Zitat:
Zitat von gpo
Moin...
nun schnack mal hier nicht rum.... es ging ums Prinzip...
und NICHT um das was du als erfahrener Panoramist gemacht hast 
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Eben um dieses Prinzip geht es mir, und da ist Dein "Schnack" mit der unbrauchbaren 20-30er Brennweite wertlos. Man kann flache Panoramen in 3 Grundvarianten projizieren: skalar, zylindrisch oder kugelförmig. Bei der skalaren Projektion muss der Gesamtblickwinkel unter 180° bleiben, sonst ist es technisch nicht machbar. Die Unnatürlichkeit der Verzerrungen (nicht Verzeichnungen!) fängt bereits viel früher an. Deshalb erkauft man sich die natürlich wirkende Darstellung bei den anderen beiden Projektionsarten zwangsläufig mit anderen Verzerrungen.
Dabei bringt es keinen Vorteil, wenn man ein absolut verzeichnungsfreies Objektiv verwenden würde, denn was der Stitcher damit macht, solltest Du Dir mal genauer ansehen.
Zitat:
dazu kommt die Frage, die NICHT gestellt wurde...ob es denn ein Kugelpano werden sollte...
sondern er fragte schlicht ...nach kurzen Brennweiten
in sofern ist meine Auslassung dazu ...OK
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In der Frage des TO kam die Verwendung eines Nodalpunktadapters vor, und das schließt die Herstellung von Kugelpanoramen nicht aus, je nach Gerät sind zumindest einreihige 360°-Panoramen damit problemlos möglich. Diese kann man zylindrisch oder auf eine Kugelfläche projizieren. Bei beiden Methoden taugt ein verzeichnungsfreies Objektiv aus genannten Gründen nicht besser als ein beliebiges anderes. Die Gründe für die Objektivwahl liegen ganz woanders (z.B. resultierende Auflösung und Schärfentiefe), aber sicher nicht in der Verzeichnungsfreiheit.
Übrigens wurde in der Frage auch keine Giga-Zoom-Panos erwähnt, und trotzdem verlinkst Du sowas??
Zitat:
was deinen Dachboden angeht....
zeigt du etwas, was man NUR AM COMPI sehen und bedienen kann
Kugel geht nicht anders...war auch nicht das Thema
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Das von Dir verlinkte "Riesenpano" kann man sinnvollerweise auch
NUR AM COMPI sehen, alternativ natürlich als Plakatwand gedruckt. In vielen Fällen ist das auch so gewünscht, denn als Postkarten im 13x18-Format hat die Präsentation nicht ihre Wirkung.
Zitat:
was ich aber erkenne.....beim Dachboden ist IMMER nur die Mitte=ordentlich.....
an meinem 24er sehe ich Unschärfen , logisch auch Verzerrungen in den Ecken, die...
natürlich wandern wenn man die Kugel bedient
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Das sind wiederum nur Auswirkungen der Präsentation und haben nichts mit der Aufnahmebrennweite zu tun. Je kleiner ich den dargestellten Blickwinkel vorgebe, um so weniger Verzerrungen gibt es in den Ecken.
So wie Du sprichst, verstehe ich "mein Freund..." mit ironischem Unterton. Ich lege auch keinen Wert darauf, dass Du damit etwas anfangen kannst. Meine Kunden können mit dieser Art der Darstellung um so mehr anfangen, und es hat sich noch keiner von denen die Birne aufschneiden lassen.

Vielmehr geht es hier um das Prinzip, deutlich zu machen, dass ein verzeichnungsfreies Objektiv bei Panoramen keinen Vorteil bietet. Damit wären wir wieder auf dem Punkt.
Die Beschäftigung mit dem Thema "Panoramen" bringt zwangsläufig auch das Erlernen von Hintergrundwissen mit sich. Wenn Du davon nicht so viel weißt, solltest Du Dich mit Nicht-/Empfehlungen bestimmter Brennweiten für diesen Zweck zurückhalten, oder zumindest mal drüber nachdenken, dass Deine diesbezügliche Aussage nicht das Evangelium ist.
Der Speicherboden wurde übrigens mit dem Sigma 10-20 bei 10 mm aufgenommen.