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Startseite » Forenübersicht » Kreativbereich » Nach der Aufnahme » Problem mit Farbmanagement resp. Druckerkalibrierung
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Alt 23.12.2009, 17:57   #1
gpo
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Zitat:
Zitat von christoph.ruest Beitrag anzeigen
Es stellt sich halt die Frage, ob das Profil eines Dienstleisters besser wäre, als das selbst erzeugte. Daran hängt dann natürlich auch gleich noch die Frage, ob der Drucker überhaupt mehr zu leisten im Stande ist, als er es momentan macht. So wirklich billig sind die Dienstleister
Moin ganz einfach....
wenn DU eines erstellen kannst und es gut kommt...
kannst du auf weitere Dinge verzichten

das gilt fürs Farbmangement im allgemeinen übrigends auch

das kleine Problem dabei...
die Kalibriertools sprechen mit deinem Monitor, lesen Treiberdaten aus....
verbiegen in der Grafikkarte Kurven...


alles Sachen die du standartmäßig so nicht hinbekommst


Zitat:
Zitat von christoph.ruest Beitrag anzeigen
Kennt jemand einen Anbieter in der Schweiz der solche Profile erstellt? Ich würde mir das einfach mal noch gerne ansehen...
suche mal nach winsofts Beiträgen zur Druckerkalibrierung, der hast ja gemacht
und ist davon angetan...

ich glaube NICHT das es teuer ist...gemessen an den sonstigen Druckkosten

wichtig wäre noch ...Laser erzeugen ja Druckmuster,
weil sie gar nicht so hochauflösen wie Tintenstrahler...
das macht die ganz Sache noch trickey

@leimMartim....
alle Drucker...drucken CMYK aber...
sie bekommen RGB Befehle auch aus CMYK Bildern....die intern umgerechnet werden
es macht keinen Sinn diese Vorgaben nochmal zu verdrehen

was Sinn macht, dann aber teuer...echtes Proof (wie BestColor)
dabei wird aus DTP dann CMYK(Druckraster) und Papier...simuliert( machen die Werbeagenturen)
Mfg gpo
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Alt 24.12.2009, 01:06   #2
christoph.ruest

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 16.10.2006
Ort: CH-9244 Niederuzwil
Beiträge: 870
Hi gpo

Zitat:
Zitat von gpo Beitrag anzeigen
Moin ganz einfach....
wenn DU eines erstellen kannst und es gut kommt...
kannst du auf weitere Dinge verzichten
Das Besseres ist bekannterweise der Feind des Guten...
Daher ja eben die Frage: wäre ein Profil eines Dienstleisters besser als ein selbst erstelltes?

Zitat:
das gilt fürs Farbmangement im allgemeinen übrigends auch
Ja, meine beiden Bildschirme habe ich ja auch selbst kalibriert und profiliert und da bin ich vom Ergebnis äusserst angetan!
Resp. ich mach das schon seit ein paar Jahren selber und ich kann mich noch sehr gut an mein erstes Erlebnis vor einem richtig eingestellten Monitor erinnern: "Ach du Sch..... da ist ja alles ROT!"
Schon erstaunlich, wie schnell man sich von weit über 9000K an 6500K gewöhnt und wie falsch einem dann plötzlich alle anderen Monitore vorkommen
Und noch viel erstaunlicher ist erst das Ergebnis, wenn die Bilder vom Ausbelichten endlich so zurück kommen, wie man sie zuvor auf dem Bildschirm gesehen hat

Zitat:
das kleine Problem dabei...
die Kalibriertools sprechen mit deinem Monitor, lesen Treiberdaten aus....
verbiegen in der Grafikkarte Kurven...


alles Sachen die du standartmäßig so nicht hinbekommst
Das verstehe ich jetzt nicht ganz...
Was meinst du damit, dass ich das Standardmässig so nicht hinbekomme? Ich will das von Hand ja auch gar nicht hinbekommen. Dazu habe ich ja eben meine Softwares...

Zitat:
suche mal nach winsofts Beiträgen zur Druckerkalibrierung, der hast ja gemacht
und ist davon angetan...
Ja, ich kenne seine Beiträge sehr gut und wir hatten auch schon Mailkontakt. Das Problem ist halt mal wieder, dass er in Deutschland lebt und profiliert...und ich daher ausdrücklich nach einem Anbieter in der Schweiz gefragt habe...
Glaub mir: dein "sündhaft teurer Canon-Farblaser" von weiter oben wird plötzlich ganz erschwinglich werden, wenn du siehst, was das Porto CH -> D und erst die Banküberweisungsgebühren CH -> EU so kosten...

