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Alt 30.11.2009, 01:53   #6
Jens N.
 
 
Registriert seit: 16.11.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 13.250
Zitat:
Zitat von Fotorrhoe Beitrag anzeigen
Warum wurde hier bei 2.8 fotographiert, für eine sinnvolle Schärfentiefe braucht man mindesten 4.0?
Lustige Verallgemeinerung. Die erzielbare Schärfentiefe hängt neben der Blende auch vom Abstand/Abbildungsmaßstab/Brennweite (letztendlich läuft das alles auf das selbe heraus, darum stelle ich es mal so zusammen) ab, weshalb so eine Aussage ziemlich unsinnig ist.

Sie ist aber auch unsinnig, weil es auch im Interesse des Fotografen liegen kann, die Schärfentiefe gering zu halten, z.B. um die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Motivteil zu lenken. Nun ist das bei dem gezeigten Beispiel vielleicht nicht sehr deutlich ausgeprägt (aus o.g. Gründen), aber woher willst du wissen, was der Fotograf scharf haben wollte und was nicht, oder anders gesagt, wie kannst du behaupten, die hier durch die Einstellungen und sonstigen Gegebenheiten (seien sie durch den Fotografen oder einfach nur durch die Umstände vorgegeben) resultierende Schärfentiefe sei nicht sinnvoll?

Und an der Stelle noch ein kleiner Einschub zur Diskussion mit Shooty:

Zitat:
Zitat von Fotorrhoe Beitrag anzeigen
Klar, Deine Bilder sind mit Offenblende gemacht, aber nicht nur mit dem Ziel, genug Licht einzusammeln, sondern auch den Helden im Zentrum freizustellen. Die ursprünglich eingestellten Aufnahmen waren aber Übersichtsaufnahmen, da würde ich sehr wohl nach der Schärfentiefe sehen!
Schau dir einfach mal Shootys SW-Aufnahme in dem Zelt an (#12 in der Band Galerie) und du siehst, daß f2,8 in Abhängigkeit der o.g. Faktoren durchaus für eine sehr "sinnvolle" Schärfentiefe reichen kann.

Zitat:
Warum kein sinnvoller Weißabgleich, klar gibt es da viele Rotlichter, aber das geht viel besser!
Hier das Gleiche: inwiefern ist der Weißabgleich für dich nicht sinnvoll, oder anders gefragt, was wäre ein sinnvoller Weißabgleich? Neutrale Farben? Auf Konzerten kann das Licht so sein wie auf dem Bild zu sehen und insofern wären die Farben, bzw. der WA realistisch oder auch tatsächlich neutral zu nennen. Ob sie schön sind oder was auch immer wäre ein anderes Thema, aber wie gesagt: wer entscheidet denn hier, was sinnvoll ist oder nicht? Doch in erster Linie der Fotograf. Und da wir nicht vor Ort waren, ist es auch ziemlich vermessen, den Weißabgleich in irgendeiner Form (außer vielleicht auf der rein subjektiven Ebene, also gefällt mir/gefällt mir nicht) zu beurteilen.

Zitat:
Und warum nur eine 60tel sec? Das Bild ist unscharf!

Da hat man schon eine Kamera, die höhere ISOs bietet, und dann werden hier ISO400 genutzt, warum nicht ca. 1000? Das fällt hier garnicht auf, geringe Detailverluste sind unter den Bedingungen irrelevant und man bekommt ein scharfes, beeindruckendes Bild!
Du bist lustig. Einerseits ist dir f2,8 zu offen (mindestens 1 EV mehr sollte es sein), aber auch 1/60 ist dir zu kurz. Wunder können auch DSLRs nicht vollbringen (OK, nur Canons und Nikons ) und um auf z.B. eine 1/120 bei f4 zu kommen, wäre statt ISO 400 in der gleichen Situation schon ISO 1600 nötig gewesen. Unter schlechten Lichtbedingungen und gerade bei so stark farbigem Licht kann das mehr als grenzwertig sein, allerdings hängt das auch vom Verwendungszweck der Bilder ab: auf Webgröße verkleinert spielen etwas Rauschen oder "geringe Detailverluste" durchs Entrauschen vielleicht keine Rolle, aber vielleicht liegen die Ansprüche hier ja anders. Und nicht zuletzt können längere Belichtungszeiten solchen Aufnahmen auch eine möglicherweise gewünschte Dynamik geben, z.B. indem Bewegungsunschärfen von sich schnell bewegenden Personen (Gitarristen, Drummer) sichtbar werden, während etwas statischere Personen (z.B. ein ruhigerer Sänger) scharf genug abgebildet werden. Dadurch können solche Bilder interessanter werden. Auch hier ist aber wieder in erster Linie die Frage, was der Fotograf wollte und nicht etwa, was du für sinnvoll erachtest oder nicht. Mal davon abgesehen, daß der TO das Bild sicher in einer anderen Kategorie eingestellt hätte, wenn es ihm um eine Bildkritik gegangen wäre.

Die Unterschiede zwischen den Kameras, um die es hier ja eigentlich gehen soll, finde ich gut dargestellt muß ich sagen. Besser geht sowas immer, aber ich glaube eine wissenschaftliche Abhandlung sollte das hier auch nicht werden.
__________________
Gruß Jens

Geändert von Jens N. (30.11.2009 um 02:09 Uhr)
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