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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Foto-Monatsthema » Monatsthema März 23: Steine
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Alt 23.03.2023, 11:01   #371
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
UND es gibt ein Entschuldigung für perser-Harald...
Angenommen!


Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
So - ich fasse mich einfach mal an die eigene Nase und bespreche auch mal wieder einige Bilder!
Und gleich so viele... Respekt, Respekt!


Zitat:
Zitat von Dana Beitrag anzeigen
Danke für diese wunderschöne Geschichte. Ich ziehe alle Hüte, die ich habe...
Dank meinerseits zurück!
__________________
Gruß Harald

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
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Alt 23.03.2023, 11:37   #372
perser
 
 
Registriert seit: 25.11.2012
Ort: Neumünster
Beiträge: 5.301
Welch‘ ein Zufall, ich hatte mir auch für heute Angkor Wat zurechtgelegt! Und da Frank@Dat Ei bereits so ausführlich darüber berichtet, kann ich mir im Grunde den Text sparen… Besten Dank!

Meine Bilder zeigen den Haupttempel von Angkor Wat (zu Deutsch: Stadt der Tempel). Das gesamte riesige Ensemble besteht aus kunstvoll bearbeitetem Sandstein, der auf Kähnen und Flößen herangeschifft worden war, wozu die Khmer zuvor ein spektakuläres Kanalsystem errichtet hatten.


Bild in der Galerie


Bild in der Galerie

Im Übrigen war ich nur wenige Wochen später dort, Anfang Januar 2023. Und auch ich hatte gerade noch Glück, was die Touristenmassen betrifft. Nur eine Woche später hatte China nach den langen Corona-Restriktionen wieder seine Türen geöffnet, so dass inzwischen erneut zehntausende Chinesen durch die Tempelanlagen pilgern.
__________________
Gruß Harald

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
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Alt 23.03.2023, 12:22   #373
catfriendPI
 
 
Registriert seit: 02.07.2013
Ort: Pinneberg
Beiträge: 779
Heute mal keine neuseeländischen Steine, sondern eine ungewöhnliche Treppe, die ich bei einer Gartenexkursion gesehen habe.


Bild in der Galerie


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LG Barbara
Kritik und Verbesserungsvorschläge sind jederzeit willkommen.
catfriendPI ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 12:24   #374
Dat Ei
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 20.037
Moin Harald,

Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Welch‘ ein Zufall, ich hatte mir auch für heute Angkor Wat zurechtgelegt!
einen ähnlichen Zufall gab es auch im November 2006. Damals haben Ditmar und ich uns nur um eine Woche in Angkor verpasst.

Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Das gesamte riesige Ensemble besteht aus kunstvoll bearbeitetem Sandstein, der auf Kähnen und Flößen herangeschifft worden war, wozu die Khmer zuvor ein spektakuläres Kanalsystem errichtet hatten.
Ich mag falsch liegen, aber ich kenne weitere/andere Hintergründe für das System aus Kanälen und Bassins. Der Angkor Wat symbolisiert den Berg Meru, der der Wohnsitz der Götter und der Mittelpunkt des Universums im Hinduismus ist. Er ist umgeben von einem Milchsee und sieben konzentrischen Bergketten, die nach außen immer niedriger werden. Das mal in ganz verkürzter Form. Das ist der spirutuelle Aspekt der Bauform und der umgebenden Kanäle.

Ein eher pragmatischer Ansatz war, dass die Khmer eine sehr intensive und moderne Wasserbewirtschaftung betrieben haben. Sie hatten ein sehr ausgeklügeltes System, um ihre Felder zu bewässern und letztendlich die große Bevölkerung auch ernähren zu können. Man vermutet, dass eine lange Trockenperiode im 14./15.Jahundert dazu geführt hat, dass die Felder nicht mehr bewirtschaftet werden konnten, die Ernten einbrachen und zu guter Letzt die Region aufgegeben wurde.

Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Buddhistische Mönche in Angkor sind immer wieder ein Hingucker und ein lohnendes Motiv. Oftmals kann man an der Färbung ihres Gewands ihre Herkunft erahnen oder ablesen. Dem Farbton nach würde ich hier einheimische Mönche vermuten. Hast Du Dich mit ihnen ausgetauscht?

