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Alt 05.01.2010, 15:02   #1
Eberhard123
 
 
Registriert seit: 22.12.2005
Ort: Co. Kildare, Ireland
Beiträge: 331
Guten Tag,

Es ist keine einfache Situation für die Verantwortlichen in der UK, deren Aufgabe es ist für die Bevölkerung, soweit wie möglich Sicherheit gewähren. Jede Art von Sicherheitsmaßnahmen hat, mal mehr mal weniger, negativen Einfluss auf die allgemeine Bevölkerung (siehe Kontrollen auf den Flughäfen etc.).

In diesem Fall ist die Frage ob Fotogafieren zu den sicherheitsgefährdenten Tätigkeiten gehört oder nicht. Eine andere Frage ist es ob sich eine Einschränung oder sogar Verbot durchsetzen lassen.

Als Beispiel London. Ich kann mir vorstellen das London mehrere Millionen Besucher pro Jahr hat. Kein Wunder es ist ja auch eine tolle Stadt. Aber läßt es sich durchsetzen das in bestimmten Gegenden (ich gehe davon aus das gerade die interessanten von den Touristen meist besuchten Gegenden geschützt sind) nicht fotografiert wird? Ich denke nicht.

Was ich schlimmer finde ist die potentzielle Einschränung von journalistischer Fotografie. Wie in dem einen Beitrag gesagt wurde:

The photographer had been covering a small and peaceful protest by environmental campaigners in Santa outfits at the airport. He was arrested in the middle of filing pictures to national newspapers.

Es ist eine Aufgabe von (Foto)journalisten von Demonstrationen zu berichten. Gesetzliche Einschränkung jeglicher Art für (Foto)journalisten sollte darum vermieden werden.

Auch wenn die UK im Moment ein gutes Beispiel ist, wir sollten nicht vergessen das in anderen Staaten die Aufname von Fotos am falschen Ort, zur falschen Zeit mit dem falschen Motive zu Probelme geführt hat. Man muß sich halt auf die Gegebenheiten einstellen.

Gruß,
Eberhard
Eberhard123 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 05.01.2010, 15:24   #2
chess
 
 
Registriert seit: 31.10.2006
Ort: Bern
Beiträge: 882
Zitat:
Zitat von Eberhard123 Beitrag anzeigen
Guten Tag,

Aber läßt es sich durchsetzen das in bestimmten Gegenden (ich gehe davon aus das gerade die interessanten von den Touristen meist besuchten Gegenden geschützt sind) nicht fotografiert wird? Ich denke nicht.

Auch wenn die UK im Moment ein gutes Beispiel ist, wir sollten nicht vergessen das in anderen Staaten die Aufname von Fotos am falschen Ort, zur falschen Zeit mit dem falschen Motive zu Probelme geführt hat. Man muß sich halt auf die Gegebenheiten einstellen.

Gruß,
Eberhard
Ich frage mich, ob es in Zeiten von Google Earth usw. überhaupt noch Sinn macht, Fotografierverbote durch zu setzen. Jeder Terrorist, der mal schnell ein wichtiges Gebäude checken will, geht einfach mal auf Google Street View oder so...

Ich hab mal in Genf/CH von öffentlichem Grund aus das amerikanische Konsulat fotografiert. Dafür dass der Wachmann ca. 40 Kilo Übergewicht hatte, war er aber schnell bei mir und verlangte die Speicherkarte.....(hat sie überigens nicht gekriegt..)....wäre es nach ihm gegangen, hätte ich ein oranges Kombi gefasst und wäre auf eine Insel in die Karibik verfrachtet worden..
chess ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2010, 15:45   #3
Pittisoft

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 08.09.2003
Ort: D 12051 Berlin 44
Beiträge: 2.965
Zitat:
Zitat von chess Beitrag anzeigen
Ich frage mich, ob es in Zeiten von Google Earth usw. überhaupt noch Sinn macht, Fotografierverbote durch zu setzen. Jeder Terrorist, der mal schnell ein wichtiges Gebäude checken will, geht einfach mal auf Google Street View oder so...

Ich hab mal in Genf/CH von öffentlichem Grund aus das amerikanische Konsulat fotografiert. Dafür dass der Wachmann ca. 40 Kilo Übergewicht hatte, war er aber schnell bei mir und verlangte die Speicherkarte.....(hat sie überigens nicht gekriegt..)....wäre es nach ihm gegangen, hätte ich ein oranges Kombi gefasst und wäre auf eine Insel in die Karibik verfrachtet worden..

Bei uns in Berlin habe ich vor ein paar Wochen noch ganz cool den Wachmann vor der US-Botschaft gefragt ob er nicht mal ein paar Meter zur Seite gehen könne wärend Kabuto sich mit den Polizisten die ganz in der nähe standen unterhielt.

Der Wachmann hatte nichts gegen ein paar Bilder, aber nur mit ihm drauf da er seinen Posten nicht verlassen durfte.

Wenn ich dieses Video vorher gesehen hätte von Mr. Security wäre ich bestimmt nicht auf die Idee gekommen zu Fotografieren bzw. auch noch zu fragen.

http://www.blog.datenwachschutz.de/2...m-terroristen/
__________________
Tschüss Pittisoft (Peter).....
Pittisoft ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2010, 16:29   #4
Tuergriff
 
 
Registriert seit: 09.02.2006
Beiträge: 255
Das ist ein Dauerthema und taucht nahezu jede Woche im Amateur Photographer auf.

Gerade heute gibt es etwas lustiges:

http://www.amateurphotographer.co.uk...ws_293426.html

Auf Englisch und Walisisch

Tuergriff
Tuergriff ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort
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