Zitat:
ich glaube NICHT das es teuer ist...gemessen an den sonstigen Druckkosten
Kann sein, dass ich mich irre, aber ich hatte mal irgendwas von etwa 30€ pro Profil im Kopf. Wenn ich jetzt mal so nachrechne...Papier im Format 10x15, 13x18, A4 jeweils in Matt und Hochglanz...hm...da haben wir den Preis für einen Sypder3Print eigentlich schon raus. Und das gilt ja nur, wenn man nur einen Drucker hat... Und eben: wenn man das von der CH aus über einen Anbieter in der EU machen lässt, kannst du gleich nochmals den Gegenwert von 1 bis 2 Profilen oben drauf hauen für Überweisungskosten und Porto...

Zitat:
wichtig wäre noch ...Laser erzeugen ja Druckmuster,
weil sie gar nicht so hochauflösen wie Tintenstrahler...
das macht die ganz Sache noch trickey
Ich glaube, das Problem liegt weniger an der Auflösung. Tintenspritzer lösen auch nicht so hoch auf, wie die Verpackung es verspricht und Thermosublimationsdrucker haben sogar nur 300dpi (zumindest die meisten) und somit pro Fläche doch 16 mal weniger Bildpunkte als z.B. mein Laser. Ich denke, das Problem liegt viel mehr darin, dass Laser halt eben wirklich Punkte setzen, währenddem Tintenstrahler eher Pfützen hinterlassen (die einzelnen Tintentropfen verlaufen in einander und bilden echte Mischfarben, währenddem beim Laser nur versucht wird, die Punkte so nahe zusammen zu setzen, dass das Auge sie nicht mehr auseinander halten kann und somit der "gemischte Farbeindruck" entsteht). Bei den Thermodruckern sieht es nochmals anders aus.

Gruss

Christoph
__________________
„It is not birth, marriage, or death, but gastrulation, which is truly the most important time in your life.“ (Lewis Wolpert)
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Alt 25.12.2009, 01:47   #3
gpo
 
 
Registriert seit: 15.03.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 12.012
Zitat:
Zitat von christoph.ruest Beitrag anzeigen
Hi gpo

Ich glaube, das Problem liegt weniger an der Auflösung. Tintenspritzer lösen auch nicht so hoch auf, wie die Verpackung es verspricht und Thermosublimationsdrucker haben sogar nur 300dpi (zumindest die meisten) und somit pro Fläche doch 16 mal weniger Bildpunkte als z.B. mein Laser. Ich denke, das Problem liegt viel mehr darin, dass Laser halt eben wirklich Punkte setzen, währenddem Tintenstrahler eher Pfützen hinterlassen (die einzelnen Tintentropfen verlaufen in einander und bilden echte Mischfarben, währenddem beim Laser nur versucht wird, die Punkte so nahe zusammen zu setzen, dass das Auge sie nicht mehr auseinander halten kann und somit der "gemischte Farbeindruck" entsteht). Bei den Thermodruckern sieht es nochmals anders aus.

Gruss

Christoph
Moin

ich glaube du bringst da was durcheinander

1) Tinte...
druckt Punkte, meist leicht elliptisch und vor allem...sie verlaufen auch auch, liegen neben-und übereinander!

die Druckauflösung von über 4.000Dpi (Epson+Co) entsprechen eben nicht dem Offsettdruckraster(=PPI) sondern einer intern Druckmatrix!!!

diese Matrix hat nichts mit der Bildauflösung zu tun sondern sagt aus>>>
das in einem Rasterfeld soundsoviel Tintentröpfen untergebracht werden können
das wird "allgemein" als Druckauflösung und ebenfalls in DPI angegeben

kleine Logikspielerei....
ein Bild mit 300Dpi muss damit es richtig gut wird auf dem Tintentsrahler...
mit 4000 Drucker-DPI gemacht werden ()

2) Thermosub...
die arbeiten ja ganz anders haben KEINE Tröpfchen sondern Folien oder Hartwachse
brauchen deshalb....auch keine höhere Auflösung weil....
sie schon in Höchstauflösung arbeiten ...als wirklich Fotoecht
...und mehr wie Fotoecht geht nicht

3) Laser...
haben keine hohe Auflösung, Standart liegt gerade bei 600, heute in SW bei 1200 und...
erzeugen ihre Punkte auch im einer Druckmatrix, wie Tintenstrahler!!!höhere Auflösung geht nur durch ihr Laser-Muster was häufig dreieckig ist!

erst die Verwendung vom speziellem Papier(ev. Nachbehandlung) und immer besseren Treibern und einiges an "rücken von Laser-Mustern"....
läst es bei Fotos erträglich werden.
------

Profile für Tintenstrahlern gehen wohl recht gut, immerhin gibt es aus der Basis auch Proofgeräte....
bei Lasern habe ich das noch nicht gehört.