Auch wenn es Frauen verboten ist, buddhistische Mönche zu berühren, stehen die Mönche meist mitten im Leben. Anders als bei christlichen Mönchen, die sich auf Lebzeit ihrem Glauben und ihrem Mönchsein verpflichten, gehört es in asiatischen, buddhistischen Gesellschaften zur moralischen, ethischen Erziehung dazu, dass man als Mann für einige Wochen oder Monaten ins Kloster geht und als Mönch lebt, um anschließend wieder einem normalen, zivilen Leben nachzugehen.

Zitat:
Zitat von perser Beitrag anzeigen
Im Übrigen war ich nur wenige Wochen später dort, Anfang Januar 2023. Und auch ich hatte gerade noch Glück, was die Touristenmassen betrifft. Nur eine Woche später hatte China nach den langen Corona-Restriktionen wieder seine Türen geöffnet, so dass inzwischen erneut zehntausende Chinesen durch die Tempelanlagen pilgern.
Der chinesische Lockdown war die Motivation, Angkor ein zweites Mal zu besuchen. Meine Frau hatte es noch nicht gesehen, und somit war das jetzt eine einmalige Gelegenheit, dies unter vernünftigen Bedinungen nachzuholen. Mit Chinesen mag ich mir das gar nicht vorstellen, nicht, weil ich etwas gegen Chinesen hätte, sondern weil die Anzahl Touris damit auf ein Niveau steigt, das m.E. nicht gut für den archäologischen Park, die Region und für das persönliche Erlebnis ist.


Dat Ei
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"Wer mit Euch ist, ist nicht ganz bei sich."
Dat Ei ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 12:39   #375
Dornwald46
 
 
Registriert seit: 09.07.2007
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6.163
Zitat:
Zitat von catfriendPI Beitrag anzeigen
Heute mal keine neuseeländischen Steine, sondern eine ungewöhnliche Treppe, die ich bei einer Gartenexkursion gesehen habe.
Das sind alte Dachziegel. Eine gute Idee des Besitzers und das Wasser läuft ab
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freundliche Grüsse, Hermann
Dornwald46 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.03.2023, 13:44   #376
Porty
 
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
Von Hermanns Beitrag inspiriert, hab ich mal ein paar Fotos unseres Firmenmonumentes, einer Klebebandrolle aus Stein in 4XXL, herausgekramt.

Bild in der Galerie


Der Ring aus feinsten Granit aus dem Bayrischen Wald hat einen Durchmesser von 2,50 m, wiegt rund 4 t und dreht sich sowohl um die eigene Achse als auch mit dem sich darunter befindlichen Drehteller um die senkrechte Achse.
Gebaut von der Firma Kusser aus Aicha vorm Wald ist es eines der größten Bauwerke dieser Art weltweit. Die Rohblock für das Oberteil wog etwa 50 t, für das Unterteil gut 60 t. Die größte Herausforderung ist es, solch einen absolut rissfreien Block zu finden und dann noch unbeschädigt aus der Felswand zu bekommen. Die eigentliche Bearbeitung ist dann mit den heutigen Maschinen und Diamantwerkzeugen zwar aufwendig und zeitraubend aber nicht wirklich schwierig. In Schwebe gehalten werden die beweglichen Teile mittels zweier Kreiselpumpen von je etwa 2 kW, die aber nur mit halber Leistung betrieben werden. Allerdings ist die Wasseraufbereitung nicht trivial, der Brunnen hängt an einer Wasserentsalzungsanlage und unter dem Brunnen ist ein gleich großer Maschinenraum mit aufwendigen Filtern. Dennoch muss der Brunnen regelmäßig gereinigt werden, was durchaus etwas aufwendiger ausfallen kann:

Bild in der Galerie

Bild in der Galerie
Und so sieht das Innenleben aus:

Bild in der Galerie
Das Wasser aus den beiden Edelstahldüsen reicht aus, den Ring anzuheben und in Drehung zu versetzen.- Wenn er denn nicht durch Dreck, wie im Bild zu sehen ausgebremst wird....
__________________
Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....

