Recht am eigenen Bild gibt es erst, wenn es ein Bild gibt. Daher kann es sich ja logischerweise nur auf die Veröffentlichung beziehen. Und Veröffentlichung gegenüber der Öffentlichkeit ist auch recht klar geregelt. Gegenüber Dritten wird es wohl schwierig, sein Recht durchzusetzen, da hier üblicherweise der Beweis fehlen wird.
Zitat:
halte ich für zumindest fragwürdig (ethisch/moralisch sowieso)
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Du siehst wahrscheinlich nur den Gemeuchelten, der lächerlich gemacht wird. Nicht aber den, der gerade in einen fremden Garten pinkelt, dessen Hund gerade obendort hinsch..., ein Mann der gerade sein Frau verprügelt,...
Hier rechtlich ein Fotoverbot zu verhängen wäre ja schon wieder Begünstigung ;-))
Unabhängig davon nervt diese irrationale Angst schon. Es werden soviele sinnlose Handyfotos geschossen, wie noch nie früher und keiner kann was unternehmen. Kommt aber einer mit einer seriösen Kamera ist er sofort die Projektionsfläche für die alle überzogenen und irrationalen Ängsten.
Noch dazu, dass die Leute ihre Bedeutung überschätzen. Mir wäre noch nie in den Sinn gekommen, jene Leute zu fotografieren, die der Meinung sind, fotografiert geworden zu sein ;-) Erst danach, da geben sie durchaus was her.