen überlege ich mir halt vll. jetzt schon zu wechseln. Ich suche einfach die wirtschaftlichste Möglichkeit, in langer Zukunft noch bessere Bilder machen zu können und ein paar Einstellungen zu haben (Blende, hohe Brennweitenabdeckung, Belichtungszeit, guter AF). Irgendwann muss ich ja von der A57 weg. Nicht falsch verstehen, das beste Preis-Leistungsverhältnis für die nächsten 5-10 Jahre wird angepeilt bei meiner Überlegung, nicht das günstigste. Also ist das Budget relativ. Ich will nur nicht das 70-400 bald verschleudern müssen. Dann kaufe ich mir lieber jetzt eine Bridge, habe dann ggf. 10 Jahre Ruhe und verkaufe das 70-400. Ein Upgrade innerhalb von A Mount finde ich irgendwie noch zu teuer (A77ii oder mehr) oder? Vieles von der Kamera verwende ich dann ggf. nicht und man kauft auch zum Teil stark gebrauchte Kameras für 1500 Euro. Das 70-400 wollte ich eigentlich adaptieren, lese aber nun mit dem 5er Adapter nicht so viel gutes drüber. Also bin ich unsicher, ob es sich lohnt, dem spitzenklasse Objetkiv zuliebe etwas mehr für die Kamera und Adapter auszugeben. Ehrlich gesagt tendiere ich zur Bridge als Lösung. Ich könnte mir auch erstmal eine A68 für 200 holen, wobei die ja nicht viel Zukunftstauglicher sein wird. PS: Nur das 70-400 lohnt sich zu adaptieren. Die Minolta sind die Klassiker : 28 2.8 und 50 1.8... Der Rest ist Altglas. Geändert von juju (25.03.2021 um 15:40 Uhr) |
![]() |
![]() |
|
|