Geändert von Porty (23.03.2023 um 14:00 Uhr)
Porty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 13:49   #377
Dornwald46
 
 
Registriert seit: 09.07.2007
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6.163
Zitat:
Zitat von Porty Beitrag anzeigen
Die beiden Edelstahldüsen reichen aus, den Ring anzuheben und in Drehung zu versetzen.
Super erklärt und dokumentiert
Ja, die Wasserkraft, immer wieder erstaunlich. Was so ein dünner (!) Wasserfilm tragen kann
__________________
freundliche Grüsse, Hermann

Geändert von Dornwald46 (23.03.2023 um 14:03 Uhr)
Dornwald46 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 13:58   #378
Porty
 
 
Registriert seit: 06.03.2011
Ort: Im Grenzgebiet zwischen Bayern, Franken und BW
Beiträge: 6.117
Zitat:
Zitat von Dornwald46 Beitrag anzeigen
Super erklärt und dokumentiert
Ja, die Wasserkraft, immer wieder erstaunlich. Bei meinem Beispiel ist es ein dünner Wasserfilm, der Kugel trägt und bei Dir zwei kleine Düsen
Sorry, das hab ich wohl missverständlich ausgedrückt. Es ist schon die ganze Fläche, die den Ring trägt. Der Wasserfilm ist nur wenige Zehntel Millimeter dick, die Ring ist auf +/- 0,1 mm Genauigkeit bearbeitet und geschliffen.
Ich habs im vorherigen Post korrigiert.
__________________
Grüße
Michael


Fotografie ist das Festhalten des flüchtigen Augenblicks.....
Porty ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 14:02   #379
kiwi05
 
 
Registriert seit: 01.10.2011
Ort: Alf / Mosel
Beiträge: 18.165
Kugel und Ring sind ja wirklich toll gearbeitete Objekte.

Angewandte Physik, schön fürs Auge.

Danke fürs Zeigen und die infos.
__________________
Kritik und Kommentare an meinen Bildern sind immer willkommen.
Euer Feedback hilft mir, mich fotografisch weiter zu entwickeln.

Grüße aus Alf an der Mosel
Peter
kiwi05 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2023, 16:21   #380
fhaferkamp
Moderator
 
 
Registriert seit: 14.04.2006
Ort: Bissendorf, Landkreis Osnabrück
Beiträge: 4.257
Der sogenannte Süntelstein bei Vehrte:


Bild in der Galerie

Zitat:
Zitat von https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCntelstein
Der Süntelstein (auch Teufels- oder Sonnenstein genannt) ist ein Menhir auf einer kleinen Lichtung der Steenshöhe/Wiehengebirge im Belmer Ortsteil Vehrte (Osnabrücker Land) in Niedersachsen. Der Name Süntel bezieht sich heute lediglich auf einen östlich gelegenen Höhenzug in Niedersachsen, wurde früher aber anscheinend für die gesamte Gebirgskette Wiehengebirge, Wesergebirge und Süntel verwendet – so läge der Süntelstein im westlichen Teil des Süntel.
Der etwa 3,7 m hohe, 2,6 m breite und 1,7 m dicke Findling ist oben abgerundet und hat eine nach Süden gerichtete flache Seite. Die Nordseite ist gewölbt und zeigt im unteren Bereich Ausbrüche. Ein Riss geht auf halber Höhe quer durch die Mitte des Steins, ein weiterer Riss reicht von oben bis zu diesem Querriss. Auf einer Seite befindet sich eine Bemalung aus jüngerer Zeit (siehe auch Menhir von Chantecoq) in Form einer Teufelsfratze, die sich an die Konturen und Risse des Steins anlehnt.[1]
Der Süntelstein wurde mit dem Geschiebe vor fast 200.000 Jahren als Gletscherablagerung in der Mittleren Saaleeiszeit von Skandinavien ins Osnabrücker Land transportiert.[2]
Der längliche Stein befindet sich in einer aufrechten Position, daher muss er von Menschen aufgerichtet worden sein[3]. Es besteht die Vermutung, dass er in den Bereich jungsteinzeitlicher Menhire gehört, die in der Umgebung von Großsteingräbern im Osnabrücker Land (Hekeser Steine) angetroffen werden. Ein Indiz dafür ist ein in der Nähe befindlicher Wall,[2] und in einer historischen Quelle von 1848 wird ein Kranz kleinerer Steine erwähnt, der den Süntelstein umgab.[4] Der Granit ist unter dem grünen Algenbewuchs und den Ablagerungskrusten dunkelrot.
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Gruß Frank

„In der Informatik geht es genau so wenig um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope.“
(Edsger W. Dijkstra)
fhaferkamp ist offline   Mit Zitat antworten
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