lade dir mal diese Testmuster, lese die beiliegende PDF....>>>
http://www.photocenter.de/page_down.html

und schau was dein laser dazu sagt
Mfg gpo
gpo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2009, 03:29   #4
christoph.ruest

Themenersteller
 
 
Registriert seit: 16.10.2006
Ort: CH-9244 Niederuzwil
Beiträge: 870
Hi

Ich glaub, wir verstehen uns schon
Wir habens zwar verschieden ausgedrückt, aber wohl das gleiche gemeint (schlussendlich)

Und danke für den Link. Ich werde mir das mal anschauen

Gruss

Christoph
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Alt 26.12.2009, 00:23   #5
christoph.ruest

Themenersteller
 
 
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Ort: CH-9244 Niederuzwil
Beiträge: 870
Update:

Ich habe das Testbild mal sowohl auf dem Laser als auch auf dem Fotodrucker ausgedruckt.
Auf dem Fotodrucker ohne Profil ganz ok, mit Profil ziemlich perfekt (genau so wie auf dem Bildschirm).

Auf dem Laser ohne Profil grauslig und mit Profil wesentlich besser
Leider macht der Laser aber aus Blau plötzlich Violett. Also der Himmel sowie das blaue Testfeld haben einen ziemlich starken Violettton
Und nu?

Gruss

Christoph
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Alt 26.12.2009, 01:41   #6
gpo
 
 
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Beiträge: 12.012
Zitat:
Zitat von christoph.ruest Beitrag anzeigen
Und nu?

Gruss

Christoph
Moin...nix und nun

wenn du die Vischeck PDF gelesen hast...?
es wäre faktisch eine "Rückwärtskalibrierung"

gedacht ist es so...die brennst diese Testbilder(Ohne Profil udn jegliche Änderung)
mit auf die gleiche CD mit deinen Bildern für den Onlineprinter...

wenn sie zurückkommen...vergleich mit der Monitoransicht,
eventuell Monitorangleich vornehmen usw...

anders gesagt...
wenn dein Laser mit "gwissen Farben" ein Problem hat, ist es logisch und muss akzeptiert werden denn,
ein Laser kann nicht anders

wenn es dir bisher nicht aufgefallen war...
liegt es vielleicht schlicht darin begründet, das DIESE Farben in deinen (bisherigen)Bildern fehlen,
damit kann(muss) man leben

diese Fuji Testbilder(ähnlich den Agfa Testbildern) sind ja gemacht um möglichstt viele Farben darzustellen....um die Drucker auszureizen

für mich immer am wichtigsten....schau ob er das greybalance gut hinbekommt???
es sollte(muss) eine klare neutralgrau Kette vorhanden sein vom weiß bis schwarz

weil wenn im neutralgrau KEINE Kipper sind...bekommt man meist die Farben auch gut hin,
nicht aber umgekehrt
Mfg gpo
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Alt 26.12.2009, 05:20   #7
christoph.ruest

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Beiträge: 870
Hi

Ich habe die PDF-Datei gelesen. Naja...darin wird halt ein "Farbmanagement" beschrieben, wie ich es früher mal (bevor ich gute Monitore und Spyder hatte) betrieben habe. Also ein Bild ausbelichten lassen und dann so lange an meiner Hardware schrauben, bis das Bild bei mir gleich aussieht, wie beim Dienstleister.

Heute mache ich es lieber umgekehrt: Meine Monitore kalibrieren und profilieren und dann einen Dienstleister suchen, der meine Bilder korrekt ausbelichtet

Ich denke auch, dass die Testbilder doch sehr "provokativ" sind, also dass bewusst genau die Farben drauf sind, die am meisten Probleme bereiten. Auf einem meiner bisher ausgedruckten Fotos ist nämlich ein blauer Pullover zu sehen und der sieht ganz ordentlich aus auf dem Ausdruck (also nicht ins Violette verschoben, wie es bei den Testbildern der Fall ist).

Und auch die Greybalance sieht ganz gut aus. Ganz weiss = kein Toner auf dem Papier zu erkennen bis ganz schwarz = nur schwarzer Toner zu erkennen und dazwischen ein mehr oder weniger stufenloser Verlaufsbalken. Also vereinzelt sind Schritte zu erkennen, aber nur dann, wenn man aus sehr kleiner Distanz sehr gut hin sieht. Ich denke, das darf man so leben lassen.

Was mich halt nach wie vor interessieren würde: bringt das ein Dienstleister besser hin (also das Profil meine ich)? Ich denke, da gibt es nur einen Weg, es herauszufinden. Nur will Google mir noch immer nicht wirklich verraten, wer das in der Schweiz so macht und zu welchen Preisen...

Naja...mal schauen...vielleicht finde ich doch noch was.

Gute Nacht

Christoph
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